Bemerkenswert

200 Blogbeiträge

Diese Zahl lässt mich wieder Revue passieren, was in den letzten 30 Monaten auf meiner Website newretiredontheblog passiert ist.

Insgesamt 200 Blogeinträge habe ich in dieser Zeit geschrieben und durchschnittlich je 890 Zugriffe in den ersten acht Monaten des Jahres 2026 sind euer Lohn für mich.

Ein Danke daher an alle meine immer mehr werdenden Leserinnen und Leser aus aller Welt, die bei weitem nicht alle so wie ich in Pension sind. Ich verstehe es auch als Auftrag, weiter zu schreiben und die Mischung aus Spaß und Information zu vermitteln, mit der ich mich wohlfühle und die vielen von euch gefällt.

Wichtig dabei ist mir meine Unabhängigkeit, ich schreibe daher kein Wort im Auftrag oder auch nur auf Wunsch von jemandem. Alle Empfehlungen oder Links sind meine persönliche Entscheidung ohne einen Vorteil für mich. Und so wird es auch noch weiter bleiben.

Umso mehr freut es mich, wenn ihr mir als Leser meiner „Geschichterl“ weiterhin treu bleibt!

Bemerkenswert

Seit zwei Jahren blogge ich

Motorradfahrten und Hüftgelenk, E-Bike und Erwin Wurm, Fasching und Osterkrippen, Sunset am Kap Sunion und eine versteckte Kirche im Südburgenland, ID Austria und Digitaler Euro, das alles und mehr gibt es in meinem Blog. Und Spaß solltet ihr daran haben, dann ist auch meiner nicht umsonst.

Die Blogs sollten ursprünglich über die Erlebnisse eines Pensionisten erzählen

Am 8. März 2024, drei Monate nach meinem Pensionsantritt, habe ich meinen ersten Blog verfasst. Damals wusste ich nicht, worauf ich mich dabei einlasse. Ich wollte einfach, wenn es mich freut und ich mit dem Motorrad unterwegs war, davon erzählen, damit meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, wie von einigen gewünscht, auch etwas davon haben.

Aber der ganze Prozess begann eine gewisse Eigendynamik zu entwickeln, mit jedem Blogartikel machte es mir mehr Spaß, zu erzählen und zu formulieren. Und so kamen zu den Motorrad-Geschichten bald meine Erzählungen zum Thema E-Bike dazu. Meine damals nicht besonders ausgeprägte Fitness und ein ein neues Hüftgelenk habe ich ebenfalls thematisiert.

Andere Länder, Geschichte und Kultur und „alles mit Computern“ sind die Themen

Die Erinnerungen an meine Wochen in Indien sind weit mehr gelesen worden als ich dachte, genauso ist es mit diversen Urlaubsgeschichten. Zum Motorrad ist rasch das E-Bike dazu gekommen, wobei es mir in beiden Fällen weniger um das Fahren an sich, sondern mehr um das Erlebnis rundherum geht. Darum ist ein großer Teil des Aufwands auch die fundierte Hintergrundrecherche, die neben den Geschichten auch etwas Mehrwert liefern soll.

Immer wichtiger wurden Sicherheitsthemen rund um Handy und PC genauso wie die ID Austria, wo die staatlichen Stellen genauso wie Seniorenorganisationen zu erkennen beginnen, dass persönliche Unterstützung notwendig ist, um allen, die es brauchen und wollen, auch zu ermöglichen.

Die bildende Kunst hat mich schon immer interessiert, wobei ich in meinen Blogs immer mehr einen etwas unkonventionelleren Zugang haben will, der den Fokus etwas vom Fachlichen weg zu einem persönlichen, nicht immer ganz ernst gemeinten Blick lenkt.

Zwei Blogs pro Woche und 10.000 Zugriffe innerhalb eines Jahres aus der ganzen Welt

In 24 Monaten sind 165 Blogs entstanden, das sind fast 7 pro Monat oder sehr oft 2 Blogs in der Woche. In der Zwischenzeit sind die Zugriffe weit weniger durch meine recht geringe aktive Bewerbung sondern weltweit über verschiedenste Suchmaschinen entstanden.

Knapp über 10.000 Zugriffe sind es dann im Jahr 2025 geworden, wobei für mich immer klar ist, dass es ein Hobby ohne finanzielle Interessen ist und es daher auch keine Kooperationen gibt und geben wird. Unabhängigkeit ist mir in der Pension auch hier ganz besonders wichtig. Unter anderem auch darum bezeichne ich mich bewusst nicht als „Digital Creator“.

Und was gibt es im Jahr 2026?

Und so gibt es heuer nach der Serie über 100 Jahre Österreichischer Schilling eine Blog-Reihe, die sich mit dem Brauchtum aus meinem Erleben und meinen Erinnerungen beschäftigt, wovon aber vieles auch heute noch lebendig ist.

Einige längere Motorradreisen sind schon in konkreter Planung, darüber wird es sicher viele Berichte geben, mehr will ich aber aber noch nicht verraten. Aber es gibt auch einige Ziele mit dem E-Bike, über die ich dann erzählen möchte und die Liste der Ausstellungen, die ich heuer besuchen will, ist auch schon recht lang. Das Elektroauto wird heuer auch nicht zu kurz kommen.

Meine Hauptbeschäftigung ist aber noch länger als gedacht die Familiengeschichte, die sich über die Zeit von 1850 bis heute zieht. Sie wird aber nur im Bereich der Familie veröffentlicht werden, über den Prozess der Entstehung möchte ich aber doch in meinem Blog erzählen.

Wenn mir dabei ihr als meine Leserinnen und Leser weiterhin treu bleibt und auch eventuell das eine oder andere „Gefällt mir“ hinterlässt, wird das auch noch weiter mein Ansporn sein.

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Bemerkenswert

Zehntausend (10 K)

Ein Dankeschön an alle meine Leserinnen und Leser! Ich bin überwältigt! Ihr habt meinen Blog in den letzten 17 Monaten 10.000 Mal aufgerufen! Dabei mache ich nichts besonderes, versuche niemanden zu beeinflussen, sprich ich bin keiner und will auch kein Influencer sein, der milde (oder auch nicht) über diese Zahl lächelt.

Ich schreibe einfach darüber, was ich bei diversen Aktivitäten erlebe. Es soll kurzweilig sein und beim Lesen Spaß machen, manchmal informativ und immer authentisch sein. Die Bilder stellen keinen Profi-Anspruch, sondern sind so, wie ich schon viele Jahre fotografiert habe, Schnappschüsse von Landschaft und Natur, unverfälscht und ungefiltert, ist halt nicht Tiktok-gerecht, aber dort poste ich ja sowieso nicht.

Wenn es euch gefällt, freue ich mich auch über ein Abo!

Bemerkenswert

Bloggen aus Leidenschaft

Mein Name ist Reinhold und ich habe als Pensionist diesen Blog gestartet. Warum das auch ein Jahr später noch Spaß macht und ich euch mitnehmen möchte, erkläre ich euch hier mit einem kleinen Ausblick.

Anfang April 2025

Mittlerweile ist es mehr als ein Jahr her, daß ich meine neue „Karriere“ als Blogger gestartet habe. In dieser Zeit ist mein Respekt für professionelle Influencerinnen und ihre männlichen Pendants fast ins Unermessliche gestiegen, weil ich jetzt weiß, wieviel Aufwand dahinter steckt.

WordPress, mit dem ich meine Seite hier gestalte, ist per se kein so schnelles Medium wie Instagram oder TikTok, was mir mehr entspricht, weil ich genau diese Reaktionsgeschwindigkeit nach 20 Jahren Consulting-Berufsleben nicht mehr möchte. Und da ich meine Stimme nicht hören mag und mich in Filmen und seien sie noch so kurz, auch nicht sehen mag, fallen diese für die Kürze noch aufwendigeren Medien für mich ja weg.

Spaß schließt Qualität nicht aus

Ich habe seit meinem Start am 11.März 2024 rund 100 Blogs geschrieben (für die, die nachzählen: Anfang April 2025 waren es 91 veröffentlichte und rund 10 in der Entwurfsphase) und der Aufwand ist größer als ich zu Beginn dachte. Aber wenn man den Anspruch an ein gewisses Niveau hat und ohne KI auskommen will (ja, diese Option gibt es noch immer), ist man auch als „Nano-Influencer“ ohne finanzielle Interessen recht beschäftigt.

Dann braucht es auch eine gewisse Zeit, die Dinge vorher zu erleben, über die ich dann schreibe (oder auch nicht), und ein bisschen Recherche schadet dem Inhalt auch nicht. Was ich aber versprechen kann, daß die Bilder in den Beiträgen zu 99% nicht nachbearbeitet sind, weil es mir einerseits zu aufwendig ist und andererseits so authentischer bleibt.

Ausblick auf die nächsten Inhalte und Themen

Die Themen werden sich auch im zweiten Jahr nicht ändern, meine Palette ist ja sowieso recht groß, wie ihr in den Drop-Down Menüs sehen könnt. Das entspricht zwar nicht immer den Regeln eines erfolgreichen Blogs, aber ich möchte mich da nicht einschränken, auch um zu zeigen, daß Pensionisten oder Rentner breite Interessen haben können, wenn sie wollen.

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist meine Operation für ein neues Hüftgelenk. Hier möchte ich mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen helfen, Ängste und Vorbehalte abzubauen. Den Blog dazu gibt es nach Ostern zu lesen.

