Ein Dankeschön an alle meine Leserinnen und Leser! Ich bin überwältigt! Ihr habt meinen Blog in den letzten 17 Monaten 10.000 Mal aufgerufen! Dabei mache ich nichts besonderes, versuche niemanden zu beeinflussen, sprich ich bin keiner und will auch kein Influencer sein, der milde (oder auch nicht) über diese Zahl lächelt.
Ich schreibe einfach darüber, was ich bei diversen Aktivitäten erlebe. Es soll kurzweilig sein und beim Lesen Spaß machen, manchmal informativ und immer authentisch sein. Die Bilder stellen keinen Profi-Anspruch, sondern sind so, wie ich schon viele Jahre fotografiert habe, Schnappschüsse von Landschaft und Natur, unverfälscht und ungefiltert, ist halt nicht Tiktok-gerecht, aber dort poste ich ja sowieso nicht.
Wenn es euch gefällt, freue ich mich auch über ein Abo!
Mein Name ist Reinhold und ich habe als Pensionist diesen Blog gestartet. Warum das auch ein Jahr später noch Spaß macht und ich euch mitnehmen möchte, erkläre ich euch hier mit einem kleinen Ausblick.
Anfang April 2025
Mittlerweile ist es mehr als ein Jahr her, daß ich meine neue „Karriere“ als Blogger gestartet habe. In dieser Zeit ist mein Respekt für professionelle Influencerinnen und ihre männlichen Pendants fast ins Unermessliche gestiegen, weil ich jetzt weiß, wieviel Aufwand dahinter steckt.
WordPress, mit dem ich meine Seite hier gestalte, ist per se kein so schnelles Medium wie Instagram oder TikTok, was mir mehr entspricht, weil ich genau diese Reaktionsgeschwindigkeit nach 20 Jahren Consulting-Berufsleben nicht mehr möchte. Und da ich meine Stimme nicht hören mag und mich in Filmen und seien sie noch so kurz, auch nicht sehen mag, fallen diese für die Kürze noch aufwendigeren Medien für mich ja weg.
Spaß schließt Qualität nicht aus
Ich habe seit meinem Start am 11.März 2024 rund 100 Blogs geschrieben (für die, die nachzählen: Anfang April 2025 waren es 91 veröffentlichte und rund 10 in der Entwurfsphase) und der Aufwand ist größer als ich zu Beginn dachte. Aber wenn man den Anspruch an ein gewisses Niveau hat und ohne KI auskommen will (ja, diese Option gibt es noch immer), ist man auch als „Nano-Influencer“ ohne finanzielle Interessen recht beschäftigt.
Dann braucht es auch eine gewisse Zeit, die Dinge vorher zu erleben, über die ich dann schreibe (oder auch nicht), und ein bisschen Recherche schadet dem Inhalt auch nicht. Was ich aber versprechen kann, daß die Bilder in den Beiträgen zu 99% nicht nachbearbeitet sind, weil es mir einerseits zu aufwendig ist und andererseits so authentischer bleibt.
Ausblick auf die nächsten Inhalte und Themen
Die Themen werden sich auch im zweiten Jahr nicht ändern, meine Palette ist ja sowieso recht groß, wie ihr in den Drop-Down Menüs sehen könnt. Das entspricht zwar nicht immer den Regeln eines erfolgreichen Blogs, aber ich möchte mich da nicht einschränken, auch um zu zeigen, daß Pensionisten oder Rentner breite Interessen haben können, wenn sie wollen.
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist meine Operation für ein neues Hüftgelenk. Hier möchte ich mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen helfen, Ängste und Vorbehalte abzubauen. Den Blog dazu gibt es nach Ostern zu lesen.
Die Indien-Tagebücher aus dem Jahr 2007 werden mit Ende April/Anfang Mai 2025 zu Ende sein, dafür wird etwas später unter dem Motto „Vom Lochstreifen zur KI “ eine Serie zu meinen mehr als 40 Jahren in der Welt der Computer kommen.
Kleine Verbesserungen gibt es natürlich auch: Die Links werden wo immer möglich, direkt in den Text eingebaut, so erspart man sich das fortführende Suchen.
Nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten
Auch wenn es der Blogname suggeriert, schreibe ich nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten, sondern für alle, die interessiert an neuen Orten sind, egal ob mit Motorrad oder E-Bike erreicht, gerne ins Museum oder eine Ausstellung mitgenommen werden oder so manche Gedanken nachverfolgen mögen.
In diesem Sinn freue ich mich über viele Followerinnen und Follower, noch mehr Leserinnen und Leser und auch Abonnentinnen und Abonnenten, frei nach dem Motto der Mel in den Videos von Wolf im Youtube-Channel Wolfs Bike on Tour TV: „Es kost‘ nix und den Reinhold freut’s!“
Und über den einen oder anderen Kommentar freue ich mich natürlich auch!
Einfach unten die E-Mail Adresse eingeben und auf Abonnieren drücken, oder hier den NEWSLETTER anfordern!
Rund 4,8 Millionen Benutzerinnen und Benutzer geben dem Konzept der ID Austria recht, auch wenn es nicht immer ganz konfliktfrei ist. Auch 2026 kommen neue Möglichkeiten dazu. Die wichtigsten beschreibe ich in diesem Blogeintrag.
Titelbild Copyright: Gemeinde Zwischenwasser
Mehr Anlaufstellen für die Ausstellung der ID Austria
Seit Ende 2025 sind neben den Bezirkshauptmannschaften und Landespolizeidirektionen auch bereits 1.350 Gemeinden Anlaufstellen für die ID Austria. Ob ihre Gemeinde mit dabei ist, erfahren sie bei ihrem Gemeindeamt. Falls sie die ID Austria noch nicht besitzen, erfahren sie unter ID Austria registrieren genau, was sie dazu benötigen.
Erfolgsgeschichte digitaler Führerschein
Über eine Million digitale Führerscheine und mehr als eine Million digitale Zulassungsscheine sind derzeit bereits aktiv. Für viele Menschen in Österreich ersetzen sie über die App „eAusweise“ längst die Plastikkarte im Geldbörsel. Wie auch sie dazu kommen, können sie in der Hilfe zur App eAusweise nachlesen.
Zum Thema Datensicherheit mit diesen Apps folgt demnächst ein eigener Blog.
Weiter geht es 2026 mit dem digitalen Studierendenausweis
Im Laufe des Sommersemesters 2026 soll für rund 400.000 Studierende an öffentlichen Universitäten und Hochschulen in Österreich erstmals ein digitaler Studierendenausweis ebenfalls über die App „eAusweise“ zur Verfügung stehen. Ist jemand an mehreren Hochschulen inskribiert, werden etwa alle Studien in einem digitalen Ausweis angezeigt.
Und wann kommt der digitale Seniorenausweis?
Pensionistinnen und Pensionisten erhalten derzeit bei Pensionsantritt von der Pensionsversicherung (PVA) einen Ausweis zugesendet. Schön wäre es, wenn dieser auch automatisch in der ID Austria und unter „eAusweise“ hinterlegt wäre. Für viele würde das sicher die Akzeptanz dieses digitalen Services erhöhen.
Öffnung Richtung Wirtschaft
Neben Finanzamt und Gesundheitskasse bietet zum Beispiel A1 bereits die Möglichkeit, über die ID Austria sicher in das eigene Kundenkonto zu kommen. Staatssekretär Alexander möchte hier noch rund 200 Partner-Unternehmen dazugewinnen, wie das ORF-Radio berichtete.
Die Digitale Brieftasche EUDI
Geplant ist auch, die Europäische digitale Identität (EUDI) europaweit bis Ende 2026 umzusetzen. Hier ist Österreich mit Lettland Vorreiter, darum ist es von den anderen Staaten in der EU abhängig, wann diese die technische Umsetzung realisiert haben wird.
Wie ich ja auch weiter oben ausgeführt habe, werden öffentliche und private Dienstleistungen zunehmend online angeboten. Dadurch besteht immer mehr Bedarf nach sicherer digitaler Authentifizierung, ohne dabei Profiling und Überwachung befürchten zu müssen.
Darauf geht der oben verlinkte EU-Rahmen für die digitale Identität ein, nach dem wir als Bürger jederzeit die Kontrolle über unsere digitale Identität behalten müssen. Wir sollen dadurch aber auch unsere digitale Identität in der ganzen EU dabeihaben und ungehindert Grenzen überschreiten können, ohne jemals unsere Daten zu verlieren, wobei Datenschutz und Sicherheit an erster Stelle stehen.
Die deutsche Verbraucherzentrale hat eine sehr gute Zusammenfassung erstellt, die sie hier nachlesen können.
Fazit
Auch wenn es 2026 viele Neuerungen und Erweiterungen gibt, müssen wir Senioren dabei nicht den Anschluss verlieren. Viele Ämter und Behörden stehen dankenswerterweise immer öfter mit Rat und Hilfe zur Verfügung.
Viele Bräuche, die in meiner Kindheit im Ötscherland begangen wurden, haben sich bis heute erhalten und werden in ähnlicher Form auch in meiner neuen Heimat Enzesfeld-Lindabrunn gefeiert. Einige sind etwas abgewandelt und ein paar sind neu dazugekommen.
Osterfeuer beim Symposium Lindabrunn 2016
Österreichisches Brauchtum und Traditionen im Rückblick und aus meiner Sicht seit meiner Kindheit bis heute werde ich im Lauf des Jahres immer zum passenden Datum in dieser Blogserie behandeln. Die Idee dazu entstand im Zuge der Recherche zu unserer Familiengeschichte, wo im bäuerlichen Umfeld das Brauchtum immer eine Rolle gespielt hat.
