Tempel in Bangkok: von absoluter Ruhe bis zu schrillen und farbigen Feiern

Auch wenn ich zuerst übers Essen und die Verkehrsmittel geschrieben habe, sind wir doch wegen der Tempel nach Bangkok gekommen. Viele konnten wir in der kurzen Zeit von zwei Tagen nicht ansehen, aber anscheinend haben wir die drei bedeutendsten, schönsten, imposantesten oder welche Superlative sonst noch in den diversen Führern analog oder digital vergeben werden, davon ausgewählt.

Wat Pho – mehr Gold geht fast nicht

Wir sind von der Anlegestelle Ratchawong am Chao Phraya in wenigen Minuten zu Fuß zum Eingang des Wat Pho gelangt und mussten uns weder beim Eingangstor noch bei der Kassa anstellen, was uns bei der weltweiten Bekanntheit richtig überrascht hat. Der Eintritt beträgt 2025 200 Baht pro Person, was rund 5,25 Euro entspricht. Ich habe den Tempel des liegenden Buddhas bereits vor 10 Jahren besucht und war damals schon überwältigt und so kam er wieder auf unsere Bucketlist, auch deswegen, weil ich mir damals die Zeit für die gesamte Anlage nicht genommen hatte.

Zur Gründung seiner neuen Hauptstadt Bangkok restaurierte und erweiterte König Rama I. zwischen 1789 und 1801 den Tempel, der aus mehreren Bereichen besteht:

Der Viharn des Liegenden Buddha ist heute mit der berühmten 46 Meter langen und 15 Meter hohen vergoldeten liegende Buddha-Statue eine der Hauptattraktionen unter den Tempeln in Bangkok. Die Statue wurde aus Ziegelsteinen und Gips geformt und ist bis auf die Fußsohlen mit Blattgold überzogen. Die Fußsohlen sind mit kunstvollen 108 verschiedenen Perlmutt-Verzierungen ausgestattet, die Szenen aus buddhistischen Schriften darstellen.
Diese Zahl findet ihre Fortsetzung in 108 bronzenen Schalen für Münzenspenden im rechten Seitengang. Gläubige werfen Münzen in diese Schalen, um Glück zu erhalten.

Dass das Gebäude je ein Versammlungssaal hätte sein sollen, was die thailändische Bezeichnung „Viharn“ suggeriert, kann man sich gar nicht vorstellen, weil es nur einen relativ schmalen Gang rundherum gibt. Dabei wurde es im Nachhinein um die fertige Buddha-Statue rundherum gebaut. Hier kann es bei entsprechendem Besucherandrang speziell auf der linken Seite nach dem Eingang schon etwas eng werden. Es gibt aber immer wieder Nischen, wo man einen schönen Blick auf die imposante Buddha-Statue werfen und auch fotografieren kann.

Der Phra Maha Chedi  Rajakarn mit seinen 4 Chedis, jede von ihnen 42m hoch, ist das nächste Highlight des Tempelkomplexes. Diese Türme sind mit verschiedenfarbigen Mosaiken aus Kacheln verkleidet und enthalten die Asche der Könige Rama II. und Rama III.

Der Phra Ubosoth wurde von König Rama I. erbaut. Ein Ubosoth ist der heiligste Teil einer thailändischen Tempelanlage, in diesem befindet sich die sitzende Buddha-Statue Phra Phuttha Thewa Patimakon, in deren Sockel die sterblichen Überreste des Erbauers beigesetzt sind.

In 4 weiteren kleineren Tempeln mit schönen Innenhöfen findet man in den Säulengängen, Phra Rabiang genannt, noch die beeindruckende Zahl von insgesamt 394 stehenden und sitzenden vergoldeten Buddhas.

Alle Buddhas haben wir sicher nicht gesehen, da Wat Pho mit über 1000 Statuen die größte Sammlung von Buddhas in Thailands besitzt, es waren aber mehr als beeindruckende Stunden, die wir dort verbracht hatten.

Nach einer kleine Stärkung in einem netten Café gleich gegenüber des Tempeleingangs spazierten wir zur Anlegestelle der Fähre, Tah Tian, um über den Chao Phraya ans Westufer zu gelangen, wo unser nächstes Highlight zu finden ist.