Die Indien-Tagebücher aus dem Jahr 2007 werden mit Ende April/Anfang Mai 2025 zu Ende sein, dafür wird etwas später unter dem Motto „Vom Lochstreifen zur KI “ eine Serie zu meinen mehr als 40 Jahren in der Welt der Computer kommen.

Kleine Verbesserungen gibt es natürlich auch: Die Links werden wo immer möglich, direkt in den Text eingebaut, so erspart man sich das fortführende Suchen.

Nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten

Auch wenn es der Blogname suggeriert, schreibe ich nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten, sondern für alle, die interessiert an neuen Orten sind, egal ob mit Motorrad oder E-Bike erreicht, gerne ins Museum oder eine Ausstellung mitgenommen werden oder so manche Gedanken nachverfolgen mögen.

In diesem Sinn freue ich mich über viele Followerinnen und Follower, noch mehr Leserinnen und Leser und auch Abonnentinnen und Abonnenten, frei nach dem Motto der Mel in den Videos von Wolf im Youtube-Channel Wolfs Bike on Tour TV: „Es kost‘ nix und den Reinhold freut’s!“

Und über den einen oder anderen Kommentar freue ich mich natürlich auch!

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Das Erntedankfest

Beim Erntedankfest danken einerseits die Landwirtinnen und Landwirte und andererseits wir Konsumentinnen und Konsumenten für eine gute und reichhaltige Ernte. Hitze, Wassermangel und die bevorstehende überraschende Schließung einer Tiefkühlproduktion prägen dieses schwierige Jahr. Trotzdem wird in vielen Orten Erntedank gefeiert und davon handelt dieser neue Beitrag in meiner Blogserie zu den Bräuchen in Niederösterreich.

Die Erntekrone von Bad Schönau in der Buckligen Welt

Die schwierige Situation im Jahr 2026

In diesem von Hitze, Wassermangel und Dürre bestimmten Jahr wird uns vor Augen geführt, dass es nicht selbstverständlich ist, dass alle Lebensmittel scheinbar unbegrenzt vorhanden sind.

Die Rinder und Schafe mussten mancherorts wegen Wasser- und Futtermangel frühzeitig von den Almen gebracht werden. Die Ausbeute bei der Mahd war an vielen Orten weit geringer als in den Jahren davor und oft konnte die gewohnte dritte Mahd gar nicht mehr durchgeführt werden.

Feldfrüchte wie Erdäpfel werden möglicherweise im Winter knapp und müssen durch ausländische Produkte ersetzt werden. Die Weinbauern verzeichnen Ernteausfälle von 50-70 Prozent. Manche Landwirte müssen ihre Herden verkleinern, da es nicht einmal genug Futter zum Zukaufen um teilweise noch dazu horrende Preise gibt.

Dann kam Ende September die nächste Hiobsbotschaft für die österreichischen Landwirte und Konsumenten. Der führende Tiefkühlogistiker im Marchfeld gab bekannt, sein Werk für Tiefkühlgemüse in Groß-Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf) zu schließen. Alle Vermittlungsversuche und Unterstützungsangebote wurden mit Stand 10. Oktober 2026 von den Besitzern abgelehnt.

Nicht nur rund 500 landwirtschaftliche Betriebe, die im Marchfeld Erbsen, Babykarotten, Rotkraut oder Spinat für die Tiefkühlproduktion anbauen, bangen um ihre Existenz, auch rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ihren Job verlieren. 

In weiterer Konsequenz müssen wir Konsumentinnen und Konsumenten aus derzeitiger Sicht in Zukunft ohne inländische Alternativen auf manches österreichische Tiefkühlgemüse verzichten. In dieses schwierige Umfeld fallen im Jahr 2026 die Feiern zum Erntedank.

Historisches

Dieses Brot wurde von der Lindabrunner Ortsbäuerin Jaqueline Wöhrer gebacken

Das Erntedankfest wird in Niederösterreich meist am letzten Sonntag des Monats September oder am ersten Sonntag des Monats Oktober begangen. Dabei soll Gott für die Gaben der Ernte Dank erwiesen werden. In verschiedenen Formen ist dieses Ritual seit dem 3. Jahrhundert historisch belegt.

Die Erntekrone ist neben den Feldfrüchten das Zentrum dieses Festes. Die Krone besteht meist aus vier Bügeln mit einem Kreuz an der Spitze. Büschel aus aufrecht stehenden Ähren verschiedener Getreidesorten werden an dieses Gestell gebunden. Diese Arbeit wird in den Tagen vor dem Fest meist von den Bäuerinnen oder der Landjugend durchgeführt.

Gaming

In vielen Orten des Landes wird die Erntekrone mit einem feierlichen Umzug durch den Ort getragen. In Gaming zog die Erntekrone eine Zeitlang in einer feierlichen Prozession von der Kartause in die Pfarrkirche, wo ich während meiner Zeit als Kienberger Lektor mehrmals dabei war und auch mitgetragen habe.

Spitz an der Donau

Ich kann mich zwar in der Kindheit nicht an das Erntedankfest erinnern, wir waren aber einmal bei einem Erntedank-Umzug in Spitz an der Donau, der mir anscheinend so gefallen hat, dass ich noch immer gerne daran denke.

Heute beginnt der Festumzug am ersten Oktober-Sonntag beim alten Rathaus und wird von der Trachtenkapelle Spitz musikalisch begleitet. Die Hauerschaft ist mit ihren reich geschmückten Zunftzeichen und Fahnen vertreten und die Weingartengeiß, eine große Traube und die Statue des heiligen Urbanus repräsentieren den Status des Wachauer Weinortes. Die Volkstanzgruppe führt nach dem Umzug den traditionellen Kronentanz mit geschmückten Weinlaubbögen vor und viele Spitzerinnen und Spitzer tragen die Festtracht des Ortes.

Foto: Marktgemeinde Spitz

Ruprechtshofen

Einer der größten Erntedankumzüge in Niederösterreich fand 2025 in Ruprechtshofen im Bezirk Melk statt. 64 Gruppen, darunter die Bäuerinnen, Ortsgruppen des Bauernbundes, die Landjugend und zahlreiche Vereine, die Feuerwehr, die Musik und Volkstanzgruppen präsentierten festlich geschmückte Wägen und stellten so die große Vielfalt der Landwirtschaft zur Schau.

Waidhofen an der Ybbs

Eine Prozession mit der von der Landjugend gebundenen Erntekrone in Begleitung der Musikkapelle, der Goldhaubengruppe und der Statue des Kirchenpatrons Lambert zieht hier jedes Jahr durch die Altstadt Richtung Stadtpfarrkirche. Diesmal wurde zur Gabenbereitung nicht nur ein Obst- und Gemüsekorb als Dank für die Ernte mitgebracht, sondern auch ein leerer Korb, der an die fehlende Ernte aufgrund der Trockenheit erinnern sollte.

Enzesfeld-Lindabrunn

In meiner nach 35 Jahren gar nicht mehr so neuen Heimat Enzesfeld-Lindabrunn wird das Erntedankfest bei Schönwetter meistens bei der Winzerkapelle immer besonders feierlich vom Bauernbund und Weinbauverein gestaltet. Die Erntekrone wird dafür von den Lindabrunner Landwirtinnen gemeinsam geflochten und festlich geschmückt. Seit vielen Jahren unterstützt sie dabei ein pensionierter Gärtnermeister.

Im Jahr 2026 wird die Winzerkapelle schon 20 Jahre alt und so wurde dieses Jubiläum ebenfalls gefeiert. Die Kindergartenkinder aus Lindabrunn brachten den zahlreichen Gästen mit einem kleinen Spiel den Kreis vom Säen und Pflegen bis zur Ernte näher. Mit dem Spruch „Die Sonne lacht, die Erde freut sich, ich hab Wasser mitgebracht!“ goß ein kleiner Gärtner die zarten Pflanzen, bis er die Früchte zum Schluss mit seiner kleinen Gärtnerskollegin ernten konnte.

Nach der vom Musikverein untermalten Festmesse mit der Weihe der Erntekrone und der Feldfrüchte luden Bauernbund und Weinbauverein zur Agape mit Brot, Wein und Aufstrichen und so klang dieses Fest mit vielen Gesprächen gemütlich aus.

Eine schöne Herbstausfahrt in Niederösterreich

Der Wein in der Thermenregion, die Elsbeere bei Hainfeld und die Dirndl in Kirchberg an der Pielach waren unsere kulinarischen Begleiter dieser gemütlichen Motorrad-Herbstrunde. Den berühmten Topfinger in der Kalten Kuchl* haben wir aber ausgelassen.

* für die Leserinnen und Leser, die nicht in Ostösterreich leben: Ein Topfenstrudel im Gasthaus „Kalte Kuchl“, einem der bekanntesten Bikertreffpunkte in Niederösterreich

Die Herbstausfahrt mit Freunden ist schon seit vielen Jahren ein Fixpunkt in meinem Kalender. Diesmal war das Wetter zum ursprünglich geplanten Termin nicht überzeugend, daher beschloss ich, die Ausfahrt auf Ende September zu verschieben. Da passte das Wetter, aber aus verschiedenen Gründen hatten an diesem Samstag nur mehr zwei Mitfahrer Zeit und so wurde es eine gemütliche Runde zu dritt.

Wir starteten wie immer in Enzesfeld und nahmen die Großauer Höhe um weiter die L4007 bis Schwarzensee am Fuß des Peilsteins zu fahren.