Da es eine subjektive Sicht ist, fehlt manchen Lesern sicher das eine oder andere oder kennt es eventuell in etwas anderer Form. Es sind eben meine Erinnerungen oder Erzählungen von älteren Verwandten, die entweder wieder Erinnerungen geweckt haben oder mir dadurch interessant genug erschienen sind, um aufgezeichnet zu werden.
Die Bräuche im Jahreskreis
Hier findet ihr immer die aktuellen Links der Blogserie:
Der Jahresanfang ist gleich mit verschiedenen Bräuchen und Traditionen gefüllt. Nicht nur im ersten Eintrag meiner Blogserie erzähle ich von den Bräuchen aus meiner Erinnerung und von den Erzählungen meiner älteren Verwandten.
1. Jänner: Neujahrswünsche
Am 1. Jänner und in den Tagen danach sind im Mostviertel schon bald nach dem 2.Weltkrieg die kleineren Kinder zu den Nachbarbauernhöfen gegangen und haben „A guads neichs Joar“ gewünscht. Dafür gab es dann den einen oder anderen Groschen oder gar Schilling als kleines Trinkgeld.
In anderen Gegenden wurde das nicht nur von den Kindern praktiziert. Das „Anklöckeln“ war ein Brauch im Advent, bei dem verschiedene Gruppen von Haus zu Haus gingen und dabei Lebensmittel oder Geld erhofften. Damit es nicht zu offensichtlich war, sangen sie Weihnachtslieder und wünschten Glück und Segen.
5. Jänner: Frau Bercht und ihre Zoderwascherl
Am Vorabend des Dreikönigstages trippelten hinter der Frau Bercht in langer Reihe die armen, zarten „Zodawascherln“ einher, es sind dies die Seelen der ungetauft verstorbenen Kinder. Es war auch der Brauch, den ich eigentlich nur mehr von Erzählungen kannte, an diesem Abend nach dem Abendessen eine Schüssel voll Milch mit Semmelbröckerln für die Frau Bercht und ihre Kinder auf den gedeckten Tisch zu stellen. Die Löffel jedes Familienmitglieds wurden hineingelegt und ein Löffel dann umgedreht. In der Früh hat man dann den Kindern erzählt, dass die Bercht von dem umgedrehten Löffel gegessen hat. Ich hatte als kleines Kind sehr viel Respekt vor diesen armen Seelen. Das ist auch einer der Bräuche, die in dieser Form erst im beginnenden 20. Jahrhundert wiederentdeckt oder neu erfunden wurden.
6. Jänner: Die Heiligen Drei Könige
Ich war zwar Ministrant, aber nie selbst einer der Sternsinger, die in den Tagen vor dem 6. Jänner von Haus zu Haus zogen. Erst später, als ich bei Herrn Pfarrer Zainzinger Mesner und Lektor in der Kienberger Filialkirche war, wanderte ich einige Jahre als Begleiter mit den 3 Königen Kaspar, Melchior und Balthasar und dem Sternträger in meinem Heimatort Kienberg bei Gaming von Haus zu Haus. Das Geld, das wir sammelten, kommt damals wie heute der Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar zugute, die damit Entwicklungshilfe- Projekte speziell für Kinder und Jugendliche unterstützt.
Die Filialkirche der Pfarre Gaming in meinem Heimatort Kienberg bei Gaming (2014)
Da das im kalten Winter war und wir wirklich bei jedem Wetter unterwegs waren, wurden wir in manchen Häusern zum Aufwärmen eingeladen. Wir erhielten Wurstbrote, Weihnachtskekse und einen heißen Tee. Ich als Begleiter musste ihn, wie damals bei den Bauern im Mostviertel üblich, natürlich mit Schnaps trinken, was für einen 15–16-jährigen Buben nach einigen Häusern recht anstrengend wurde.
Ein Seitenblick zum Schnapstee
Noch bis in die 1990er war es bei den Bauern im Ötscherland üblich, dass im Winter jeder Besuch einen Schnapstee angeboten bekam. Heute wird er auch noch angeboten, es wird aber akzeptiert, wenn man ablehnt. Wobei das Wort Schnapstee wörtlich zu nehmen ist, es ist eben kein Tee mit Schnaps wie auf der Schihütte, sondern ein Getränk aus halb Schnaps und halb Tee. Der sehr starke Obstler oder Zwetschkerne wurde dabei auch noch kurz mitgekocht, was der Stärke des Getränkes aber nicht schadete.
Serviert wurde und wird er in einem dicken Glas mit Stiel, im täglichen Gebrauch meist unbemalt, zu festlichen Anlässen bemalt wie am Bild unten. Der Löffel ist dabei bereits im Glas und dient als Wärmeleiter, damit das Glas nicht springt. Einige Würfelzucker vervollständigten das für Ungeübte recht gefährliche Getränk. Dazu wurden Weihnachtskekse und Kletzenbrot serviert.
Der Alkohol fällt während des Trinkens nicht besonders auf und das verleitet dazu, mehr als einen zu trinken. Das wiederum rächt sich später an der frischen Luft.
Schnapstee mit Weihnachtskeksen und Kletzenbrot
Damals durften noch keine Mädchen Sternsingen, das änderte sich erst viele Jahre später. Ich habe das dann zur Jungscharzeit meiner beiden Töchter auch noch einmal in unserem neuen Heimatort Enzesfeld gemacht, wo ich mit ihnen und ihren Freundinnen von Haus zu Haus zog und Spenden sammelte. Die Zeiten hatten sich geändert und wir wurden nicht mehr überall freudig empfangen, so manche Tür blieb verschlossen, obwohl die Bewohner daheim waren. Die Kinder bildeten sich dadurch schon recht früh eine Meinung über manche Leute.
Das allgemein bekannte „C + M + B“ an unseren Eingangstüren bedeutet übrigens nicht Caspar+Melchior+Balthasar“ sondern „Christus mansionem benedicat“, übersetzt „Christus segne dieses Haus“.
Wir freuen uns jedes Jahr auf den Besuch der Sternsinger-Kinder in Enzesfeld, aber leider finden sich nicht immer genügend Kinder um alle Haushalte zu besuchen.
Die Scheibbser Dreikönigsreiter
Eine mittlerweile fast 80-jährige Tradition in Scheibbs möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, da ich mich als Kind erinnern kann, dass wir uns das auch angesehen hatten, weil unsere Mutter die Initiatoren noch aus der Schule kannte. Im Jahr 1947 veranstalteten die Brüder Wilhelm und Josef Beer sowie Alois Krenn den ersten Dreikönigsritt in Scheibbs. An fünf Stationen von der Kapuzinerkirche bis zur
mechanischen Krippe in der Stadtpfarrkirche sangen sie hoch zu Ross das selbstgeschriebene Hirtenlied „Mir san die drei König“. Seit 1993 reiten nun die Söhne Andreas, Klemens und Alois Krenn als Kaspar, Melchior und Balthasar von der Klosterkirche zur Pfarrkirche und halten die weitum bekannte Tradition hoch, die es auch schon einige Male geschafft
hat, vom ORF gezeigt zu werden.
Die Scheibbser Dreikönigsreiter (Foto zur Verfügung gestellt von Plopp Wieland)
Update am 2.1.2026
Wie die NÖN berichtet, macht der Dreikönigsritt im Jahr 2026 eine Pause. Die Heiligen Drei Könige Alois, Andreas und Klemens Krenn treten zurück und übergeben nach 32 Jahren die Kronen an die nächste Generation. Der jüngere Bruder von Alois, Willi, möchte nach einem Jahr Pause den Dreikönigsritt wieder vom Hause Krenn aus weiterführen.
Sternsinger-Spruch aus den 1970er/1980er/1990er Jahren:
Es zieh’n aus weiter Ferne drei Könige einher, sie kamen von drei Bergen und fuhren übers Meer.
Das Kind liegt in der Krippe, so wunderlieb und klein, das schönste Kind auf Erden, im goldnen Himmelsschein.
Wir haben’s angebetet und Opfer dargebracht, und zogen dann von dannen noch in derselben Nacht.
Lindabrunner Sternsinger mit Susanne Rappold-Schlägl und Altbürgermeister Franz Schneider
Seit vielen Jahren und in den letzten 20 Jahren immer intensiver, sammle ich kleine Weihnachtskrippen, die am Christbaum hängen können oder in der Adventzeit in einer Vitrine im Wohnzimmer präsentiert werden. Dafür muss in dieser Zeit sogar ein Teil meiner Modellautos auswandern. Einige dieser total unterschiedlichen Schätze möchte ich hier zeigen.
Bild: Kleine Krippen als Christbaumbehang
Mir geht es dabei nicht darum, etwas materiell Wertvolles zu sammeln, viel wichtiger ist, dass ich mit den meisten meiner Stücke eine Erinnerung oder Stimmung verbinde.
Aber zuerst etwas zur Geschichte der Weihnachtskrippe
Eine Weihnachtskrippe ist eine szenische Darstellung der biblischen Weihnachtsgeschichte, die die Geburt Jesu Christi, traditionell aus dem Lukasevangelium, zeigt, zumindest mit den Figuren von Maria, Josef und dem Jesuskind in der Krippe. Ochs, Esel, Hirten und die Heiligen Drei Könige kamen später dazu.