Wat Arun – der Tempel der Morgenröte

Den Namen Wat Arun verdankt der Tempel Aruna, dem Gott der Morgenröte aus der indischen Mythologie. Das verwirrt uns Europäer, die wir nicht so mit der buddhistischen Götterlehre vertraut sind, etwas, da der imposanteste Blick am Abend vom anderen Ufer beim Wat Pho, oder wie wir es erlebt haben, vom höchsten Gebäude der Stadt, dem Mahakan Tower (zu ihm mehr im nächsten Blog), zu bekommen ist.

Von der Anlegestelle ist es viel näher zum Tempel als Google Maps vermuten lässt, oder es zog uns der zentrale Phra Prang einfach in seinen Bann und so erreichten wir nach wenigen Minuten das Heiligtum. Dieses symbolisiert den Weltenberg Meru, der sich aus dem Weltenmeer erhebt und auf dessen Spitze der Palast des Hindu-Gottes Indra steht.

Der Eintritt beträgt beträgt 2025 100 Baht pro und man bekommt noch je eine kleine Wasserflasche dazu, die man bei der Besteigung des Tempels gerne ausdrinkt.

Auf der untersten Ebene befinden sich vier kleinere Prang, die die vier Kontinente darstellen und dem Windgott Phra Phai geweiht sind.

Auf jeder der vier Seiten des Phra Prang führt eine sehr steile Steintreppe mit extrem hohen Stufen hinauf, die die Besucher des Tempels besteigen können. Wir wunderten uns beim Hinaufsteigen, wie die damals noch kleineren Mönche und Gläubigen diese immer wieder bewältigen konnten. Alle Treppen sind auf den vier Ebenen miteinander verbunden, sodass der Turm auf jeder Etage umrundet werden kann, was wir auf einer Ebene auch gemacht haben.

Die Blumenmuster, mit dem die Türme überzogen sind, bestehen aus einem Mosaik aus etwa einer Million Teilen aus buntem chinesischen Porzellan und Muscheln. Der Phra Prang soll den unterschiedlichen Quellen zufolge 66 bis 67 m oder 80 bis 86 m hoch sein. Egal, er gehört sicher zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten nicht nur Bangkoks und Thailands.

Die Sala Tha Nam sind die sechs Pavillons (Sala) in chinesischem Stil zwischen Fluss und Tempel. Sie sind aus grünem Granit und haben Landungsbrücken zum Fluss hin, von denen regelmäßig die Boote der Chao Phraya Express Linie ablegen. Mehr zu den Booten gibt es in meinem Blog Verkehr in Bangkok.

Wir fuhren von hier mit Boot und Skytrain zurück ins Hotel, um uns für unseren nächsten Punkt an unserem ersten ganzen Bangkok-Tag, den Sonnenuntergang auf dem Mahakan Tower (der Blog dazu folgt noch) frisch zu machen.

Der nächste Morgen war nach der Fahrt mit dem Saen Saep Expressboot dem nächsten berühmten Tempel gewidmet.

Wat Saket – der Tempel des Goldenen Berges

Der Wat Saket Ratcha Wora Maha Wihan, kurz Wat Saket, ist eine der ältesten buddhistischen Tempelanlagen in Bangkok und gehört mit den beiden am Vortag besichtigten Tempeln zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Er liegt in unmittelbarer Nähe der Anlegestelle Panfa Leelard Pier des Saen Saep Expressbootes, mit dem wir gekommen waren.

Vorbei an einer Feuerwache an der Boriphat-Straße ging unser Weg zu einem der Eingänge des recht großen Tempelkomplexes. Im westlichen Teil befindet sich ein 79 Meter hoher, künstlich aufgeschütteter, mit einer goldenen Chedi gekrönter Berg, zu dem 344 Stufen erklommen werden müssen.

Entlang des recht idyllischen Aufstieges über die diesmal recht einfach zu begehende gepflasterte Stiege befinden sich Pflanzen, Glocken, Gongs und Fahnen. Ein leichtes Anschlagen der Gongs und der Glocken entlang der Treppe zum Gipfel des goldenen Hügels soll Glück bringen. Natürlich haben wir das auch versucht. Die gläubigen Buddhisten erweisen auf dem Weg hinauf auch mehreren goldenen sitzenden Buddhas ihren Respekt, aber es schadet auch uns Europäern nicht, ihnen mit Anstand zu begegnen. Der Blick hinunter über die Stadt fasziniert aber auch immer wieder.