Die L4004 verläuft dann bis Mayerling. Über das ehemalige Jagdschloss des Kronprinzen Rudolf und die Geschichte dort habe ich bereits berichtet:

Mit dem Motorrad einige Highlights im südlichen Wienerwald erkunden

Hier, vom oberen Ende des Helenentals folgten wir meiner geplanten Route der Schwechat entlang über Alland bis Klausen-Leopoldsdorf.

Von dieser Ortschaft aus gibt es mehrere Möglichkeiten den Wienerwald zu erkunden. Einerseits führt eine Straße über Kaltenleutgeben bis Rodaun im westlichen Wien oder die L110 nach Westen mit vielen Ausblicken über den Wienerwald ins Laabental. Eine weitere Möglichkeit gibt es Richtung Süden über St.Corona am Schöpfl zurück ins obere Triestingtal.

Wir bogen aber nach Norden in die L2111 ab und fuhren durch die bewaldete Höhe des Hengstl (nicht zu verwechseln mit dem Hengstpass zwischen Windischgarsten in OÖ und Altenmarkt bei Sankt Gallen in der Steiermark) bis Pfalzau und unter dem Aquädukt der 2. Wiener Hochquellenwasserleitung durch bis Preßbaum.

Wir folgten von dort der B64 vorbei am Haitzawinkel, der aber auch für Motorradfahrer keine Möglichkeiten zum „heizen“ bietet, bis zur Baustelle der neuen Unterführung unter der alten Westbahn in Rekawinkel. Die ursprünglich einspurige Engstelle ist schon beseitigt und bis Frühjahr 2027 sollen auch die restlichen Arbeiten fertig sein.

Im Ort Rekawinkel bogen wir rechts ab den Berg hinauf auf der L2013 bis Hagenau. Hier gäbe es zwar einen „Schleichweg“ nach rechts, wir wollten aber links weiter nach Starzing.

Man glaubt es nicht, dass es solche Straßennamen gibt

Von hier sahen wir bereits unser erstes Ziel, die  Buchbergwarte, herunterblicken.

Ein Stück weiter ging es dann gleich mit einigen Kehren auf dem schmalen einspurigen Sträßchen durch den wunderschönen Buchenwald bis zum Parkplatz unterhalb des 22 Meter hohen Aussichtsturms.

Nach einem gemütlichen Kaffee auf der Terrasse des Schutzhauses daneben ging unsere Tour hinunter nach Neulengbach und weiter auf der B19 bis zur Autobahnunterführung bei Altlengbach und Neustift-Innermanzing, wo wir rechts in die ruhigere, schmälere „Panoramastraße“ einbogen. Eine Reihe von Aussichtspunkten gibt den Blick frei vom Schneeberg bis zur Landeshauptstadt St.Pölten.

Die Türkenkapelle von Hochgschaid ist ein weiteres schön renoviertes Highlight entlang der Strecke.

Wir fuhren weiter durch das hügelige Land der Elsbeere, diesem nur in diesem Gebiet so gehäuft vorkommenden Baum, dessen Früchte im Oktober reifen und für Schnäpse, Marmeladen, Schokolade und in der regionalen gehobenen Wirtshausküche Verwendung finden.

In Rohrbach an der Gölsen bogen wir auf die Hainfelder Bundesstraße B18 ab, wo uns bald die beiden Windräder von Eschenau ins Auge stachen, die bereits im Jahr 2000 erichtet wurden. Mittlerweile wird, gemeinsam mit den anderen alternativen Energieerzeugern, mehr als doppelt so viel Energie erzeugt, als der Gesamtverbrauch der Gemeinde ausmacht.

Beim Kreisverkehr in Traisen fuhren wir ein Stück Richtung Norden und in Rotheau schon wieder weg von der Hauptverkehrsader B21. Meist fahre ich von hier über Eschenau und Tradigist ins Pielachtal, diesmal wollte ich für unsere Runde die kleine Straße über die 522 Meter hohe Meiselhöhe bis Hofstetten-Grünau nehmen.

Kurz vor der Ortseinfahrt bogen wir aber von der B39 schon wieder in ein Seitental ab um in einem Bogen über Petersberg auf „die Luft„, einem 628 Meter hohen Pass zu kommen und dann mit vielen Serpentinen hinunter ins Pielachtal zu fahren.

In der Zwischenzeit war auch der Hunger immer größer geworden und so machten wir im Gasthaus Kalteis in Kirchberg an der Pielach Halt. Die Herbstsonne war stark genug für den Gastgarten, um unser Mittagessen zu genießen. Ich musste natürlich etwas mit der namensgebenden Frucht des Dirndltales probieren. Die Dirndl ist die Frucht des Dirndlstrauchs, die in Deutschland auch als Kornelkirsche bekannt ist. Da passten natürlich die „Kirchberger Klöpse“, eine kulinarische Abwandlung der Königsberger Klöpse mit Erdäpfelstampf, Kapernsauce und gedünsteten Dirndln, besonders gut.

Frisch gestärkt machten wir uns auf den Heimweg, zuerst das Pielachtal weiter hinauf bis Schwarzenbach und über das rund 820 m hohe Pielachtaler Gscheid bei Türnitz im Traisental zu landen. Bei Außerfahrafeld bogen wir schon wieder ab, um über Hohenberg und Hofamt auf den ebenfalls 820 m hohen Ochsattel zur Kalten Kuchl zu kommen. Für einen Zwischenstopp war es dann doch zu früh und so fuhren wir weiter über Rohr am Gebirge und Gutenstein das Piestingtal hinunter und über den Hart und Hernstein zurück nach Enzesfeld.

Eine wunderschöne Frühherbstrunde im niederösterreichischen Zentralraum ging damit nach rund 250 Kilometern zu Ende.

Übrigens, ich habe die Fotos nicht während der gemeinsamen Tour gemacht sondern schon vorher im Zug meiner Vorbereitung. Meine Freunde wären sonst sicher bald ohne mich weitergefahren.

Die Route

Die Route in Kurviger: https://kurv.gr/HzaJN

Radeln im unteren Ybbstal

In Waidhofen an der Ybbs kann man an einem Wochenende viel unternehmen, z.B. an einer Nachtwächterführung teilnehmen, gut essen, die Landesausstellung besuchen oder Radfahren.

Alles das haben wir von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag gemacht und über die Nachtwächterführung und das Radfahren werde ich hier erzählen.

Nachtwächterführung durch die Waidhofener Altstadt

Unsere Zimmerwirtin machte uns darauf aufmerksam, dass es an diesem Abend ausnahmsweise eine offene Nachtwächterführung, das heißt ohne Reservierung geben würde. An sich ist die Teilnahme nur mit Anmeldung einer Gruppe von ca. zehn Personem möglich. Da wir mit unserem Abendessen zeitgerecht fertig waren, schafften wir es auch, rechtzeitig kurz vor 20 Uhr beim Treffpunkt am Stadtturm zu sein.

Wir wurden von einer Nachtwächterin geführt,  die uns mit launigen Geschichten zur über 800jährigen Geschichte Waidhofens unterhielt, während wir scheinbar unter das Rothschild-Schloß zur Schmiede und Rauchkuchl am Schwarzbach hinabstiegen. Einen „Stock im Eisen“ gibt es übrigens nicht nur in Wien sondern auch neben dem Stadtturm in Waidhofen, siehe Bild unten.

Neben diesen historischen Stätten lohnte sich auch der Blick hinauf gegen die Türme die hier heruntersehen. Das ist einerseits der mystische Turm des Rothschild-Schloßes, der Turm der Stadtpfarrkirche und der Schlossturm mit Glaskubus, der zur Landesausstellung 2007 von Hans Hollein aufgesetzt wurde. Dabei ist der kleine Seitenturm des Schlosses so mystisch und geheim, dass er bei der Stadt der Türme gar nicht mitgezählt wird.

Dann ging es hinauf zum rot beleuchteten Schlosssteg, einer Fußgänger- und Fahrrad-Brücke zum Hotel an der Eisenstraße auf der Zeller Seite der Ybbs.

Weiter führte uns unsere Nachtwächterin auf verschlungenen Pfaden durch die dunkle Stadt, bis wir wieder vor dem Stadtturm landeten. Diesen 50 Meter hohen Wehrturm haben wir über die extrem hohen und schmalen Stufen bestiegen, bis wir zuerst in der bis 1938 bewohnten Türmerwohnung ankamen.

Daneben beherbergt der Turm auf insgesamt sieben Etagen die Ausstellung „Das Leben vor 100 Jahren“ mit historischen Werkstätten. Das letzte Stockwerk war dann auf einer engen steinernen Wendeltreppe zu überwinden, wo es zum Abschluss nach gut 2 Stunden noch ein Schnapserl gab.

Auf dem vorderen Ybbstalradweg nach Amstetten und zurück

Ausgangspunkt unserer ersten Tour an diesem Wochenende war der schon bekannte Stadtturm. Von dort ging es mit unseren Rädern über den nahen Schlosssteg in den Ybbstalradweg Richtung Norden und talabwärts hügelauf und hügelab vorbei an Böhlerwerk Richtung Rosenau mit einem wunderschönen Blick auf die Basilika Sonntagberg.

In Kematen führt der Radweg dann durch den Ort und über die 33 m hohe Brücke auf das linke Ufer der Ybbs. Dass sie zu den ältesten Steinbrücken Niederösterreichs zählt, fällt hier an der vielbefahrenen Weyrer Bundesstraße B121 nicht auf. Als Radfahrer kann man aber, im Gegensatz zu den Autofahrern, auch wenn die Fußgänger- und Fahrradspur recht schmal ist, einen Blick in den schluchtartigen Einschnitt der Ybbs werfen.