Der „Erfinder“ soll Franz von Assisi im Jahr 1223 gewesen sein. In dieser Zeit konnten die meisten Menschen weder lesen noch schreiben und so war die Idee, ähnlich wie bei den Fresken in den Kirchen, den Menschen bildlich die Weihnachtsgeschichte um die Geburt Jesu näher zu bringen. Er stellte daher mit Hilfe von Tieren und Menschen in der Nähe des Klosters Greccio eine lebendige Krippe dar.
Der Siegeszug bis heute war zwar möglicherweise gottgewollt, aber trotzdem nicht so selbstverständlich. Erst 1562 bauten die Jesuiten in Prag eine Weihnachtsszene mit Figuren auf und so die erste Krippe im heutigen Sinn. Speziell während der Gegenreformation wurden Weihnachtskrippen durch die Orden der Jesuiten, Serviten und Franziskaner gefördert.
„Das ganze ist so geschickt arrangiert, dass das Frömmigkeitsgefühl der Beschauer aufs lebhafteste erregt wird. Sie glauben dem wunderbaren Ereignis selbst beizuwohnen, mit eigenen Ohren das Wimmern des Kindes und die himmlische Musik zu hören, mit eigenen Händen die Windeln zu ertasten, und ein Schauer erfasst sie.“ – Philippe de Berlaymont, 1619 (Zitat aus Wikipedia)
So sollten damals die Menschen in den Bann gezogen werden und die Krippen waren in der Adventzeit ein wichtiger Teil der Verkündigung in der katholischen Kirche. Aber jede Bewegung schlägt irgendwann in die andere Richtung um.
Und wie so oft bewirken Verbote genau das Gegenteil dessen was sie sollten. So wurden unter Kaiserin Maria Theresia und Joseph II. die Weihnachtskrippen durch mehrere Verbote aus den öffentlichen Gebäuden, also vor allem aus den Kirchen, verbannt. Aber erst dadurch erhielten die Weihnachtskrippen Einzug in den privaten Bereich und das blieb auch so, nachdem die Verbote nach recht kurzer Zeit wieder aufgehoben wurden.
Mehr Details bringe ich im nächsten Jahr zur geeigneten Zeit in einer Blogserie zu den Bräuchen im Jahreskreis, die ich in meiner Familie und Umgebung seit meiner Kindheit bis heute erlebt habe.
Eine Kripperlroas
Für meine nichtösterreichischen Leserinnen und Leser: Eine Kripperlroas („Krippen-Reise“) ist im österreichischen Alpenraum eine gemütliche Wanderung zu verschiedenen Weihnachtskrippen in einem Dorf. Hier in meinem Blog ist es mehr ein virtuelles „Kripperl-Hopping“, das aber nicht weniger besinnlich sein soll. Es führt fast durch die ganze Welt, aber es muss für nächstes Jahr auch noch etwas übrig bleiben.
Mallorca
Mallorca ist nicht nur der Ballermann, diese Insel im westlichen Mittelmeer hat auch sonst noch viele versteckte, nicht so bekannte oder doch von vielen besuchte Sehenswürdigkeiten. Eine davon ist die Kathedrale von Palma, La Seu, dieser katalanische Ausdruck bedeutet „der Bischofssitz“. Neben einem der größten Rosettenfenster der Welt mit fast 14 Metern Durchmesser und dem beleuchteten Baldachin in Form einer Dornenkrone über dem Altar, der zumindest von Antonio Gaudi begonnen wurde, ist auch das Museum für sakrale Kunst einen Besuch wert. Dabei haben wir eine prachtvolle Krippe gekauft, die ich euch nicht vorenthalten will.
Sizilien
Sizilien ist neben Citrusfrüchten, Pistazien und dem Vulkan Ätna berühmt für seine farbenfrohen, handbemalten Keramikfliesen, besonders aus der Hochburg Caltagirone. Bei unserer Sizilien-Rundreise 2023 sind wir zwar dort nicht gewesen, ich habe aber eine besonders schöne Krippen-Fliese in Trapani gekauft.
Da das nicht die einzige geblieben ist, habe ich im Epilog meines damaligen Sizilien-Blogs auch alle gezeigt:
Diese Krippe, die zu meinen kleinsten gehört, stammt von den Urus auf ihren schwimmenden Inseln aus Totora-Schilf am Titicacasee, die wir im Zug unserer Perureise im Jahr 2019 besucht haben. Die 5 cm lange und 3 cm hohe Darstellung einer Uru-Familie mit zwei Schafen auf einer Strohinsel und zeigt in ihrer Einfachheit den Volksglauben dieses indigenen Stammes.
Österreich
Man muß nicht unbedingt in die weite Welt hinaus, auch ganz nah gibt es immer wieder Schätze zu entdecken. In meinem Heimatort Enzesfeld-Lindabrunn findet jedes Jahr an zwei Advent-Wochenenden ein stimmungsvoller Christkindlmarkt rund um die Spitalskirche statt. Neben den Hütten zum Essen und Trinken rund um die Kirche stellen im Inneren auch Hobbykünstlerinnen und -Künstler aus. Dabei haben wir vor einigen Jahren bei einer Bekannten eine moderne Krippe aus Zementguss entdeckt, die uns in ihrer Schlichtheit noch immer fasziniert.
Deutschland
Ein Miniaturformat einer Art Kasten- oder Fasskrippe habe ich 2024 auf meinem Weg mit dem Motorrad in den Schwarzwald entdeckt. Von meiner damaligen Fahrt erzähle ich hier:
Der Ort Oberammergau liegt an der Strecke der Deutschen Alpenstraße, daher konnte ich mir damals neben einer Eiskaffee-Pause gegenüber des Passionsspielhauses auch die berühmte Lüftlmalerei und die Krippenschnitzkunst ansehen. Dabei habe ich diese kleine geschnitzte Krippe am Bild unten gefunden.
Peanuts
Es gibt natürlich auch Krippen, die nicht so ernst zu nehmen sind, aber trotzdem viel Freude machen, wenn man sie mit einem Augenzwinkern betrachtet. Dazu gehört eine Krippe aus Peanuts Figuren, die ich im Online-Handel gekauft habe.
Mit diesen Bildern wünsche ich euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest!
In meinem letzten Blog zu Thailand 2025 erzähle ich vom Walking Street Market in der Altstadt von Phuket, der nicht nur mit tollem Streetfood, sondern auch mit den wunderschön renovierten Häusern im sino-portugiesischen Stil punktet.
Genau genommen ist es kein Markttag, sondern ein Marktabend, denn jeden Sonntag Abend findet der Lard Yai Sunday Walking Street Market (auch Phuket Town Night Market), in der Altstadt von Phuket statt. Genau diesen wollten wir uns ansehen, nachdem wir vom Markt in Khaolak eher enttäuscht waren, der aus unserer Sicht dem Klischee eines Ramschmarktes für Touristen leider recht nahe kommt.
Darum buchten wir vom Hotel weg eine Fahrt nach Phuket mit dem Besuch eines Einkaufszentrums und anschließend den Sonntagabend-Markt in der Altstadt. Über die riesige Shopping Mall erzähle ich hier gar nichts, da sie sich nicht großartig von den Shoppingcentern in Bangkok unterscheidet.
Tempel, Streetfood und Architektur
Dafür war aber der Besuch in der Altstadt von Phuket viel interessanter. Unser Bus hielt direkt vor dem Wat Mongkol Nimit (Wat Klang), der ein bedeutender Thai-buddhistischer Tempel in der Dihuk Road ist. Interessanterweise darf man am Sonntag am Gelände des Tempels parken. Ich kann mir aber nicht vorstellen, hierher mit einem Auto zu fahren, da gehört mehr Geduld dazu als ich habe. Selbst mit einem Roller ist es mühsam durchzukommen und dann ist es angeraten auch damit nicht falsch zu parken, denn in Phukets Altstadt sollen sogar Roller „abgeschleppt“ werden.
Aber als Passagier eines Kleinbusses ist das uninteressant, wir waren schon gespannt, was uns erwarten würde. Und so marschierten wir die kleine Soi Rommani Straße hinunter und die Atmosphäre hatte uns schon gefangen genommen. Jetzt weiß ich, wie sich ein Asiate in Hallstadt fühlt! Natürlich ist das sehr touristisch, aber es ist zumindest auf den ersten Blick kein Ramsch. Zwischen den kleinen Geschäften findet man ein Lokal nach dem anderen, aber wir wollten das Streetfood des Sonntagsmarktes kosten.
Und dann bogen wir um die Ecke in die Thalang Road und die Farben und Gerüche hatten uns voll erwischt. Wir mussten natürlich sofort Dumplings probieren, die wir bei einem der ersten Stände gesehen hatten.
Phukets Altstadt mit kolonialen Flair
Aber es ist nicht nur die Atmosphäre der Garküchen, die das alles ausmacht, es sind auch die farbenfrohen Fassaden der Häuser im sino-portugiesischen Stil, die speziell in der Abenddämmerung wirken. Es wird sehr rasch finster und so kamen die bruzelnden Woks, das bunte Obst und Gemüse und die Köchinnen und Köche an den beleuchteten Ständen besser zur Geltung. Wir probierten natürlich weiter, Pad Thai, ein Gericht aus Reisbandnudeln, in unserem Fall mit Hühnchen, geht immer, egal ob zum Frühstück oder hier am Abend von einer Garküche.