Auf dem Gipfel thront der goldene Chedi mit seiner 58 Meter hohen glänzenden Kuppel. In dessen Mitte sitzt ein vierköpfiger Buddha, dem man bei einer Umrundung von jeder Seite die Ehre erweisen kann.

Nicht nur durch den Eintritt von 100 Bath pro Person,  sondern auch durch die Getränke, die man hier oben kaufen kann und die bei der Hitze sogar im November recht willkommen sind, wird das Leben des Tempels zumindest mitfinanziert.

Während unserer Stärkung haben wir den Ausblick über die Altstadt im Westen und die Skyline im Osten bewundert, er ist sicher vergleichbar mit dem Blick vom Mahanakhon Tower, der Wat Saket war doch viele Jahre auch der höchste Punkt Bangkoks.

Der Abstieg vom „Golden Mount“ auf der anderen Seite des Hügels endet an einem Bodhi-Baum mit vielen goldenen Bodhi-Blättern. Wir haben uns gegen eine Spende von 20 Baht bereits am Anfang ein solches Bodhi-Blatt und ein Glöckchen geholt, unsere Namen darauf verewigt und zu den anderen gehängt, ohne die Erklärungen anfangs wirklich verstanden zu haben. Glück soll es bringen, mit unseren Namen eben für die Partnerschaft. Daran zu glauben schadet dabei auf keinen Fall.

Bei unserem Rundblick von oben ist uns in der näheren Umgebung eine weitere recht weitläufige Tempelanlage aufgefallen. Google Maps hat uns dann aufgeklärt, es war der Wat Ratchanatdaram. Wenn wir schon hier waren, wollten wir uns diesen auch noch ansehen.

Der Wat Ratchanatdaram – anscheinend noch ein Geheimtipp in Bangkok

Auf dem Weg dorthin kamen wir noch an einem Gebäude vorbei, das sich als Wehranlage, nämlich als das Mahakan Fort entpuppte. Wir ließen die Besichtigung aber aus und machten nur einen kleinen Spaziergang durch den dazugehörigen Park, bei dem wir das Jedi Cafe entdeckten, über das ich ebenfalls in meinem Blog über das Essen in Bangkok schreibe.

Der Wat Ratchanatdaram ist angeblich noch ein echter Geheimtipp unter den schönsten Tempeln in Bangkok. Die etwas andere Architektur ist uns ja von oben schon aufgefallen, darum wollten wir auch hinein. Leider hielt uns einer der Angestellten auf und erklärte uns, dass der Tempel wegen einer Zeremonie geschlossen sei und er uns eine Rundfahrt mit dem Tuk-Tuk empfehlen würde. „Zufällig“ kam auch gerade eines vorbei, die Geschichte dazu erzähle ich aber im Blog über den Verkehr.

Darum gibt es nur einige Fotos von außen und wir haben einen Grund mehr, die Stadt wieder zu besuchen. Wie ich dann nachgelesen habe, strahlt der gesamte Tempel eine unglaublich friedlichen Atmosphäre aus, wir dachten nur, dass das davon kam, weil keine Touristen herumwuselten.

Eine Besonderheit und das absolute Highlight der Tempelanlage ist der Loha Prasat, der sogenannte „Eisen-Palast“. Der weiß glänzende Tempel besitzt insgesamt 37 goldene Chedis, die, wie wir schon vom benachbarten Wat Saket aus gesehen haben, traumhaft schön in der Sonne glänzen. Sie sollen die 37 Tugenden symbolisieren, die auf dem Weg zur Erleuchtung im Buddhismus entwickelt werden.

Der Erawan-Schrein, ein neuzeitlicher Tempel

Der Erawan-Schrein hatte mich bereits bei meinem kurzen Aufenthalt im Jahr 2015 beeindruckt. Nachhaltig in Erinnerung ist er mir aber auch deswegen geblieben, weil kurze Zeit danach dort ein Bombenanschlag mit mehreren Toten verübt wurde.