Durch Wiesen und Auwälder fuhren wir dem Wegweiser nach auf einem kleinen Abstecher bald an einem wunderschönen vom Land Niederösterreich prämierten Naturbadeplatz vorbei, der zum Hineinspringen einlud. Mitte September war es uns aber zu kalt, das Wasser auch wirklich zu testen.

Wir radelten weiter an der Sonne durch die Ybbsauen, an der Rückseite von Industriebetrieben vorbei, die uns Radfahrern gar nicht so besonders auffielen, bis wir bei Hausmening wieder das Flußufer wechselten. Entlang der Bahnlinie und vorbei am Fußballstadion führte der Radweg wieder nahe der Ybbs bis zur neuen Hängebrücke, die erst im April 2026 eröffnet wurde.

Der neu geführte Radweg brachte uns dann in den Auwäldern bei Waldheim bis Greinsfurth in der Nähe des großen Kreisverkehrs bei einem bekannten Baumarkt vorbei, nun entlang der Westbahn bis ins Zentrum der Bezirkshauptstadt Amstetten. Die Auswahl an Cafes und Restaurants in der Umgebung des Hauptplatzes war überraschend groß und so konnten wir die Mittagssonne bei einem Eiskaffee genießen.

Nach einem kleinen Rundgang radelten wir die gleiche Strecke wieder zurück bis ins Herz Waidhofens am Oberen Stadtplatz, wo wir bei einen Cappuccino mit einer Mohnzelte und einer Topfengolatsche den Radtag ausklingen ließen.

Für meine nichtösterreichischen Leserinnen und Leser: Wer diese Gustostücke der österreichischen Mehlspeiskultur nicht kennt, bitte die obigen Links öffnen, da stecken die Bilder und Rezepte dahinter.

Fazit und Empfehlungen

Prinzipiell finde ich, dass der vordere Ybbstalradweg, der ja eigentlich bis Ybbs an der Donau verläuft, durch Adaptionenen der Strecke und Verbesserungen, d.h. Neuaspaltierung einzelner Teilstücke und Routenverlegungen sicher sehr an Attraktivität gewonnen hat.

Da haben sich die Investitionen in die Region im Umfeld der Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf steht – Mensch. Psyche. Gesundheit“ in Mauer bei Amstetten auf jeden Fall gelohnt. Wer sich für die Verbindung zwischen Mensch, Psyche und Gesundheit und den Herausforderungen psychischer Erkrankungen und deren Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige interessiert, sollte sich diese Ausstellung noch bis 8. November 2026  auf jeden Fall ansehen.

Das Teilstück von Lunz am See bis Waidhofen sind wir schon vor einigen Jahren gefahren, das auf jeden Fall zu den schönsten Flußradwegen Österreichs gehört. Ich werde sicher auch dazu noch einen Blog schreiben.

Die Tour auf dem vorderen Ybbstalradweg

Erntedank in Waidhofen

Auf unserem Weg zum geplanten Ausgangspunkt beim Stadtturm hörten wir das Spiel einer Musikkapelle die sich näherte. Da auf Plakaten das Erntedankfest angekündigt war,  war der Grund dafür klar. Die Prozession mit der von der Landjugend gebundenen Erntekrone in Begleitung der Musikkapelle, der Goldhaubengruppe und der Statue des Kirchenpatrons Lambert zog durch die Altstadt Richtung Stadtpfarrkirche. Wie ich später erfuhr, wurde zur Gabenbereitung diesmal nicht nur ein Obst- und Gemüsekorb als Dank für die Ernte mitgebracht, sondern auch ein leerer Korb, der an die fehlende Ernte aufgrund der Trockenheit erinnern sollte.

Von Waidhofen nach Ybbsitz

Wir wollten uns an diesem Tag noch die vorhin erwähnte Landesausstellung ansehen, daher war unsere Radtour kürzer als am Vortag.

Wir starteten wieder am Stadtturm und fuhren am letzten noch existierenden Stadttor, dem Ybbstor aus der Altstadt hinaus und hinunter aud der Gasse Unter der Leithen zu einem kleinen Rastplatz direkt am Ybbsufer, den wir bereits bei unserer Nachtwächterführung besucht hatten. Der Ausblick auf die Gebäude links und rechts des Flusses war diesen Stopp schon nach wenigen Metern auf jeden Fall wert.

Entlang der Citybahn, dem letzten 3,3 Kilometer langen noch aktiven Teilstück der ehemaligen Ybbstalbahn und weiter entlang der Ybbstalstraße B31 fuhren wir Richtung Gstadt. Dort zweigt über die alte Eisenbahnbrücke der Kleine Ybbstalradweg ab, dem wir bis Ybbsitz folgen wollten.

Dem Motto der Eisenstraße folgend findet man auf den folgenden 6 Kilometern bis Ybbsitz eine Reihe von Metallskulpturen die die Themen Eisen, Ybbstalbahn und Radweg miteinander verbinden.

Vorbei an einigen Bauernhöfen kamen wir zu den Riess-Werken, die die einzige Email-Geschirr-Erzeugung Österreichs ist und nebenbei auch die blauen Straßenschilder für Wien herstellt. Im Mostviertel gab und gibt es bis heute beinahe keinen Haushalt, der ohne Riess-Geschirr auskommt. Und wenn doch, dann gibt es sicher etwas von Kelomat. Diese Marke gehört nämlich auch zum Riess-Konzern. Ich habe die Riess-Produkte auch schon in vielen Ländern Europas in der einen oder anderen Auslage gesehen. Trotzdem radelten wir weiter, es war erstens Sonntag und zweitens gibt es eine Führung erst ab 10 Personen.

Weiter ging es, nun der B21 entlang auf der Trasse der ehemaligen Stichstrecke der 2010 eingestellten Schmalspurbahn. Am Ortseingang wechselten wir die Straßenseite und auf eine Brückenkokstruktion oberhalb der Kleinen Ybbs und dann weg von der Bundesstraße, bis wir am Bahnhof landeten. Dieser ist denkmalgeschützt und wunderbar renoviert.

Bis wir bei der sehr zu empfehlenden Bäckerei und Konditorei Molterer landeten, waren noch ein paar Häuser ein Foto wert.

Der Rückweg verlief bis Gstadt auf der gleichen Strecke, dort wichen wir aber vom Radweg entlang der Straße ab und wechselten kurz vor der Einmündung der Kleinen Ybbs auf die andere Seite auf den Weg, den wir schon von unserer Tour am oberen Ybbstalradweg kannten.

Damit war diese schöne und gemütliche Tour auf dem kleinen Ybbstalradweg auch schon zu Ende und wir fuhren mit dem Auto zur oben erwähnten Landesausstellung.

Der kleine Ybbstalradweg zwischen Waidhofen und Ybbsitz

Die Route in Komoot: https://www.komoot.de/tour/3312318011?ref=asoWaidhofen – Ybbsitz  und zurück

Um, auf und über die Hohe Wand – eine Motorradwanderung

Das Wetter war sonnig und warm und ich nahm mir spontan einige Stunden Zeit, die Hohe Wand im südlichen Niederösterreich mit dem Motorrad zu erkunden.

Freunde und Bekannte sind immer wieder überrascht, welche Schätze das südliche Niederösterreich zu bieten hat und es nicht immer die Dolomiten oder die Berge Tirols sein müssen. Die Hohe Wand gehört da ebenfalls dazu, wenn auch die Paragleiter hier meist in der Überzahl sind.

Schon bei der Anfahrt ist die massive südseitige Formation nicht zu übersehen. Auf rund 8 km Länge ragen die Felswände bis zu 200 Meter aus dem Wiener Becken heraus und man fragt sich beim ersten Mal, wie man ohne Klettersteig auf dieses bis zu 1135 m hohe Plateau hinauf kommen soll. So macht die Hohe Wand ihrem Namen alle Ehre.

Ich war natürlich schon öfter oben, vorzugsweise während der Woche, um den Autokolonnen zu entgehen, dabei sind auch die Bilder der Auffahrt durch die Haarnadelkurven in den Felsen entstanden. Alle anderen Bilder stammen von meiner Ausfahrt heuer im September 2026.

Seit 2023 ist die Auffahrt keine Mautstraße mehr, dafür sind die Parkplätze gebührenpflichtig und auch zu benutzen. Mit dem Motorrad für ein paar Fotostopps ist das etwas leichter, obwohl prinzipiell die gleichen Regeln gelten.

Der erste Weg führte mich diesmal zum Kohlröserlhaus, das gerade renoviert wurde und die Straße weiter, die Ausblicke in die Ebene sind auf jeden Fall einen Halt wert.

Nachdem auch hier einige Paragleiter gar nicht einmal recht hoch oben ihre Kreise zogen, wollte ich meinen nächsten Stopp beim Skywalk machen, da dort in der Nähe auch der Startplatz für sie liegt.

Ein Stück zurück und dann Richtung Südwesten bis kurz vor dem Gasthof Postl und schon war der Parkplatz zum Skywalk da. Hier kann man bis zur Felskante nach vor und so war das Beobachten der Paragleiter ganz frei von Hindernissen möglich. Hier in der Wiese zu sitzen, wo es ein paar Schritte weiter 200 Meter abwärts geht und die bunten Gleiter in der Luft zu beobachten, hat beinahe etwas Meditatives.