Sonst genossen wir beim Schlendern von Stand zu Stand die Eindrücke und wir bogen wieder um die Ecke und waren in der Phang Nga Road. Die Geschäfte links und rechts in den zweistöckigen bunten “Shop Houses” sind sauber und trotz der Menschenmassen, die sich durchdrängeln, aufgeräumt und sortiert, da haben wir sogar in europäischen Städten anderes erlebt. In den letzten Jahren wurden viele Häuser in diesem Teil renoviert und machen mit ihren grellbunten Fassaden den Flair aus. Einige Meter weiter am Ende der Phang Nga Road liegt eine Sehenswürdigkeit, auf die wir schon beim Herfahren aufmerksam gemacht wurden, nämlich der sonnengelbe Uhrturm, der vor gut 100 Jahren errichtet wurde und ebenso wie die Häuser der Umgebung neu renoviert wurde.
Aber nicht nur die Gebäude im sino-portugiesischen Stil sind wert genauer betrachtet zu werden, sondern auch die bemerkenswerte Street Art, die an allen möglichen und unmöglichen Stellen zu finden ist.
Wieder zurück auf unserem Rundgang in der Thalang Road hörten wir schon von weitem einen jungen Sänger, dessen bescheidene Sangeskünste vom Publikum aber mit riesigem Applaus bedacht wurde. Wie wir dann sahen, war der Auftritt für einen guten Zweck, um eine Tierschutzorganisation zu unterstützen. Gut, dafür kann man dann schon ein Auge zumachen oder besser die Ohren, und ihn mit einer kleinen Spende ermutigen, weiterzumachen.
Gleich dahinter über eine Brücke sahen wir eine weitere riesige goldene Figur, nämlich die Hai Leng Ong Statue (Golden Dragon Monument). Dieses überlebensgroße Drachen-Monument gilt in Phuket als Beschützer der Stadt. Im direkt angrenzenden Sirikit-Park war natürlich auch eine Trauerausstellung für die verstorbene Königin eingerichtet.
Eine Spezialität habe ich erst verstanden, nachdem ich im Hotel gegoogelt habe. A-Pong, ein spezieller Crepe, der aus Reismehl, Eigelb, Kokosmilch, Hefe, Wasser und Zucker hergestellt wird. Diese Zutaten werden zu einem Teig vermischt und dann in hauchdünne Schichten auf die heißen Töpfe gegossen, die wie bei einem Hütchenspiel ständig ausgetauscht werden, bis der A-Pong langsam knusprig wird. Verkostet haben wir es daher auch nicht, aber es muß ja einen Grund geben, wiederzukommen, um so mehr als das Lokal, wo die A-Pong während der Woche verkauft werden, es sogar in den Michelin Guide geschafft hat.
Honda-Legenden und Kaffee
An der Kreuzung mit der Thep Krasattri Road entdeckten wir zufällig das letzte Highlight unseres Phuket-Abends, das Cub House Phuket, das mein Honda-Herz höher schlagen ließ. Es ist eine Kombination aus einer Honda Werkstatt, einem Museum und Verkaufsraum für den Honda Cub 125 Roller mit einem Kaffeehaus. Von der Super Cub wurden in den letzten 60 Jahren über 100 Millionen Stück hergestellt. Ich wusste aber nicht, dass dieser legendäre Roller auch in Österreich zu kaufen ist. Neben einem wunderbaren Kaffee gab es auch eine Ausstellung zur Geschichte der Honda Monkey und natürlich konnte man auch Honda Souvenirs kaufen. Den Nachteil eines Walking Street Markets, nämlich bei allem hier stundenlang herumzulaufen, konnten wir bei den bequemen Sitzgelegenheiten auch ausgleichen.
Fazit
Natürlich ist der Yai Sunday Walking Street Market auch touristisch geprägt, doch er vermittelt trotzdem die Authentizität, die wir auch in Bangkoks Chinatown gefunden haben. Natürlich gibt es viele Souvenirläden, die speziell für Europäer eingerichtet sind, man kann dabei aber auch die spezielle chinesisch-portugisische Architektur bewundern. Und damit nicht zu vergessen, dass eben neben dem Streetfood die Altstadt von Phuket einen Besuch wert ist.
Das moderne Bangkok ist ebenso faszinierend wie die buddhistischen Tempel, das Treiben in Chinatown oder das Leben an den Khlongs. All das zusammen ergibt die Mischung, die für uns Touristen die Stadt Bangkok ausmacht. Darüber berichte ich im bereits vierten Blog zu dieser beeindruckenden Stadt.
Wenn man in Bangkok ist, sollte man wie in jeder anderen asiatischen Großstadt, den modernen Teil nicht ganz vernachlässigen. In den zweieinhalb Tagen konnten wir drei Highlights, jedes für sich auf eine andere Art einzigartig, besichtigen.
Der Mahanakhon Tower mit seinem Skywalk auf 310 Metern
Wir bekamen den Tipp von der Schwester meiner Frau, das höchste Haus Bangkoks, den Mahanakhon Tower mit seinem Glasboden auf rund 310 Metern Höhe unbedingt anzusehen. Und so reservierten wir bereits einige Wochen vorher die Tickets und fuhren dann mit der Hochbahn zur Station Chong Nonsi, von wo aus man dieses markante Bauwerk gar nicht so leicht erkennt wie aus einigen Kilometern Entfernung, wo die markante Architektur sofort heraussticht.
Das Ticket war zuerst für die Liftfahrt in das 74.Stockwerk reserviert mit einer tollen Rundumsicht, die hier aber hinter Glas war, wahrscheinlich zur Eingewöhnung an die außergewöhnliche Höhe, die man mit einer Geschwindigkeit von 480 m/min erreicht. Eine Ausstellung zur Geschichte des Gebäudes rundet das Bild ab.
Danach ging es zu Fuß über die Treppe in den 75.Stock, von wo uns ein runder Panoramalift in das 78.Stockwerk bringen sollte. Leider war dieser außer Betrieb und so stiegen wir über eine Wendeltreppe die restlichen 3 Stockwerke hoch, wo uns sofort der Blick über die ganze Stadt in Besitz nahm.
Dort gibt es einige Tischchen die man mit einer Mindestkonsumation von 1000 Bath (rund 27 Euro) pro Person reservieren könnte. Wir waren aber zu spät, der Blick von der Publikumstribüne über den Fluss Chao Phraya Richtung Sonnenuntergang war aber auch so beeindruckend genug. Leider war der Horizont etwas dunstig, so verschwand der rote Feuerball Sonne darin und war nicht ganz so spektakulär wie erhofft. Trotzdem können wir nur empfehlen, diesen Ausblick rechtzeitig zu reservieren und einen Zeitslot zum Sonnenuntergang, der speziell angeboten wird, zu nehmen.
Das nächste Highlight war dann nach Sonnenuntergang der Skywalk mit Glasboden mit Blick 310 m hinunter ins Leere. Bei einem kleinen Hochhaus in der Nachbarschaft zählte ich die Stockwerke. 20 waren es an der Zahl, in dieser Höhe war mein Office bei Capgemini in Wien im Millennium Tower. Aus dem 78. Stockwerk hier sah das wie ein Spielzeughaus aus.
In der Finsternis die rund 30 cm hohe Stufe auf das Glas hinunter zu steigen, war dann die größte Überwindung, aber wenn das geschafft war, war es einfach nur atemberaubend. Sogar meine Frau Evi wuchs über sich hinaus und genoss den Rundumblick und auch den Blick in die schwarze Tiefe.
Da das hungrig machte, fuhren wir nach dem Fußweg über die 3 Stockwerke mit dem Lift 74 Etagen nach unten, wahnsinnig schnell, aber überraschenderweise ohne etwas davon zu spüren. Wir stiegen in die Hochbahn und fuhren bis zur Station Saphan Taksin, von wo es nur wenige Schritte zur Schiffsanlegestelle Sathorn Pier sind. Mit dem nächsten Boot kamen wir rasch zu unserem Restaurant direkt am Fluss bei der Station Ratchaprasong. Wie es dort war, könnt ihr hier in meinem Blog über das Essen in Bangkok nachlesen:
Wir hatten zwar schon daheim geplant, auch in ein thailändischen Shopping Center zu gehen, aber dass wir dabei gleich die größte Shopping Mall Thailands und die Nummer 9, in anderen Quellen die Nummer 11 weltweit erwischen, hat uns dann doch überrascht.
Auch dort, wie an vielen anderen Stellen in Bangkok und ganz Thailand wurde der am 24. Oktober 2025 im 93. Lebensjahr verstorbenen ehemaligen Königin Sirikit gedacht. Es folgt ein Jahr Trauer, bis sie im Oktober 2026 mit höchsten Ehren auf einem Sandelholz-Scheiterhaufen im Herzen von Bangkok eingeäschert werden wird.
Die CentralwOrld (kein Schreibfehler) liegt an einer der prestigeträchtigsten Adressen Bangkoks im Bezirk Ratchaprasong, nicht weit von unserem Hotel Renaissance entfernt, direkt am Weg zur Anlegestelle des Saen Saep Express Bootes, von dem ich im Blog zum Verkehr berichte:
So beschlossen wir, am Rückweg zum Hotel ein paar Shops anzusehen. Man unterschätzt, auch wenn man die Shopping City Süd in Wien mit ihren fast 200.000 m² und rund 300 Shops kennt, die Ausmaße dieser gigantischen Mall. Hier könnt ihr im Exkursionsbericht der FH Wien zur Shopping City Süd einiges dazu nachlesen.
