Seit zwei Jahren blogge ich

Motorradfahrten und Hüftgelenk, E-Bike und Erwin Wurm, Fasching und Osterkrippen, Sunset am Kap Sunion und eine versteckte Kirche im Südburgenland, ID Austria und Digitaler Euro, das alles und mehr gibt es in meinem Blog. Und Spaß solltet ihr daran haben, dann ist auch meiner nicht umsonst.

Die Blogs sollten ursprünglich über die Erlebnisse eines Pensionisten erzählen

Am 8. März 2024, drei Monate nach meinem Pensionsantritt, habe ich meinen ersten Blog verfasst. Damals wusste ich nicht, worauf ich mich dabei einlasse. Ich wollte einfach, wenn es mich freut und ich mit dem Motorrad unterwegs war, davon erzählen, damit meine ehemaligen Kolleginnen und Kollegen, wie von einigen gewünscht, auch etwas davon haben.

Aber der ganze Prozess begann eine gewisse Eigendynamik zu entwickeln, mit jedem Blogartikel machte es mir mehr Spaß, zu erzählen und zu formulieren. Und so kamen zu den Motorrad-Geschichten bald meine Erzählungen zum Thema E-Bike dazu. Meine damals nicht besonders ausgeprägte Fitness und ein ein neues Hüftgelenk habe ich ebenfalls thematisiert.

Andere Länder, Geschichte und Kultur und „alles mit Computern“ sind die Themen

Die Erinnerungen an meine Wochen in Indien sind weit mehr gelesen worden als ich dachte, genauso ist es mit diversen Urlaubsgeschichten. Zum Motorrad ist rasch das E-Bike dazu gekommen, wobei es mir in beiden Fällen weniger um das Fahren an sich, sondern mehr um das Erlebnis rundherum geht. Darum ist ein großer Teil des Aufwands auch die fundierte Hintergrundrecherche, die neben den Geschichten auch etwas Mehrwert liefern soll.

Immer wichtiger wurden Sicherheitsthemen rund um Handy und PC genauso wie die ID Austria, wo die staatlichen Stellen genauso wie Seniorenorganisationen zu erkennen beginnen, dass persönliche Unterstützung notwendig ist, um allen, die es brauchen und wollen, auch zu ermöglichen.

Die bildende Kunst hat mich schon immer interessiert, wobei ich in meinen Blogs immer mehr einen etwas unkonventionelleren Zugang haben will, der den Fokus etwas vom Fachlichen weg zu einem persönlichen, nicht immer ganz ernst gemeinten Blick lenkt.

Zwei Blogs pro Woche und 10.000 Zugriffe innerhalb eines Jahres aus der ganzen Welt

In 24 Monaten sind 165 Blogs entstanden, das sind fast 7 pro Monat oder sehr oft 2 Blogs in der Woche. In der Zwischenzeit sind die Zugriffe weit weniger durch meine recht geringe aktive Bewerbung sondern weltweit über verschiedenste Suchmaschinen entstanden.

Knapp über 10.000 Zugriffe sind es dann im Jahr 2025 geworden, wobei für mich immer klar ist, dass es ein Hobby ohne finanzielle Interessen ist und es daher auch keine Kooperationen gibt und geben wird. Unabhängigkeit ist mir in der Pension auch hier ganz besonders wichtig. Unter anderem auch darum bezeichne ich mich bewusst nicht als „Digital Creator“.

Und was gibt es im Jahr 2026?

Und so gibt es heuer nach der Serie über 100 Jahre Österreichischer Schilling eine Blog-Reihe, die sich mit dem Brauchtum aus meinem Erleben und meinen Erinnerungen beschäftigt, wovon aber vieles auch heute noch lebendig ist.

Einige längere Motorradreisen sind schon in konkreter Planung, darüber wird es sicher viele Berichte geben, mehr will ich aber aber noch nicht verraten. Aber es gibt auch einige Ziele mit dem E-Bike, über die ich dann erzählen möchte und die Liste der Ausstellungen, die ich heuer besuchen will, ist auch schon recht lang. Das Elektroauto wird heuer auch nicht zu kurz kommen.

Meine Hauptbeschäftigung ist aber noch länger als gedacht die Familiengeschichte, die sich über die Zeit von 1850 bis heute zieht. Sie wird aber nur im Bereich der Familie veröffentlicht werden, über den Prozess der Entstehung möchte ich aber doch in meinem Blog erzählen.

Wenn mir dabei ihr als meine Leserinnen und Leser weiterhin treu bleibt und auch eventuell das eine oder andere „Gefällt mir“ hinterlässt, wird das auch noch weiter mein Ansporn sein.

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Schon wieder 6 Monate als mitteilungsbedürftiger Pensionist

Why do you blog?

Diese Frage habe ich mir eigentlich so nie gestellt. Bei meiner Pensionierung sind einige ehemalige Kollegen mit der Idee gekommen, daß ich sie irgendwie an meinen geplanten Erlebnissen mit dem Motorrad teilhaben lasse.

Nach ziemlich genau 6 Monaten und über 30 Beiträgen mit unterschiedlichsten Inhalten, von Urlaubserlebnissen auf Sizilien über Motorradtouren bei Schlechtwetter und Hitze, über Alpenpässe, durch die Dolomiten, E-Bike Touren gemeinsam mit meiner Frau oder über  diverse Ausstellungen und Museen und mein Elektroauto, bin ich überrascht vom Interesse an meinen Texten.

In diesen 6 Monaten hatte ich fast 3500 Zugriffe aus der halben Welt, obwohl ich keine besondere Werbung außer über Facebook und LinkedIn mache. Immer wieder werde ich von Bekannten, mit deren Interesse ich gar nicht gerechnet habe, angesprochen,  die sich jedes Mal auf das Mitlesen freuen.

Es ist zeitlich sehr viel aufwendiger als ursprünglich gedacht, aber das Schreiben, Fotografieren und Recherchieren, ja auch das ist notwendig, macht Spaß und hält geistig fit.

Weil es für mich Freude machen soll, sind die Themen auch nicht wirklich festgelegt und daher gibt es auch keine exakte Zielgruppe, für die ich schreibe. Ich habe und werde vermutlich auch nie Kooperationen haben, da das die Abhängigkeit und den Druck erhöht.

Genau das wollte ich aber nach dem Arbeitsleben nicht mehr haben, die Unabhängigkeit und Freiheit mit recht wenigen Einschränkungen ist mir sehr wertvoll.

Und so werde ich weiter schreiben,  was mich freut und bewegt. Wer daran interessiert ist, ist gerne weiter eingeladen, mitzulesen, was ein mitteilungsbedürftiger Pensionist loswerden will. Ein riesiges Danke natürlich an alle, die schon bisher mitlesen!