Fast eine halbe Stunde in die Luft schauen war dann doch genug, ich wollte ja noch zur Kleinen Kanzel, weil man hier einen schönen Ausblick auf die andere Seite hinunter nach Miesenbach und Scheuchenstein hat.

Vom Parkplatz wäre es nur eine kleine Wanderung bis zur Wilhelm-Eichert-Hütte, wo man auch eine gute Chance hätte, einen der vielen Steinböcke in freier Wildbahn zu beobachten. Aber ich bin nicht zum Wandern hier, sondern zum Motorradfahren und möchte die Hohe Wand heute noch umrunden.

Am Rückweg hinunter von der Kleinen Kanzel fiel mir ein gelbes Gebäude über dem umgebenden Wald auf, das ich noch nicht kannte. Aber vorher wollte ich noch einmal rechts weg, zum Gasthaus Luf, wo man ein paar Schritte weiter einen wunderbaren Blick hinunter auf die „Neue Welt“ hat. Natürlich trieben sich auch hier wieder ein paar Paragleiter in der Luft herum.

Mein letztes Ziel sollte nun das gelbe Haus sein, laut Wegweiser das Waldeggerhaus, zu dem ein schmales Sträßchen den Berg hinaufführte. Es war zwar wegen Urlaubs geschlossen, aber der Blick vom Parkplatz war genial. Ein Bergpanorama vom Schneeberg bis zum, ich konnte es kaum glauben, Ötscher, den beiden höchsten Bergen Niederösterreichs, der eine im Industrieviertel 16 km entfernt, und der andere im südlichen Mostviertel, 61 km weg.

Ganz links der Schneeberg und ganz rechts die Spitze hinten der Ötscher

Wie ich in der Vorbereitung des Blogs ergoogeln konnte, gibt es nur einige wenige Punkte in Niederösterreich, wo sich das ausgeht, und zwar hier auf der Hohen Wand bei wirklich klarem Wetter, und vom Jauerling oberhalb der Wachau bei herbstlicher oder winterlicher Inversionswetterlage. Dann gibt es noch ein Panoramabild eines professionellen Internetanbieters um 90 Euro. Und ich hatte das Glück, die beiden Berge gemeinsam auf einem Bild mit dem Handy zu fotografieren!

Mehr offizielle Straßen gibt es meines Wissens nicht, daher fuhr ich wieder hinunter in die Neue Welt, wo ich gegenüber der Pfarrkirche Maria Kirchbüchl in die B26 Richtung Puchberg einbog. Kurz vorher beim Gipswerk zweigt die Straße auf den Ascher ab, den kleinen Pass nach Miesenbach und ins Piestingtal.

Mit der Fahrt das Tal hinaus bis Piesting war die Runde um die Hohe Wand geschlossen und ich konnte über den Hart zurück ins Triestingtal fahren.

Die Runde auf und um die Hohe Wand

Link zu Kurviger: https://kurv.gr/ZnYbr

Biken im frühherbstlichen Schladming

Der Frühherbst, die Sonne und die wunderschöne Landschaft haben uns ermutigt, einige Mountainbikestrecken in der Region Schladming-Dachstein zu erkunden.

Wir hatten uns  für ein verlängertes Wochenende Mitte September in der Region Schladming-Dachstein, im Hotel Schwaigerhof in Rohrmoos hoch oberhalb von Schladming mit Blick auf den Dachstein entschieden. So fuhren wir bereits am Freitag Nachmittag los, um den vollen Samstag und Sonntag genießen zu können. Der Montag war als Draufgabe geplant.

Das Hotel ist nicht nur zum reinen Nichtstun und zum gut Essen geeignet, man kann hier auch direkt in einige Mountainbikestrecken einsteigen, die auch für uns passen.

Das Wetter war uns mehr als wohlgesinnt, schon am Samstagmorgen strahlten einige Berge in der aufgehenden Sonne. Das Frühstück ließ auch keine Wünsche offen und war, wie sich während unserer Radtour zeigte, beinahe zu viel. Wir nahmen uns vor, am Sonntag hier etwas zurückhaltender zu sein.

Die Rohrmoos-Runde 303

Wir verabschiedeten uns von Hopsi, dem grau-weißen Hasen und offiziellen Maskottchen der Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 1982 und 2013, fuhren einige hundert Meter auf der Straße den Berg hinab und schon erreichten wir die Rohrmoos-Runde 303 und den ersten Feldweg, der bald in den Wald hineinführte, immer wieder mit Blick ins Ennstal nach Schladming und auf den gegenüberliegenden Dachstein.

Der Weg führte auf eine Lichtung mit einigen Häusern hinaus, wo man aber laut Hinweisschild die Räder schieben musste. So konnten wir auch wieder einige Blicke auf die schöne Landschaft werfen.

Gleich nach der rot-weiß-roten Absperrung ging der Wiesenweg in einen angenehmen Waldweg über und wir landeten in einem kurzen Singletrail, wo wir lieber die Räder einige Meter schoben, bevor wir bei einem Bauernhof landeten, wo wir von den Ziegen am Wegrand interessiert beäugt wurden.

Die moderaten Steigungen wurden mehr, wir waren daher über etwas elektrische Unterstützung froh. Die Stecke sollte doch rund 45 Kilometer und 700 Höhenmeter haben, das fahren wir zumindest nicht täglich. Bald landeten wir am ersten höchsten Punkt des Tages, der Mautstation zur Ursprungalm, wohin wir erst am nächsten Tag radeln wollten.

Die asphaltierte Straße ging mit einigen Auf und Abs Richtung Tal, vorbei an der Talstation des Preunegg-Jets zur Reiteralm und am Raunergut, wo wir im März 2011 zum Schifahren waren.

Mit diesen Gedanken ging es weiter bis hinunter zur Enns in der Nähe der bekannten Schirmbar, wo wir beim Blick von der Brücke ein Raftingboot beobachteten, das man von Mandling bis Schladming buchen kann.

Direkt bei der Brücke stießen wir auf den Ennsradweg R7, der von Flachauwinkel im Salzburger Pongau über rund 240 km bis Enns an der Donau in Oberösterreich führt. Wir wollten ihn aber nur die rund sechs Kilometer von Pichl bis Schladming nutzen.

In der Schladminger Fußgängerzone gönnten wir uns einen Cappuccino und eine Himbeer-Mohntorte, bevor wir uns wieder auf die Räder schwangen, um zur nächsten Alm hochzuradeln.

Ein erster kleiner Zwischenstopp musste natürlich bei der Talstation der Planai-Bahn sein, wo auch der Zieleinlauf des berühmten Nachtslaloms stattfindet.

Dann sollte es weitergehen in die Talbachklamm, doch vorher fiel uns eine neu renovierte Kirche auf. Es stellte sich heraus, dass das die Peter- und Paul Kirche, das größte evangelische Gotteshaus der Steiermark ist.

Nach einigen wenigen Metern Steigung waren wir schon in der genannten Klamm. Im Unterlauf war fast kein Wasser, das wird nämlich von einem kleinen Verbund- Laufkraftwerk verwendet.

Ab der Wehr aufwärts war die Wassermenge nach der heurigen langen Trockenheit überraschend groß und so zeigte sich die Talbachklamm von ihrer besten Seite mit imposanten Strudeln und kleinen Wasserfällen.

Nach rund zwei Kilometern erreichten wir das Dorf Untertal, von wo es auf der Straße Richtung Obertal weiterging. Das Nickelmuseum ist leider nur am Mittwoch von 09:30 bis 13:30 Uhr geöffnet, darum fuhren wir weiter Richtung Eschachalm. Die letzten rund 2,5 Kilometer waren dann über eine Schotterstraße von 1060 m hinauf auf 1210 m zu bewältigen und nicht nur eine Herde Jungrinder, sondern auch die Alpakas waren neugierig, wer da vorbeikam. Der Obertalbach blieb der Begleiter fast bis zum Parkplatz kurz vor der Hütte.

Ein Käsebrot und ein Häferl Buttermilch brachte wieder die Kräfte für die Talfahrt zurück, die dann bald nach dem Nickelmuseum auf die andere Seite des Baches auf einem Feldweg weiterführte. Nach einem Linksschwenk erreichten wir die Talstation der Obertalbahn, von wo der Blick auf den Dachstein und die benachbarten Berge frei war.

Von dort waren es nur mehr wenige Meter hinunter bis Rohrmoos und zu unserem Hotel.

Unsere erste Tour, die Rohrmoos-Runde 303

Link zu Komoot:https://www.komoot.de/tour/3278134107?ref=aso&t_s=referral&t_cid=route_share

Die Ursprungalm ruft

Die zweite Tour sollte uns zur Ursprungalm führen. Unseren ersten Zwischenstopp machten wir bei der erst im Juni 2026 neu eröffneten Hofgreißlerei Braunhofer, wo wir aber aus Transportgründen nur ein frisches Bauernbrot kauften.

Die Straße hinauf zur Ursprungalm ist auch für Radfahrer mautpflichtig, die man am besten bereits im Hotel oder anderswo im Tal per QR Code am Foto oder mit untenstehendem Link buchen sollte, da die Internetverbindung bei der Mautstelle nicht immer gut funktioniert.

Das Ticket zum Preis von 5 Euro gilt für Bikes die ganze Saison, für Autos über Nummernerkennung nur für einen Tag. Es nicht zu kaufen ist nicht ratsam, es wird unterwegs kontrolliert und dann kostet es das Doppelte.