Mehr als 600 Stores sind auf 830.000 m² über 7 Stockwerke in der CentralwOrld verteilt, hier gibt’s alles in allen Preisklassen, wobei ich schon denke, dass es trotzdem auch für thailändische Verhältnisse keine wirkliche Billigware dort gibt, was natürlich das Publikum schon einschränkt, was aber in einer Stadt mit der Einwohnerzahl Bangkoks und zusätzlich den Touristinnen und Touristen kein Problem sein dürfte.
Wir haben es wie auch die anderen Aktivitäten in dieser Stadt in die Kategorie „Sightseeing “ eingeordnet und sind durch das Erdgeschoß und die ersten beiden Stockwerke gegangen und ich habe erst im Hotel herausgefunden, dass die 3. Etage, immerhin fast 100.000 m², nur für Elektronik und Mobilfunk reserviert ist.
Auch einigen österreichische und Schweizer Marken sind in den Shoppingcentern prominent vertreten.
Wir waren gesättigt von den Eindrücken der bekannten und weniger bekannten Brands und brachen nach gut zwei Stunden unsere Tour ab.
Dass die Asiaten Weihnachten lieben, war nicht zu übersehen, Riesenchristbäume und Weihnachtsschmuck waren Mitte November vor und in den Shoppingcentern überall zu finden. Für europäische Augen kann es nicht kitschig genug sein und es geht auch primär um den Verkauf, wie auch eine Doku im ORF zeigte, die ich nach unserer Rückkehr in Österreich sah.
Der R Walk (Ratchaprasong SkyWalk) als Verbindungsweg zwischen 9 Shopping Malls und einigen Hotels
Zurück zum Hotel nahmen wir den Weg über den R Walk (Ratchaprasong SkyWalk) der für sich schon ein Highlight des modernen Bangkok ist. Genauso wie beim BTS Skytrain wird auch hier der vorhandene Platz bestmöglich genutzt und der private, öffentliche und fußläufige Verkehr kann auf mehreren Ebenen stattfinden. Sowohl zu Hitzezeiten als auch in Zeiten des Regens kann man kreuzungsfrei einen der prosperierendsten Stadtteile Bangkoks, den Ratchaprasong District durchqueren. Wir konnten das in den zwei Tagen natürlich nicht überprüfen, aber wenn man dort ist, klingt es sehr glaubwürdig.
Neun Shopping Malls mit über 5500 Geschäften, Restaurants und Spas, 9 Luxushotels und 8 Tempel und Schreine werden so miteinander verbunden. Rauf und runter kommt man bequem, es gibt neben den Stiegen genügend Lifte und natürlich in den Shopping Malls auch die Rolltreppen. Auch den Erawan Schrein kann man so von oben bewundern und leicht erreichen. Öffentlich ist der Skywalk über die Stationen Chidlom und Siam der BTS auch sehr gut angebunden. Ins Big C oder Gaysorn Village Shoppingcenter zum Beispiel kann man direkt gehen, ins CentralwOrld muss man leider (oder zur Abwechslung Gott sei Dank) hinaus.
Fazit
Wenn man als Tourist in eine Stadt wie Bangkok kommt, sollte man sich nicht nur auf die alten Sehenswürdigkeiten konzentrieren, sondern auch die neuen Landmarks, die architektonisch und städtebaulich oft genauso interessant sind. Wert ist es beides, um die Gesamtheit besser zu verstehen.
Auch wenn ich zuerst übers Essen und die Verkehrsmittel geschrieben habe, sind wir doch wegen der Tempel nach Bangkok gekommen. Viele konnten wir in der kurzen Zeit von zwei Tagen nicht ansehen, aber anscheinend haben wir die drei bedeutendsten, schönsten, imposantesten oder welche Superlative sonst noch in den diversen Führern analog oder digital vergeben werden, davon ausgewählt.
Wat Pho – mehr Gold geht fast nicht
Wir sind von der Anlegestelle Ratchawong am Chao Phraya in wenigen Minuten zu Fuß zum Eingang des Wat Pho gelangt und mussten uns weder beim Eingangstor noch bei der Kassa anstellen, was uns bei der weltweiten Bekanntheit richtig überrascht hat. Der Eintritt beträgt 2025 200 Baht pro Person, was rund 5,25 Euro entspricht. Ich habe den Tempel des liegenden Buddhas bereits vor 10 Jahren besucht und war damals schon überwältigt und so kam er wieder auf unsere Bucketlist, auch deswegen, weil ich mir damals die Zeit für die gesamte Anlage nicht genommen hatte.
Zur Gründung seiner neuen Hauptstadt Bangkok restaurierte und erweiterte König Rama I. zwischen 1789 und 1801 den Tempel, der aus mehreren Bereichen besteht:
Der Viharn des Liegenden Buddha ist heute mit der berühmten 46 Meter langen und 15 Meter hohen vergoldeten liegende Buddha-Statue eine der Hauptattraktionen unter den Tempeln in Bangkok. Die Statue wurde aus Ziegelsteinen und Gips geformt und ist bis auf die Fußsohlen mit Blattgold überzogen. Die Fußsohlen sind mit kunstvollen 108 verschiedenen Perlmutt-Verzierungen ausgestattet, die Szenen aus buddhistischen Schriften darstellen. Diese Zahl findet ihre Fortsetzung in 108 bronzenen Schalen für Münzenspenden im rechten Seitengang. Gläubige werfen Münzen in diese Schalen, um Glück zu erhalten.
Fußsohle mit Perlmutt-Verzierung108 Bronzeschalen für Spenden
Dass das Gebäude je ein Versammlungssaal hätte sein sollen, was die thailändische Bezeichnung „Viharn“ suggeriert, kann man sich gar nicht vorstellen, weil es nur einen relativ schmalen Gang rundherum gibt. Dabei wurde es im Nachhinein um die fertige Buddha-Statue rundherum gebaut. Hier kann es bei entsprechendem Besucherandrang speziell auf der linken Seite nach dem Eingang schon etwas eng werden. Es gibt aber immer wieder Nischen, wo man einen schönen Blick auf die imposante Buddha-Statue werfen und auch fotografieren kann.
Der Phra Maha Chedi Rajakarn mit seinen 4 Chedis, jede von ihnen 42m hoch, ist das nächste Highlight des Tempelkomplexes. Diese Türme sind mit verschiedenfarbigen Mosaiken aus Kacheln verkleidet und enthalten die Asche der Könige Rama II. und Rama III.
Der Phra Ubosoth wurde von König Rama I. erbaut. Ein Ubosoth ist der heiligste Teil einer thailändischen Tempelanlage, in diesem befindet sich die sitzende Buddha-Statue Phra Phuttha Thewa Patimakon, in deren Sockel die sterblichen Überreste des Erbauers beigesetzt sind.
In 4 weiteren kleineren Tempeln mit schönen Innenhöfen findet man in den Säulengängen, Phra Rabiang genannt, noch die beeindruckende Zahl von insgesamt 394 stehenden und sitzenden vergoldeten Buddhas.
Alle Buddhas haben wir sicher nicht gesehen, da Wat Pho mit über 1000 Statuen die größte Sammlung von Buddhas in Thailands besitzt, es waren aber mehr als beeindruckende Stunden, die wir dort verbracht hatten.
Nach einer kleine Stärkung in einem netten Café gleich gegenüber des Tempeleingangs spazierten wir zur Anlegestelle der Fähre, Tah Tian, um über den Chao Phraya ans Westufer zu gelangen, wo unser nächstes Highlight zu finden ist.
Wat Arun – der Tempel der Morgenröte
Den Namen Wat Arun verdankt der Tempel Aruna, dem Gott der Morgenröte aus der indischen Mythologie. Das verwirrt uns Europäer, die wir nicht so mit der buddhistischen Götterlehre vertraut sind, etwas, da der imposanteste Blick am Abend vom anderen Ufer beim Wat Pho, oder wie wir es erlebt haben, vom höchsten Gebäude der Stadt, dem Mahakan Tower (zu ihm mehr im nächsten Blog), zu bekommen ist.
Von der Anlegestelle ist es viel näher zum Tempel als Google Maps vermuten lässt, oder es zog uns der zentrale Phra Prang einfach in seinen Bann und so erreichten wir nach wenigen Minuten das Heiligtum. Dieses symbolisiert den Weltenberg Meru, der sich aus dem Weltenmeer erhebt und auf dessen Spitze der Palast des Hindu-Gottes Indra steht.
Der Eintritt beträgt beträgt 2025 100 Baht pro und man bekommt noch je eine kleine Wasserflasche dazu, die man bei der Besteigung des Tempels gerne ausdrinkt.
Auf der untersten Ebene befinden sich vier kleinere Prang, die die vier Kontinente darstellen und dem Windgott Phra Phai geweiht sind.
Auf jeder der vier Seiten des Phra Prang führt eine sehr steile Steintreppe mit extrem hohen Stufen hinauf, die die Besucher des Tempels besteigen können. Wir wunderten uns beim Hinaufsteigen, wie die damals noch kleineren Mönche und Gläubigen diese immer wieder bewältigen konnten. Alle Treppen sind auf den vier Ebenen miteinander verbunden, sodass der Turm auf jeder Etage umrundet werden kann, was wir auf einer Ebene auch gemacht haben.
