Titelbild Copyright: Gemeinde Zwischenwasser
Mehr Anlaufstellen für die Ausstellung der ID Austria
Seit Ende 2025 sind neben den Bezirkshauptmannschaften und Landespolizeidirektionen auch bereits 1.350 Gemeinden Anlaufstellen für die ID Austria. Ob ihre Gemeinde mit dabei ist, erfahren sie bei ihrem Gemeindeamt. Falls sie die ID Austria noch nicht besitzen, erfahren sie unter ID Austria registrieren genau, was sie dazu benötigen.
Erfolgsgeschichte digitaler Führerschein
Über eine Million digitale Führerscheine und mehr als eine Million digitale Zulassungsscheine sind derzeit bereits aktiv. Für viele Menschen in Österreich ersetzen sie über die App „eAusweise“ längst die Plastikkarte im Geldbörsel. Wie auch sie dazu kommen, können sie in der Hilfe zur App eAusweise nachlesen.
Zum Thema Datensicherheit mit diesen Apps folgt demnächst ein eigener Blog.
Weiter geht es 2026 mit dem digitalen Studierendenausweis
Im Laufe des Sommersemesters 2026 soll für rund 400.000 Studierende an öffentlichen Universitäten und Hochschulen in Österreich erstmals ein digitaler Studierendenausweis ebenfalls über die App „eAusweise“ zur Verfügung stehen. Ist jemand an mehreren Hochschulen inskribiert, werden etwa alle Studien in einem digitalen Ausweis angezeigt.
Und wann kommt der digitale Seniorenausweis?
Pensionistinnen und Pensionisten erhalten derzeit bei Pensionsantritt von der Pensionsversicherung (PVA) einen Ausweis zugesendet. Schön wäre es, wenn dieser auch automatisch in der ID Austria und unter „eAusweise“ hinterlegt wäre. Für viele würde das sicher die Akzeptanz dieses digitalen Services erhöhen.
Öffnung Richtung Wirtschaft
Neben Finanzamt und Gesundheitskasse bietet zum Beispiel A1 bereits die Möglichkeit, über die ID Austria sicher in das eigene Kundenkonto zu kommen. Staatssekretär Alexander möchte hier noch rund 200 Partner-Unternehmen dazugewinnen, wie das ORF-Radio berichtete.
Die Digitale Brieftasche EUDI
Geplant ist auch, die Europäische digitale Identität (EUDI) europaweit bis Ende 2026 umzusetzen. Hier ist Österreich mit Lettland Vorreiter, darum ist es von den anderen Staaten in der EU abhängig, wann diese die technische Umsetzung realisiert haben wird.
Wie ich ja auch weiter oben ausgeführt habe, werden öffentliche und private Dienstleistungen zunehmend online angeboten. Dadurch besteht immer mehr Bedarf nach sicherer digitaler Authentifizierung, ohne dabei Profiling und Überwachung befürchten zu müssen.
Darauf geht der oben verlinkte EU-Rahmen für die digitale Identität ein, nach dem wir als Bürger jederzeit die Kontrolle über unsere digitale Identität behalten müssen. Wir sollen dadurch aber auch unsere digitale Identität in der ganzen EU dabeihaben und ungehindert Grenzen überschreiten können, ohne jemals unsere Daten zu verlieren, wobei Datenschutz und Sicherheit an erster Stelle stehen.
Die deutsche Verbraucherzentrale hat eine sehr gute Zusammenfassung erstellt, die sie hier nachlesen können.
Fazit
Auch wenn es 2026 viele Neuerungen und Erweiterungen gibt, müssen wir Senioren dabei nicht den Anschluss verlieren. Viele Ämter und Behörden stehen dankenswerterweise immer öfter mit Rat und Hilfe zur Verfügung.