Link zum Ticketshop

Die Sandstraße mit einer Länge von 8,5 km begann sehr flach und idyllisch in einem schönen Bergtal.

Aber bald war die Gemütlichkeit vorbei und die Straße begann zu steigen, da ein Höhenunterschied von ca. 500 m mit 13 Kehren auf 2,5 km Länge überwunden werden musste. Davor gab es noch direkt neben der Straße einen schönen Wasserfall, der einen kleinen Stopp wert war.

Ein kurzes Stück hat sogar eine maximale Steigung von 15 %. Der Blick hinunter und das Tal hinaus ist immer wieder spannend.

Dann erreichten wir schon den großen Parkplatz, wo es für die Autos zu Ende ist, wir Biker durften die letzten paar hundert Meter bis zum Almdorf weiterfahren.

Wenn man das sieht, versteht man auch, warum dieses Ensemble 1988/1989 als Drehort für den Hollywood-Film Courage Mountain (eine Heidi-Verfilmung mit Charlie Sheen und Juliette Caton) diente.

Wie man auf meinen Fotos erkennt, kann man nicht nur mit PKW, Bike oder per Pedes auf die Alm kommen, auch ein Linienbus fährt regelmäßig hinauf. Nach der Stärkung mit einem Verhackertsbrot erkundete ich noch den Ursprung, sprich die Quelle des Ursprungbaches mit einigen Minuten Spaziergang.

Ein Stück würde es noch weitergehen, aber der Weg hinauf zur Giglachseehütte und den beiden gleichnamigen Seen war für unsere Räder nicht geeignet, hier muss es speziell für die Abfahrt schon ein Fully-Mountainbike sein, da kämen wir nicht nur mit unseren Trekkingbikes über unsere Grenzen.

Hinunter ins Tal ging es dann flott, mit nur einem Stopp bei einem Mountainbikerastplatz etwas abseits der Straße, der über einen kurzen Singletrail erreichbar ist, den wir wegen der Idylle dort trotzdem empfehlen.

Dann nahmen wir den ganzen Schwung mit hinunter bis zur Talstation des Preunegg-Jets,  mit dem wir dann zum Abschluss noch hinauf auf die Reiteralm fuhren. Die Fahrt ist übrigens in der digitalen Dachstein Sommercard gratis enthalten, die wir im Hotel bekommen hatten.

Zum Abschluss fuhren wir die rund neun Kilometer auf der Straße zurück nach Rohrmoos, die zuerst zurück bis zur Mautstation und dann den Berg entlang mit einigen Auf und Abs direkt bis zum Hotel führte.

Die Route zum „Heididorf“

Auch diese zweite Tour war landschaftlich ein Leckerbissen, aber wegen der insgesamt rund 700 Höhenmeter auf wenigen Kilometern auch eine kleine Herausforderung für uns.

Link zu Komoot: https://www.komoot.de/tour/3292344544?ref=aso&share_token=ac0TedlgzMKp680oQVNsDRl6fCfg8DGznQfHD6UhYrms413ZAO&t_s=referral&t_cid=route_share

Das Finanzamt und auch A1 fragt NIE so!

Es kursiert wieder eine weitere Phishing Mail, die vorgibt, von Finanzonline zu kommen. Wie sie damit umgehen sollten, erkläre ich in diesem Blog.

1. Das Finanzamt fordert von ihnen NIE eine Identifikation per Mail.

Und ein noch perfiderer Text möchte sie mit dem Krypto-Meldepflichtgesetz (Krypto-MPfG) verunsichern. Aber auch hier gilt, sie werden nie direkt per Mail benachrichtigt. In solchen Fällen könnte eine Nachricht von Finanzonline in ihrem Postkorb der ID Austria stehen. Darum nur ihren Standardaufruf für die ID Austria verwenden, nie direkt aus dem Mail aufrufen!

Auch A1 Telekom Austria wird ähnlich für ein Phishing missbraucht:

2. Ignorieren sie die Anforderung ohne anzuklicken

3. Löschen Sie das Mail sofort

4. Die absendende Mailadresse ist meist kryptisch und ist nur manchmal dem Original ähnlich. Ich habe die hier vorgebliche Provideradresse aufgerufen, sie existiert nicht:

5. Auf Watchlist Internet bekommen Sie die aktuellen Warnungen zu betrügerischen Versuchen per Mail, SMS oder WhatsApp:

https://www.watchlist-internet.at/warnungen-tipps/phishing-smishing-vishing/

6. Auch das Bundesministerium für Finanzen warnt:
https://www.bmf.gv.at/public/informationen/aktuelle-warnungen-betrug.html

7. Die Anmeldung und Kommunikation mit Finanzonline erfolgt ausschließlich über die ID Austria. Falls Sie diese noch nicht haben können Sie sich hier registrieren:

https://www.id-austria.gv.at/de/registrieren

8. Über die ID Austria habe ich auch schon einige Blogs geschrieben, zum Beispiel:

Was gibt es Neues? Die ID Austria im Jahr 2026

Übrigens, ich habe hier ganz bewusst die Original Links gepostet, während ich sie in meinen anderen Blogs rot unterstrichen mit Kurztext darstelle, wie das Beispiel im Bild unten zeigt:

Immer in Bewegung – meine Eindrücke vom 29. Landes-Wandertag der NÖ Senioren

Am Freitag, dem 4. September 2026 fand in Mauer bei Amstetten der diesjährige Landes-Wandertag der Niederösterreichischen Seniorinnen und Senioren statt. Für mich war es das erste Mal, dass ich daran teilnahm, umso mehr war ich neugierig auf den Ablauf.

Der Ort war nicht zufällig gewählt, findet doch heuer die NÖ Landesausstellung unter dem Titel „Wenn die Welt Kopf steht“ noch bis 8. November ganz in der Nähe im neu renovierten Landesklinikum Mauer statt.

Der Start war für die Zeit von 9 bis 10 Uhr geplant, aber schon kurz nach 8:30 reihte ich mich mit vielen anderen PKWs und Bussen auf dem Gelände beim Sportplatz des SVU Mauer ein.

Vor dem riesigen Festzelt gab es Stände von Hilfswerk und Reisebüros und natürlich für die Anmeldung, bei der man den Teilnahme-Button im Bild oben erhielt. Viele Ortsgruppen kamen mit mehreren Teilnehmern, die in ihren unterschiedlich farbigen T-Shirts ein buntes Bild hier am Platz und später auf der Wanderstrecke machten.

Zwei Routen standen zur Auswahl, eine mit rund 6 Kilometern, die zweite mit etwa 9,5 Kilometern. Ich entschied mich für die längere Variante, die wie die andere mehrheitlich über Felder und Wiesen in der Nähe der Ybbs verlief. Dabei streiften wir auch den Ybbstalradweg, der, wenn das Wetter passt, Mitte September auf unserem Plan steht.

Zuerst aber ging es durch eine Siedlung, vorbei an der 2024 fertiggestellten Naherholungszone mit Bäumen, Liegen und einem öffentlichen Obst- und Beerengarten.

Die Wanderer waren motiviert und gut gelaunt, dazu tat das schöne Wetter sein Übriges. Aber auch für Stärkung unterwegs war bestens gesorgt. Die erste Labestelle nach rund 3,5 Kilometern beim Sportplatz Greinsfurth half mit, den ersten kleinen Hunger und Durst zu bewältigen.

Frisch gestärkt ging es gemütlich oder flott, je nach persönlichen Vorlieben wieder weiter, direkt entlang der Ybbs Richtung Süden, wo eine Fahrradbrücke neben der Eisenbahn den Fluss überquert.

Bald waren die nächsten 3,5 Kilometer absolviert und wir erreichten die nächste Labestelle auf einer Lichtung mitten im Wald. Auch hier war mit einem Zelt für Schatten, damit aber auch für einen Unterstand bei etwaigem Schlechtwetter gesorgt. Speisen und Getränke gaben zur Genüge, dass ich mich fragte, ob ich überhaupt noch ein Mittagessen beim späteren Frühschoppen im Festzelt brauchen würde.

Die Senioren-Ortsgruppen von Amstetten, Mauer-Greinsfuhrt und Ullmerfeld- Hausmening- Neufuhrt hatten auf den beiden Labestellen wirklich perfekt für uns rund 2500 Wanderinnen und Wanderer gesorgt.

Ein interessantes landschaftliches Stück lag dann auf unserer Stecke. Der nächste Abschnitt führte hinein in eine rekultivierte Schottergrube, geprägt durch eine Mischung aus freiem Wachstum und angepflanzten Bäumen und Sträuchern.

Das letzte Stück führte kurz entlang der Weyerer Straße B121 und unter ihr durch wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dort empfing uns im Festzelt bereits die Musik. Der Musikverein Mauer-Öhling unter der Leitung von Lukas Siegl spielte für uns hungrige und müde Wanderer zum Frühschoppen auf.

Aber nicht nur für Ohrenschmaus war gesorgt, auch der Gaumen kam nicht zu kurz. Das Service war mit vielen Helfern von Musikverein, Feuerwehr, usw. äußerst professionell organisiert. Auch wenn es bis zur Bestellung manchmal etwas länger dauerte, wurden die Speisen und Getränke sehr rasch geliefert und niemand musste verhungern.

Kurz vor der Musik-Pause gab es dann noch ein Ständchen mit Genesungswünschen mit dem „Mein Heimatland Marsch“ für unseren aus gesundheitlichen Gründen abwesenden Landesobmann Karl „Carlo“ Wilfing.