Die Blumenmuster, mit dem die Türme überzogen sind, bestehen aus einem Mosaik aus etwa einer Million Teilen aus buntem chinesischen Porzellan und Muscheln. Der Phra Prang soll den unterschiedlichen Quellen zufolge 66 bis 67 m oder 80 bis 86 m hoch sein. Egal, er gehört sicher zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten nicht nur Bangkoks und Thailands.
Die Sala Tha Nam sind die sechs Pavillons (Sala) in chinesischem Stil zwischen Fluss und Tempel. Sie sind aus grünem Granit und haben Landungsbrücken zum Fluss hin, von denen regelmäßig die Boote der Chao Phraya Express Linie ablegen. Mehr zu den Booten gibt es in meinem Blog Verkehr in Bangkok.
Wir fuhren von hier mit Boot und Skytrain zurück ins Hotel, um uns für unseren nächsten Punkt an unserem ersten ganzen Bangkok-Tag, den Sonnenuntergang auf dem Mahakan Tower (der Blog dazu folgt noch) frisch zu machen.
Der nächste Morgen war nach der Fahrt mit dem Saen Saep Expressboot dem nächsten berühmten Tempel gewidmet.
Wat Saket – der Tempel des Goldenen Berges
Der Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan, kurz Wat Saket, ist eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen in Bangkok und gehört mit den beiden am Vortag besichtigten Tempeln zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er liegt in unmittelbarer Nähe der Anlegestelle Panfa Leelard Pier des Saen Saep Expressbootes, mit dem wir gekommen waren.
Vorbei an einer Feuerwache an der Boriphat-Straße ging unser Weg zu einem der Eingänge des recht großen Tempelkomplexes. Im westlichen Teil befindet sich ein 79 Meter hoher, künstlich aufgeschütteter, mit einer goldenen Chedi gekrönter Berg, zu dem 344 Stufen erklommen werden müssen.
Entlang des recht idyllischen Aufstieges über die diesmal recht einfach zu begehende gepflasterte Stiege befinden sich Pflanzen, Glocken, Gongs und Fahnen. Ein leichtes Anschlagen der Gongs und der Glocken entlang der Treppe zum Gipfel des goldenen Hügels soll Glück bringen. Natürlich haben wir das auch versucht. Die gläubigen Buddhisten erweisen auf dem Weg hinauf auch mehreren goldenen sitzenden Buddhas ihren Respekt, aber es schadet auch uns Europäern nicht, ihnen mit Anstand zu begegnen. Der Blick hinunter über die Stadt fasziniert aber auch immer wieder.
Auf dem Gipfel thront der goldene Chedi mit seiner 58 Meter hohen glänzenden Kuppel. In dessen Mitte sitzt ein vierköpfiger Buddha, dem man bei einer Umrundung von jeder Seite die Ehre erweisen kann.
Nicht nur durch den Eintritt von 100 Bath pro Person, sondern auch durch die Getränke, die man hier oben kaufen kann und die bei der Hitze sogar im November recht willkommen sind, wird das Leben des Tempels zumindest mitfinanziert.
Während unserer Stärkung haben wir den Ausblick über die Altstadt im Westen und die Skyline im Osten bewundert, er ist sicher vergleichbar mit dem Blick vom Mahanakhon Tower, der Wat Saket war doch viele Jahre auch der höchste Punkt Bangkoks.
Der Abstieg vom „Golden Mount“ auf der anderen Seite des Hügels endet an einem Bodhi-Baum mit vielen goldenen Bodhi-Blättern. Wir haben uns gegen eine Spende von 20 Baht bereits am Anfang ein solches Bodhi-Blatt und ein Glöckchen geholt, unsere Namen darauf verewigt und zu den anderen gehängt, ohne die Erklärungen anfangs wirklich verstanden zu haben. Glück soll es bringen, mit unseren Namen eben für die Partnerschaft. Daran zu glauben schadet dabei auf keinen Fall.
Bei unserem Rundblick von oben ist uns in der näheren Umgebung eine weitere recht weitläufige Tempelanlage aufgefallen. Google Maps hat uns dann aufgeklärt, es war der Wat Ratchanatdaram. Wenn wir schon hier waren, wollten wir uns diesen auch noch ansehen.
Der Wat Ratchanatdaram – anscheinend noch ein Geheimtipp in Bangkok
Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem Gebäude vorbei, das sich als Wehranlage, nämlich als das Mahakan Fort entpuppte. Wir ließen die Besichtigung aber aus und machten nur einen kleinen Spaziergang durch den dazugehörigen Park, bei dem wir das Jedi Cafe entdeckten, über das ich ebenfalls in meinem Blog über das Essen in Bangkok schreibe.
Der Wat Ratchanatdaram ist angeblich noch ein echter Geheimtipp unter den schönsten Tempeln in Bangkok. Die etwas andere Architektur ist uns ja von oben schon aufgefallen, darum wollten wir auch hinein. Leider hielt uns einer der Angestellten auf und erklärte uns, dass der Tempel wegen einer Zeremonie geschlossen sei und er uns eine Rundfahrt mit dem Tuk-Tuk empfehlen würde. „Zufällig“ kam auch gerade eines vorbei, die Geschichte dazu erzähle ich aber im Blog über den Verkehr.
Darum gibt es nur einige Fotos von außen und wir haben einen Grund mehr, die Stadt wieder zu besuchen. Wie ich dann nachgelesen habe, strahlt der gesamte Tempel eine unglaublich friedlichen Atmosphäre aus, wir dachten nur, dass das davon kam, weil keine Touristen herumwuselten.
Eine Besonderheit und das absolute Highlight der Tempelanlage ist der Loha Prasat, der sogenannte „Eisen-Palast“. Der weiß glänzende Tempel besitzt insgesamt 37 goldene Chedis, die, wie wir schon vom benachbarten Wat Saket aus gesehen haben, traumhaft schön in der Sonne glänzen. Sie sollen die 37 Tugenden symbolisieren, die auf dem Weg zur Erleuchtung im Buddhismus entwickelt werden.
Der Erawan-Schrein, ein neuzeitlicher Tempel
Der Erawan-Schrein hatte mich bereits bei meinem kurzen Aufenthalt im Jahr 2015 beeindruckt. Nachhaltig in Erinnerung ist er mir aber auch deswegen geblieben, weil kurze Zeit danach dort ein Bombenanschlag mit mehreren Toten verübt wurde.
Diesmal kamen wir aber zum Jahrestag seiner Einweihung am 9.November 1956 zurecht. Daher pilgerten die Gläubigen und Schaulustigen schon in den Tagen davor in Scharen zum Schrein und brachten ihre Opfergabe, die man direkt davor erstehen konnte. Ausserdem gab es Gruppen von Verkleideten, die in schrillbunten Gewändern und mit lauter „Musik“ und Trommelwirbeln als Drachen dem Heiligtum ihre Ehre erwiesen. Für uns war das natürlich jedesmal, wenn wir vorbei kamen, ein spezielles Erlebnis.
Der Schrein wurde deswegen errichtet, weil bis 1956 beim Bau eines benachbarten Hotels immer wieder Todesopfer zu beklagen waren. Ab der Segnung des Schreins war aber damit Schluß und so wurde der Erawan-Schrein rasch berühmt in Bangkok.
Die Gottheit Brahma ist der Gott der Schöpfung. Es wird gesagt, er habe sowohl sich selbst, als auch die Welt, den Himmel und die Menschen erschaffen. Er wird in Thailand respektvoll Thao Maha Phrom oder kurz Phra Phrom genannt. Die Statue aus vergoldetem Gips ist nach Norden ausgerichtet und sitzt auf einem etwa 1,5 m hohen rechteckigen Sockel in einer entspannten Pose, Lalitasana genannt: ein Bein angewinkelt, das andere locker nach unten hängend. Der Erawan-Brahma hat vier Köpfe mit vier Gesichtern, die in alle vier Himmelsrichtungen blicken. Die Gesichter haben alle einen leicht unterschiedlichen Gesichtsausdruck, aber alle sind freundlich und zufrieden. Die Augen sind geöffnet, das bedeutet, der Gott ist wachsam. Jedes Gesicht hat einen spitzen Bart. Traditionell wird der Gott mit vier Händen dargestellt, diese Statue hat aber acht Hände jede davon hält ein Objekt mit symbolischer Bedeutung.
Zusätzlich ist mir schon vor 10 Jahren aufgefallen, dass der Schrein auch über eine Art Bühne verfügt, wo bei feierlichen Anlässen schon damals und auch diesmal wieder Tänze aufgeführt wurden.
Alles in allem waren diese Feierlichkeiten ein zufälliges, aber umso beeindruckenderes Erlebnis, das wir sehr genossen haben. Zwei weitere Ereignisse haben wir knapp verpasst, nämlich das Lichterfest am 6. November und eine täglich wiederholte Lasershow am Ufer des Chao Phraya ab dem 14. November.
Die deutsche Verbraucherzentrale warnt vor einer eigentlich gar nicht so neuen Betrugsmasche, diesmal eben bei PayPal. NUR: Die Betrüger werden immer perfider, die Mails haben immer weniger Fehler und sehen immer mehr täuschend echt, vom Logo bis zum Wording aus.
Copyright Titelbild: Minikama
Und wieder kommt der alte E-Mail Schmäh, dass sie ihre Daten in einem Link eingeben sollen, damit sie Geld von PayPal zurückbekommen oder das angeblich gesperrte Konto wiederverwenden können. Fallen sie nicht darauf herein, seriöse Banken und Zahlungsdienstleister schreiben ihnen dazu kein Mail!
Diesmal sind es gefälschte E-Mails des Zahlungsdienstleisters PayPal. Darin wird behauptet, das Konto sei „aus Sicherheitsgründen“ wegen „ungewöhnlicher Aktivitäten“ vorübergehend eingeschränkt. Das Ziel: Verbraucher sollen innerhalb von 48 Stunden auf den Link klicken und persönliche Daten bestätigen – ein typischer Trick, um Druck aufzubauen, warnt die Verbraucherschutzzentrale in einer Mitteilung vom 6. Oktober 2025.
Der Titel der Nachricht lautet zum Beispiel „Verifizieren Sie Ihr Konto“. In der Mail behaupten die Betrüger, der Zugang zum Konto sei „vorübergehend eingeschränkt“ worden – angeblich um die Sicherheit zu gewährleisten. (Siehe Titelbild)
Die Kriminellen fordern ihre Opfer auf, sich „wie gewohnt“ im Kundenkonto anzumelden. Nur so könne der Zugriff wiederhergestellt werden. Wer diesem Link folgt, landet allerdings nicht bei PayPal, sondern meist auf einer gefälschten Webseite!
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) empfiehlt, solche Betrugsversuche immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, damit Folgemails ebenfalls dort landen. Vorher aber noch das Mail an die Meldestelle bei Paypal mit der Adresse phishing@paypal.com weiterleiten und danach sofort ab in den Spam-Ordner!
Folgende Punkte erklärt PayPal selbst auf ihrer Homepage:
• Verwendet unpersönliche Anrede, wie z.B. „Sehr geehrter Benutzer“ oder „Sehr geehrt [deine E-Mail Adresse].“ In E-Mails von PayPal werden Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen oder unter dem Firmennamen angesprochen. Wir sagen niemals Dinge wie „Sehr geehrter Nutzer“ oder „Hallo PayPal-Mitglied“.
• Fordert Sie auf, auf Links zu klicken, die Sie zu einer gefälschten Website führen. Überprüfen Sie grundsätzlich Links in E-Mails, bevor Sie darauf klicken. Ein Link könnte vollkommen sicher aussehen wie z.B. „www.paypal.com/SpecialOffers“. Vergessen Sie niemals, mit dem Mauszeiger über den Link zu fahren, um anzuzeigen, wohin dieser wirklich führt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, klicken Sie nicht auf den Link.
• Enthält unbekannte Anhänge. Öffnen Sie einen Anhang nur, wenn Sie sicher sind, dass er legitim und sicher ist. Seien Sie besonders vorsichtig bei Rechnungen von Firmen und Auftragnehmern, die Sie nicht kennen. Manche Anhänge enthalten Viren, die sich beim Öffnen selbst installieren.
• Vermittelt ein unbegründetes Gefühl von Dringlichkeit. Phishing-E-Mails sind oft in alarmierendem Ton geschrieben und warnen Sie, Ihr Konto sofort zu aktualisieren. Die Betrüger hoffen, Sie damit unter Druck zu setzen, sodass Sie Warnzeichen übersehen, die darauf hinweisen, dass die E-Mail eine Fälschung ist. Wenn in Ihrem Konto etwas dringend zu erledigen ist, erhalten Sie die entsprechenden Informationen, indem Sie sich bei PayPal einloggen.
Weitere Informationen zur Online-Sicherheit finden Sie bei Paypal:
Wenn Betrüger Zugang zu einem PayPal-Konto erhalten, kann dies mehrere ernsthafte Folgen haben:
• Unautorisierte Transaktionen: Betrüger können das übernommene Konto nutzen, um unautorisierte Käufe zu tätigen oder Geld an andere Konten zu überweisen.
• Finanzieller Verlust: Es kann zu einem direkten finanziellen Verlust kommen, wenn Gelder vom Konto oder verknüpften Bankkonten abgebucht werden.
• Identitätsdiebstahl: Betrüger können die gestohlenen persönlichen und finanziellen Informationen nutzen, um Identitätsdiebstahl zu begehen, was zu einer langfristigen Beeinträchtigung der Kreditwürdigkeit führen kann.
• Zugang zu weiteren Konten: Da viele Menschen dieselben Passwörter für mehrere Dienste nutzen, können Betrüger den Zugang zu einem PayPal-Konto als Ausgangspunkt verwenden, um Zugang zu weiteren Online-Konten des Opfers zu erhalten.
• Phishing-Angriffe auf Kontakte: Betrüger können das übernommene Konto nutzen, um Phishing-Angriffe auf Kontakte des Opfers zu starten, indem sie über die vertrauenswürdige Identität des Opfers betrügerische Nachrichten versenden.
• Reputationsverlust: Wenn ein Geschäftskonto betroffen ist, kann dies zu einem Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern führen und die Reputation des Unternehmens schädigen.
Die Verkehrsmöglichkeiten in Bangkok sind vielfältiger als in vielen anderen Städten der Welt. Einige haben wir probiert und über unsere Erfahrungen dabei berichte ich in diesem Blog.
Vom Taxi zum Tuk-Tuk
Wir hatten uns zwar schon vom Flughafen zum Hotel mit dem Taxi durch die Rushhour gequält, die in einer Millionenstadt wie Bangkok noch intensiver ist als in den vergleichsweise kleinen Städten wie Wien oder München, uns aber für die erste Fahrt in die Stadt trotzdem wieder für eines entschieden und dabei auch den spätabendlichen Stau der Millionenstadt „genossen“. Das für mich überraschende war, dass das praktisch ohne Hupen funktioniert, was in Mumbai, Kairo oder Istanbul unvorstellbar ist. Dadurch ist es nicht lauter als in mitteleuropäischen Städten.
Den Retourweg machten wir dann mit einem Tuk-Tuk,um auch dieses Erlebnis gehabt zu haben. Denn neben „Massage?“ und „You want suit?“ ist „You want Tuk-Tuk?“ die Frage aller Fragen in Bangkok oder Thailand. Mit den Tuk-Tuks die ich vor fast zwanzig Jahren in Indien oder noch 2013 in Kuba erlebt habe, haben diese Fahrzeuge nichts mehr zu tun.
Das einzige Gemeinsame sind noch die 3 Räder. Die Thai-Version ist größer, aufgemotzt mit viel Chrom und mit einem starken Honda-Motor mit möglichst lautem Auspuff versehen. Auch wenn die Zahl schon stark abgenommen hat, sind sie aus dem Stadtbild von Bangkok nicht wegzudenken, weil sie noch immer schneller und wendiger als die Autos sind.
Die Preise sollten eigentlich niedriger als für ein Taxi sein, mittlerweile hat sich das aber umgedreht, weil wir Touristen für das „Abenteuer“ gerne mehr bezahlen und sich eine richtige „Mafia“ gebildet haben soll. Ein geflügeltes Wort ist in Bangkok, dass man Taxi- und Tuk-Tuk Fahrern niemals glauben sollte, dass ein Tempel geschlossen sei. Die Ausnahme im November 2025: der Königspalast und der Tempel des Smaragdbuddhas sind wegen des Todes der Königin Sirikrit wirklich geschlossen.
Man muss daher einfach wissen, dass man als Tourist dabei gerne abgezockt wird, weil an sich jeder Preis, den man als Außenstehender angeboten bekommt, prinzipiell überhöht ist. Wenn man das weiß, den Preis vorab ausmacht und nicht überängstlich ist, kann daraus trotzdem ein Erlebnis werden.
Genauso war es dann auch für uns, unser Tuk-Tuk Fahrer bewies uns, dass er mit dem Ausnutzen von Schleichwegen und mit Durchschwindeln auf jeden Fall das Taxi schlagen kann. Es war zwar einige Male gefühlt knapp am Umkippen vorbei und die Bremsen bewiesen ebenfalls, dass sie auch in Grenzsituationen gut funktionieren. Gekostet hat die Fahrt mit 300 Baht gleich viel wie mit dem Taxi.
Am Sonntag wurde uns dann genau so eine Tour angeboten, vor der ich vorhin gewarnt habe: eine Stunde zu 4 Tempeln und einer „Expo“ um extrem günstige 60 Baht, weil das vom Besitzer der Expo subventioniert werde. Also im Prinzip die thailändische Variante der österreichischen Busfahrt zu einem attraktiven Ausflugsziel mit Mittagessen und der „unverbindlichen“ Möglichkeit, ganz günstig Heizdecken oder Angorakissen zu kaufen. Es war logisch, dass nach dem ersten Tempel die „Expo“ angesteuert wurde, wo wir Keramik und Goldschmuck kaufen sollten. Wir nahmen aber nur ein kleines Souvenir, worüber der Fahrer anscheinend schon informiert war, als wir zu ihm zurück kamen.
Beim nächsten Tempel erklärte er uns daher, dass hier die Fahrt enden sollte. So musste ich ihm mit Nachdruck erklären, dass wir vor der Fahrt darauf hingewiesen hatten, dass wir nichts kaufen würden, aber sehr gerne das Angebot für die Rundfahrt annehmen würden und er uns daher zumindest zum Ausgangspunkt zurückbringen müsste. So war es doch noch eine kleine Rundfahrt, wenn auch nur zu zwei Tempeln und die Erkenntnis für den Fahrer, dass der Schmäh nicht immer funktioniert.
Der Blog Faszination Südostasien beschreibt noch viel detaillierter, worauf man sich bei einer Tuk-Tuk-Fahrt in Bangkok einlässt.