Leider musste ich aus privaten Gründen die gelungene Veranstaltung verlassen, die nicht nur gezeigt hat, dass wir Seniorinnen und Senioren beweglicher sind als vielfach angenommen, sondern auch verstehen zu feiern.

Ein Dankeschön nochmals auch an dieser Stelle von mir als Teilnehmer an die Organisatoren und alle Helferinnen und Helfer, ohne die diese Riesenveranstaltung nicht möglich gewesen wäre!

Die Wanderroute im Überblick

https://www.komoot.de/tour/3256055200?ref=aso&t_s=referral&t_cid=route_share

Heimreise 5: In zwei Tagen von Kitzbühel über Lienz und Voitsberg heim ins Triestingtal

Die letzten beiden Rückreisetage habe ich zwar für Besuche bei Freunden und Verwandten genutzt, einige interessante Strecken und Highlights gab es aber trotzdem.

Das gemütliche Abendessen mit Freunden im Restaurant des Hotels „Tiefenbrunner“ in der Kitzbüheler Innenstadt mit einem Schweinsbraten, der ein Gedicht zum Weiterempfehlen war und ein paar Achterl Rotwein in der Leo Hillinger Weinbar waren der richtige Abschluss dieses Tourtages und des ersten Abends wieder in Österreich.

Zwei Pässe im Trockenen, ein langer Tunnel und viel Autobahn

Nach einem guten Frühstück in der gemütlichen Pension Rainhof war ich bald so weit, dass ich meine Crosstourer wieder mit den Koffern bestücken konnte und mich auf die Fahrt zu meinem Zwischenziel Lienz machte.

Vorbei am größten Tennisstadion Österreichs, dem Veranstaltungsort der Generali Open 2026, das erst in der Woche davor stattgefunden hatte, fuhr ich hinaus aus der Stadt Richtung Süden. Einige Ortschaften weiter musste ich einen kurzen Stopp einlegen, die Berge der Kitzbüheler Alpen leuchteten gerade noch in der Morgensonne.

Ab Jochberg, der auch der alte Name des Pass Thurn ist, ging es die schön ausgebaute B161 mit einigen wenigen Serpentinen bis zum Scheitel auf 1273 Metern hinauf.

Von hier weg bis auf den Felbertauernpass quer durch das obere Salzachtal ist es ein kleiner Abstecher ins Bundesland Salzburg. Der Blick ins Tal auf der Südseite des eigentlich recht niedrigen Passes und die gegenüberliegenden Berge vom Grossvenediger bis zum Kitzsteinhorn waren atemberaubend schön.

Ich fuhr weiter vorbei an Mittersill, wo ich erst vor wenigen Wochen auf der Rückfahrt von Sardinien übernachtet hatte, hier im dazugehörigen Blog nachzulesen.

5: Von Savona zum Iseosee, bis über den Stelvio und von Mittersill heim

Von hier aus war es die B108, die durch das Tal hinaufführte, wo der morgendliche Kontrast zwischen dem schattigen Tal und den sonnigen Berghängen noch besonders schön war. Für mich war das beinahe unwirklich, da ich den Felbertauern, ich konnte es fast nicht glauben, das erste Mal ohne Regen erleben durfte. Meine regelmäßigen Leser wissen was ich meine.

Und schon war das Nordportal des Tunnels erreicht. In der Mitte ist wieder die Landesgrenze zu Osttirol und nach fünfeinhalb Kilometern und der Bezahlung der Mautgebühr von 12 Euro ging es wieder hinab Richtung Matrei und Lienz, wo ich mich schon auf meinen ersten Verwandtenbesuch dieses Tages freute.

Einige Stunden später ging es wieder weiter, ich hatte ja noch rund 250 Kilometer bis zu meinem Tagesziel in Voitsberg vor mir.

Dazu gibt es nicht mehr sehr viel zu erzählen, die Strecke führte auf der B100 über Oberdrauburg und Greifenburg bis Spital an der Drau, wo ich bis Villach auf die Tauernautobahn A10 wechselte. Damit wirkte das Kilometerfressen, ich hatte die ersten 100 km bereits hinter mir.

Also beschloss ich angesichts der fortgeschrittenen Zeit weiter auf der Autobahn zu bleiben und wechselte auf die A2 Richtung Wien. Der Verkehr war entlang des Wörthersees ziemlich dicht, auch eine Baustelle bremste den Schwung und so war ich froh, als Klagenfurt vorbei war und ich rasch durch die Tunnelkette Richtung Pack fahren wollte.

Der erste Teil ging ja recht schnell, ich hatte aber vergessen, dass der Abschnitt  zwischen Bad St. Leonhard in Kärnten und Steinberg in der Steiermark, wo ich abfahren wollte, mit drei großen Tunnels generalsaniert wird. Darum gab es hier immer wieder kleine Staus und Gegenverkehrsstücke ohne viele Möglichkeiten zum Überholen. Ich war dann froh, bei der Abfahrt Steinberg zu sein, die auch alle kennen, die gar nicht so oft dort fahren, aber den Ö3 Verkehrsdienst hören.

Hier traf ich auf das nördlichste Stück der Schilcherweinstraße, die nicht nur für die Liebhaber dieser autochtonen Weinsorte Blauer Wildbacher interessant ist, sondern aufgrund der Streckenführung zwischen Ligist im Norden und Eibiswald im Süden auch für uns Motorradfahrer ein landschaftlicher Leckerbissen ist.

Von Ligist waren es dann nur mehr wenige Kilometer auf der Packer Bundesstraße B70 bis zu meinem Ziel dem Hotel Braun im Zentrum von Voitsberg. Nach dem problemlosen Self-Checkin in mein sehr geräumiges und modernes Zimmer setzte ich mich nochmals aufs Motorrad zu meinem nächsten Verwandtenbesuch einige Kilometer entfernt.

Die Route am fünften Rückreisetag

Link in Kuriger: https://kurv.gr/uHHB2

Der letzte Tag der Heimfahrt

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Bäckerei Sorger gegenüber meines Hotels bestückte ich wieder die Koffer meiner Crosstourer.

Dabei fiel mir die interessante Fassade des Arik-Brauer-Rathauses auf. Die Front ist mit 120 m2 handgemalten Fliesen des Phantastischen Realisten Arik Brauer bestückt. Während ich schon wieder am Rückweg zu meinen Motorrad war, begann auf einmal ein Glockenspiel mit sechs Keramikfiguren zu spielen. Diese wurden, wie ich später feststellte, ebenfalls vom Künstler gestaltet und verschwinden nach dem Spiel hinter zwei Rollos. Sie stellen Liebe, Gerechtigkeit, Naturschutz, Mut, Frieden und Klugheit dar und passen so sehr gut zur dabei erklingenden Melodie.

Leider war ich trotzdem zu überrascht vom Erzherzog Johann Jodler, dass ich keine Zeit für ein Foto hatte. Er ist zwar keine offizielle Landeshymne, gilt aber als inoffizielle Hymne der Steiermark und kann als Lob an Erzherzog Johann von Österreich (1782-1859) verstanden werden, der die Steiermark entscheidend geprägt hat.

Jetzt begannen die letzten 180 km dieser Tour und ich wollte bis zu Mittag zuhause sein. Darum sollte es zuerst über die Hügel bis ins Murtal bei Gratkorn gehen. Über die L317 und die Ruppbauernhöhe und weiter auf der L316 erreichte ich bald St.Bartolomä mit seinen beiden Kirchen und einigen Serpentinen mitten im Ort. Die Neue Kirche wurde von 1864 bis 1867 im neugotischen Stil als Ersatz für die einsturzgefährdete Alte Kirche errichtet, die um das Jahr 1200 erbaut wurde.

Landschaftlich wunderschön ging es weiter bis Gratwein. Die Grazer Bundesstraße B67 führte mich das Murtal hinauf und ist zwar landschaftlich und fahrtechisch nicht besonders aufregend, auch wegen der parallelen Autobahn A9, von der bald die S35 abzweigt. Ihr folgte ich auf der L121, der Brucker Begleitstraße. In Peggau fiel mir ein moderner Kirchturm auf, der zur 1906 erbauten evangelischen Friedenskirche gehört. Dieser ersetzte im Jahr 1967 mit seinem durchbrochenen und dadurch sehr auffälligen Helm den ursprünglichen viel niedrigeren und gedrungen Turm.

Wenige Kilometer weiter liegt am Hang des gegenüberliegenden Murufers die 900 Jahre alte Burg Rabenstein. Sie ist heute eine exklusive Eventlocation, bei der mir besonders die oberhalb der Burg fast freischwebende „Keusche“ aus Cortenstahl und Glas auffiel. Sie ist mit einem Lift aus der Burg erreichbar. Aber auch die Burg selbst ist vom darunter liegenden Parkplatz mit einem Panoramalift erreichbar. Das Video auf der Homepage dazu ist wirklich beeindruckend. Wer dann noch das nötige Kleingeld besitzt, kann laut Wikipedia gleich das ganze Ensemble um wohlfeile 10 Millionen Euro erwerben.

Die Altstadt von Frohnleiten leuchtete malerisch in der Sonne, als ich die Murbrücke überfuhr. Sie ist sicher eine Besichtigung wert, wieder ein Grund mehr, auch den diesen Teil des rund 450 km langen Murradweges R2 einmal zu fahren.

Den südlichen Teil sind wir 2024 ein schönes Stück gefahren:

In der Südsteiermark

In Röthelstein liegt direkt neben der Straße ein unscheinbarer Bau, der fast nur durch seine thailändische Beschriftung auffällt, der buddhistische Tempel Buddhadham.

Bei Mixnitz nützte anscheinend eine der Einsatzorganisationen den Staubereich des Murkraftwerks für Übungsfahrten mit dem Motorschlauchboot, wie ich bei einer Trinkpause  (dieses Wort kenne ich in der Form auch erst seit der Fußball-WM) beobachten konnte.

Ab dem Knoten Bruck nahm ich die S6 Semmering Schnellstraße bis zur Abfahrt Mürzzuschlag, weil ich die lange Semmering Tunnelkette über die alte Passstraße umfahren wollte.

Auf der Passhöhe steht das monumentale Carolus-Denkmal, das daran erinnert, dass Kaiser Karl VI mit seiner Gemahlin Elisabeth Christine, seiner Tochter Maria Theresia
und seinem 1500 Mann starken Gefolge am 21. Juni 1728 den Semmering ohne Zwischenfälle überqueren konnte. Dass dafür die gesamte Passstraße in nur 48 Tagen komplett geschottert wurde, ist heute beinahe unvorstellbar.

Für meine nichtösterreichischen Leserinnen und Leser: Am 27. und 28. Dezember 2025 fand der Ski-Weltcup Semmering  2025 der Damen am Hirschenkogel statt und feierte sein 30-jähriges Jubiläum.

Daran dachte ich aber angesichts der 39 Grad nicht, als ich rund eine Stunde später nach 6 Tagen und 1745 Kilometern müde, aber sehr zufrieden daheim eintraf.

Die Route am letzten Rückreisetag

Der Kurviger-Link: https://kurv.gr/AfLXg

Heimreise 4: Vom Hinterrhein über Liechtenstein und den Arlberg bis Kitzbühel

Der vierte Heimreisetag aus der Schweiz bot neben schönen Strecken auch einen Sonnenaufgang am Hinterrhein, ein Kalbsrahmgulasch am Arlberg, eine europäische Wasserscheide, ziemlich viel Inntalautobahn und zum Abschluss einen Schweinsbraten mit Freunden in Kitzbühel.

Der nächste Morgen war angenehm kühl und die Sonne schien bereits auf einige umliegende Berge, daher beschloss ich, noch vor dem Frühstück mit dem Fotoapparat eine Dorfrunde durch Sufers zu machen. Der Sonnenaufgang in diesem Bergtal mit vielen noch sehr ursprünglichen Gebäuden und der Blick über das Hotel Seeblick und den Sufner Stausee waren einfach ein morgendlichen Genuss.

Trotzdem war ich dann einer der ersten beim Frühstück und holte auch bald die Crosstourer aus der Hotelgarage. Dann ging es gefühlt einmal links, einmal rechts der A13 hinunter durch die Viamala bis Thusis, ähnlich wie im Vorjahr, wo ich vom Comosee über den Splügenpass gefahren bin.

Bei einem meiner kurzen Fotostopps im engen Tal des Hinterrheins kam auf einmal eine Kolonne von mindestens zwanzig Militärfahrzeugen entgegen, ich hoffe ich verrate damit keine Schweizer Militärgeheimnisse…

Einen weiteren Stopp beim Besucherzentrum beim Einstieg in die Viamala-Schlucht ließ ich aus, ihr könnt aber hier nachlesen:

Bis Thusis kamen noch einige Kurven und Tunnels der alten Straße. Landschaftlich und wettertechnisch hatte ich wieder ein Riesenglück, wolkenlos!

Links der Straße fiel mir das erste Mal das riesige Kloster Cazis auf, das von Dominikanerinnen bewohnt und bewirtschaftet wird.

Bei Tamins vereinigen sich der Vorder- und Hinterrhein zum Rhein und die Rhätische Bahn kommt aus Chur und teilt sich in eine Linie über Thusis ins Engadin und die zweite über Disentis/Mustér nach Andermatt. Obwohl ich im Blog vom letzten Jahr einige Bilder dazu habe, gibt es hier auch welche, weils so schön war!

Weiter ging es durch Chur, von wo wir erst wenige Tage vorher mit der Arosa-Bahn ins Bärenland gefahren waren, aber dazu wird es einen eigenen Blog geben.

Bei Landquart kreuzte ich die Route vom letzten Tag meiner heurigen Hinfahrt, wer mag kann das hier nochmals nachlesen. Aber ich wollte ja weiter Richtung Liechtenstein.

Bei der Planung meiner Route entdeckte ich eine kleine Straße durch Maienfeld auf Schweizer Boden, die auf direktem Weg an den Bergen entlang nach Liechtenstein führte und das von mir schon mehrmals durchfahrene Bad Ragatz und Sargans im wahrsten Sinn des Wortes links liegen ließ und dabei das nette Maienfeld kennenlernte.

Ein kleiner nur 713 m hoher Sattel, der Sankt Luzisteig, ist diese direkte Verbindung und der kürzeste Weg Richtung Vaduz. Er ist nach Lucius benannt, dem Patron von Stadt und Bistum Chur, der auch seit dem späten 18. Jahrhundert Landespatron des Fürstentums Liechtenstein ist. Auf der Passhöhe befinden sich zwei historische Gebäude, nämlich die Steigkirche und der Steighof, die ich leider beide übersehen hatte. Die Bedeutung des Passes kam davon, dass er bis zur Eröffnung der Rheintaleisenbahn 1858 die einzige befahrbare Verbindung Bündens mit Vorarlberg und dem süddeutschen Raum war.

Auf einmal durchquerte die Straße die alte Festungsanlage Sankt Luzisteig, die auch heute noch vom Schweizer Militär genutzt wird, wenn auch das Bedrohungsszenario heute ein anderes ist.

Jetzt war das Fürstentum nicht mehr weit, da tauchte links die Burg Gutenstein auf, die auf einem Hügel mitten im Ort Balzers liegt.
Rechts an der Straße, fast zu übersehen, markierte die Grenze zwischen der Schweizer Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein ein alter Grenzstein aus dem Jahr 1735. Das rote S am nebenstehenden Stein symboliesiert die Schweiz, auf der anderen Seite markiert ein L Liechtenstein.

Weiter ging es noch recht flott durch einige kleine Ortschaften bis in die Hauptstadt Vaduz.

Da es in der Zwischenzeit schon recht heiß war, ich noch rund 280 km bis Kitzbühel vor mir hatte und wir hier schon vor einigen Jahren eine Sightseeing-Runde gedreht hatten, ließ ich mich nicht aufhalten und fuhr weiter Richtung Grenze zu Österreich, wobei eine Umleitung und ein Baustellenstau mich ziemlich bremsten. Die Schweizer Polizei ist da bei Vorbeifahren an der Kolonne leider nicht nachsichtig und ich wollte natürlich keine „Busse“ zahlen müssen.

Und so hieß es geduldig den Stop-and-Go-Verkehr über Schaan bis an die österreichische Grenze nach Feldkirch zu erdulden. Dort wurde der Stau zwar nicht weniger, aber ich konnte erlaubterweise die Kolonne immer wieder überholen und kam so relativ rasch durch die Stadt.

Ich hatte zwar die österreichische Autobahnvignette, wollte aber zuerst noch die mehr oder weniger parallel zur Rheintalautobahn A14 verlaufende L190 nutzen und auch einen Tankstopp einlegen, das Benzin war ja in Österreich doch etwas günstiger als in der Schweiz.

Erst kurz vor Bludenz fuhr ich auf die Autobahn und dann weiter die Arlbergschnellstraße bis zur vorletzten Ausfahrt in Wald am Arlberg vor dem 14 km langen noch dazu mautpflichtigen Arlbergtunnel.

Da war mir die Passstraße schon lieber, obwohl ich dann gleich nach der ersten echten Serpentine nach Stuben auf zwei Sattelschlepper aufschloss, die ich wegen des regen Gegenverkehrs erst kurz vor der Abzweigung auf den Flexenpass überholen konnte. Wenn ich schon da war, wollte ich diese Passhöhe auch noch erreichen, auch wenn der Großteil der Straße durch Lawinengalerien verlief.

Aber neben dem Simplonpass, der einen Teil der europäischen Wasserscheide zwischen der Rhone (Mittelmeer) und dem Po (Adria) bildet, ist auch der Flexenpass auf 1.773 Metern Höhe eine wichtige europäische Hauptwasserscheide zwischen der Donau (Schwarzes Meer) und dem Rhein (Nordsee). Ich habe nun beide innerhalb weniger Tage passiert.

Dann kehrte ich wieder um, um dann auf den Arlbergpass zu fahren und in St.Anton Mittagspause zu machen. Das Kalbsrahmgulasch als erstes österreichisches Essen nach fast drei Wochen war dann wirklich gut!

Der Rest der Strecke ist dann nicht mehr besonders spannend, da ich das Inntal ohne viele Abzweiger zum Großteil auf der Autobahn durchfahren habe, um mir die Staus in den Ortschaften und der Landeshauptstadt Innsbruck zu ersparen. Ein paar Bilder gibt es doch.

Erst in Kufstein fuhr ich dann von der Autobahn ab und nahm die B170 durch das Brixental bis Kitzbühel, wo ich mich schon auf das gemeinsame Abendessen mit Freunden freute.

Die Route am vierten Heimreisetag

Route in kurviger: https://kurv.gr/xgFGL