Skytrain und Metro
Eine weitaus seriösere Variante um durch Bangkok zu kommen ist der Skytrain der BTS. Da die Station Ratchadamri nur 10 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt war, besorgten wir uns am Schalter in der Station den One-Day Pass für die grüne Linie um 150 Baht. Damit kann man an diesem Datum unbegrenzt of die grüne Linie benutzen. Der Einzelfahrschein kostet 2025 je nach Anzahl der Stationen 17-45 Baht. Wir nutzten unsere Karte um zum Fluss Chao Phraya zu kommen und dort ins Fährschiff umzusteigen und dann nochmals weitere 3-4 Mal. Zu beachten ist, dass die Karte beim Betreten und Verlassen der Bahnstation für die Zutrittsschranke verwendet werden muss, der Einzelfahrschein wird dabei beim Ausstieg gleich eingezogen.
Der Skytrain ist aus unserer kurzen Erfahrung zuverlässig und schnell und einfach zu benutzen, wenn Start und Ziel in der Nähe der Hochbahn liegen.
Die Metro ist das Pendant im Untergrund, die ersten Teile wurden 2004 eröffnet und sind normalerweise fahrerlos. Es bestehen derzeit (2025) eine jeweils blaue und violette Linie, sowie zwei Einschienenbahnlinien (gelbe und rosa Linie). Eine weitere U-Bahn-Linie (orange) ist in Bau.
Wir nutzten die Metro in der Nacht, weil die Fährschiffe nicht mehr fuhren, um von Chinatown wieder zum Skytrain bei der Station Si Lom zu gelangen.
Boote und Fähren
Nicht umsonst wird Bangkok auch als „Venedig des Ostens“ bezeichnet, hat es doch neben dem Fluss Chao Phraya noch immer eine Reihe von Khlongs, wie die Kanäle in Thailand heißen.
Für die Schweizer ist es nichts besonderes, dass auch Schiffe und Fähren ins normale Netz des öffentlichen Nahverkehrs integriert sind, für uns ist es schon außergewöhnlich, einfach vom Zug bei der Station Saphan Taksin zum Sathorn Central Pier zu gehen und in ein Boot der Chao Phraya Express Linie umzusteigen und um 40 Bath rasch und ohne Staus ins Altstadtzentrum, zu den großen Tempeln oder nach Chinatown zu gelangen. Prinzipiell sind das ganz normale Nahverkehrslinien, es gibt aber auch spezielle Touristenboote. Egal auf welchem Boot ist allein der Blick über den zweitgrößten Fluss Thailands zu den Gebäuden und Tempeln der Skyline links und rechts ein Erlebnis für sich.
Das Saen Saep Express Boot
Ein weiteres wichtiges Verkehrsmittel ist das Saen Saep Express Boot, dessen Pier am gleichnamigen Khlong auch wieder in Fußweg-Nähe von unserem Hotel Renaissance Bangkok Ratchaprasong lag. Dieser Kanal ist mit 53km der längste Thailands und wurde 1837 aus militärischen Gründen gegraben. Heute ist er als Verkehrsweg in der Stadt unverzichtbar.
Wir fuhren das kurze Stück vom Pier Pratunam mit der „Goldenen Linie“ bis zur Endstation Panfa Leelard ganz in der Nähe des Tempels Wat Saket und wieder zurück. Dieses Schnellboot ist auf jeden Fall zu empfehlen, es ist spannend, mit welcher Geschwindigkeit der Kapitän das ca. 10m lange Boot durch den doch recht engen Kanal steuert.
Gut, wenn man weiter vorne steht oder sitzt und sich rausbeugt, kann man auch nass werden, darum schadet da etwas Vorsicht beim Fotografieren nicht. Trotz allem fühlt man sich nach dem geschäftigen Treiben bei den Tempeln oder Shopping Malls wie in eine andere Welt versetzt.
Das Logtailboot
Eine Art von Boot möchte ich noch erwähnen, wenn wir das auch diesmal aus Zeitgründen nicht geschafft haben: ich habe bei meinem Bangkok-Besuch vor 10 Jahren eine Solo-Tour mit einem Longtail-Boot durch einige der vielen Seitenkanäle des Chao Phraya gemacht. Das war und ist ein Erlebnis, wo man als Tourist noch am relativ nächsten an das echte Bangkok herankommt. Am besten macht man bei einem der Piers einen Preis für eine Stunde aus und genießt die Zeit mit allen Eindrücken für Augen, Ohren und Nase. Angeblich kann man mit 1000 Baht (ca 26 Euro) dabei sein. Ein paar Bilder von damals will ich euch auch nicht vorenthalten.
Mit diesem Blog bleibe ich in meinem Heimatort Enzesfeld-Lindabrunn und beschäftige mich das erste Mal mit einem lokalen Künstler von internationalem Format und einem kleinen aber umso feineren Ausschnitt aus seinem Werk.
Wie meine regelmäßigen Leserinnen und Leser wissen, schreibe ich neben anderen Themen gerne über Ausstellungen, die ich in Wien, Zürich, Dresden oder sonstwo besucht habe. Dabei ist bisher ein Kleinod durch den Rost gefallen. Mein Freund Prof. Christian Kvasnicka macht immer wieder spannende Aktionen oder lässt mich einfach in sein Atelier bei uns in Enzesfeld sehen, aber ich habe noch nie davon berichtet.
Christian Kvasnicka mit einem seiner Werke in der Spitalskirche
Diesmal war es ähnlich, er machte in diversen Foren und WhatsApp-Gruppen bekannt, dass er in einem weiteren Kleinod in unserem Ort, in der Spitalskirche, die ihm auch sehr am Herzen liegt, eine Bilderserie ausstellt. Mit dem beigefügten Foto war mir sofort klar, dass ich diese Bilder schon vor Jahren am Symposion Lindabrunn gesehen habe.
2010 am Symposion Lindabrunn 2025 in der Spitalskirche Enzesfeld
Schon damals, im September 2010, hatten mich die 10 Bilder unter dem Titel „Curated woods“ im Format 200 x 95 cm fasziniert und so habe ich auch eine Fotoserie davon gemacht, die die Wechselwirkung zwischen Bildern, Bäumen und den Steinskulpturen zeigen sollten.
Der Künstler selbst bezeichnet seine Werke als gestische Synapsen der Sinne. Die scheinbar abstrakten Bilder ergeben laut ihm durch den synaptischen Einfluss Informationen an das Gehirn, das daraus seine eigenen realen Bildwelten zu formen beginnt. Es entstehen dabei immer mehr Traumtänzer, Echsen, Fische und Pflanzen, die sich immer wieder neu definieren und strukturieren.
Ich habe ohne Genehmigung von Christian ein kleines Experiment gestartet und zwei seiner Bilder an jeweils einer Stelle bis ins kleinste Detail seziert und genau das gefunden, was er oben beschreibt.
Das erste Objekt, zuerst am ersten Foto im rechten Teil, habe ich in drei Stufen herausgearbeitet. Ich will euch als Betrachter keine Antwort vorgeben, nur ist das aus meiner Sicht sicher keine Fee. Was ihr aber seht, sei euren Augen und Synapsen überlassen.
Die zweite Serie beginnt ebenfalls mit dem Gesamtbild aus dem Wald. Das rechte Werk am Foto habe ich für mein Experiment genommen, um nach drei Vergrößerungen etwas ganz anderes als beim ersten Mal zu finden, aber doch wieder in die Richtung der Intention des Künstlers zu gehen scheint.
Auch hier gilt: „Ein jeder soll sich daraus selbst ein Bild machen“.
Natürlich ist mein „Experiment“ weder technisch noch fachlich und schon gar nicht künstlerisch fundiert, aber mir macht es immer wieder Spaß, mit etwas Augenzwinkern an ein Kunstwerk heranzugehen, ich hoffe, Christian, du verzeihst mir!
Der Kraft, die speziell im originalen Umfeld in den Bäumen des Symposions Lindabrunn von diesen Werken ausgegangen ist, wenn man sich dort darauf eingelassen hat, tut das aber keinen Abbruch, im Gegenteil.
Abseits des künstlerischen Wertes hat mich interessiert, wie eine Leinwand ohne Schaden und Farbveränderung die wochenlange Präsentation im Freien bei Wind und Wetter überstehen kann und auch 15 Jahre später keine sichtbaren Veränderungen zeigt. Was für mich dabei spannend ist, dass durch die Tinktur, die Christian verwendete, die Leinwand sehr dicht, aber trotzdem weich und relativ geschmeidig geblieben ist und die Acrylfarben darauf auch nach langer Zeit nicht gebrochen sind.
Und sie zeigt für mich nur eine kleine Facette des Künstlers Christian Kvasnicka, der neben seinem persönlichen künstlerischen Schaffen auch viel Geld für das Rote Kreuz mit der genialen Idee auf die Beine gestellt hat, indem er 25 Jahre lang bedeutende österreichische Maler von Attersee bis Nitsch überzeugte, mit Druckgrafiken leistbare Werke höchster künstlerischer und technischer Qualität zu schaffen und sie dem Art Collectors Club des Wiener Roten Kreuzes zur Verfügung zu stellen.
Sein Engagement in der Gemeinde, wo er unter anderem immer wieder Kinder animiert, zu zeichnen und zu malen ist ebenfalls nicht wegzudenken.
Ich aber werde wieder über Christian berichten, wenn ich meinen Blog zur Schule des Sehens von Oskar Kokoschka schreibe und seine Verbindung dazu erläutern möchte.