Diesmal kamen wir aber zum Jahrestag seiner Einweihung am 9.November 1956 zurecht. Daher pilgerten die Gläubigen und Schaulustigen schon in den Tagen davor in Scharen zum Schrein und brachten ihre Opfergabe, die man direkt davor erstehen konnte. Ausserdem gab es Gruppen von Verkleideten, die in schrillbunten Gewändern und mit lauter „Musik“ und Trommelwirbeln als Drachen dem Heiligtum ihre Ehre erwiesen. Für uns war das natürlich jedesmal, wenn wir vorbei kamen, ein spezielles Erlebnis.

Der Schrein wurde deswegen errichtet, weil bis 1956 beim Bau eines benachbarten Hotels immer wieder Todesopfer zu beklagen waren. Ab der Segnung des Schreins war aber damit Schluß und so wurde der Erawan-Schrein rasch berühmt in Bangkok.

Die Gottheit Brahma ist der Gott der Schöpfung. Es wird gesagt, er habe sowohl sich selbst, als auch die Welt, den Himmel und die Menschen erschaffen. Er wird in Thailand respektvoll Thao Maha Phrom oder kurz Phra Phrom genannt. Die Statue aus vergoldetem Gips ist nach Norden ausgerichtet und sitzt auf einem etwa 1,5 m hohen rechteckigen Sockel in einer entspannten Pose, Lalitasana genannt: ein Bein angewinkelt, das andere locker nach unten hängend. Der Erawan-Brahma hat vier Köpfe mit vier Gesichtern, die in alle vier Himmelsrichtungen blicken. Die Gesichter haben alle einen leicht unterschiedlichen Gesichtsausdruck, aber alle sind freundlich und zufrieden. Die Augen sind geöffnet, das bedeutet, der Gott ist wachsam. Jedes Gesicht hat einen spitzen Bart. Traditionell wird der Gott mit vier Händen dargestellt, diese Statue hat aber acht Hände jede davon hält ein Objekt mit symbolischer Bedeutung.

Zusätzlich ist mir schon vor 10 Jahren aufgefallen, dass der Schrein auch über eine Art Bühne verfügt, wo bei feierlichen Anlässen schon damals und auch diesmal wieder Tänze aufgeführt wurden.

Alles in allem waren diese Feierlichkeiten ein zufälliges, aber umso beeindruckenderes Erlebnis, das wir sehr genossen haben. Zwei weitere Ereignisse haben wir knapp verpasst, nämlich das Lichterfest am 6. November und eine täglich wiederholte Lasershow am Ufer des Chao Phraya ab dem 14. November.

Nächster Teil:

Das Moderne Bangkok: Mahanakhon Tower, CentralwOrld und der R Walk

PayPal will per Mail KEINE Daten von Ihnen! Solche Mails kommen von Betrügern, die Ihr Geld wollen!

Die deutsche Verbraucherzentrale warnt vor einer eigentlich gar nicht so neuen Betrugsmasche, diesmal eben bei PayPal. NUR: Die Betrüger werden immer perfider, die Mails haben immer weniger Fehler und sehen immer mehr täuschend echt, vom Logo bis zum Wording aus.

Copyright Titelbild: Minikama

Und wieder kommt der alte E-Mail Schmäh, dass sie ihre Daten in einem Link eingeben sollen, damit sie Geld von PayPal zurückbekommen oder das angeblich gesperrte Konto wiederverwenden können. Fallen sie nicht darauf herein, seriöse Banken und Zahlungsdienstleister schreiben ihnen dazu kein Mail!

Diesmal sind es gefälschte E-Mails des Zahlungsdienstleisters PayPal. Darin wird behauptet, das Konto sei „aus Sicherheitsgründen“ wegen „ungewöhnlicher Aktivitäten“ vorübergehend eingeschränkt. Das Ziel: Verbraucher sollen innerhalb von 48 Stunden auf den Link klicken und persönliche Daten bestätigen – ein typischer Trick, um Druck aufzubauen, warnt die Verbraucherschutzzentrale in einer Mitteilung vom 6. Oktober 2025.

Der Titel der Nachricht lautet zum Beispiel „Verifizieren Sie Ihr Konto“. In der Mail behaupten die Betrüger, der Zugang zum Konto sei „vorübergehend eingeschränkt“ worden – angeblich um die Sicherheit zu gewährleisten. (Siehe Titelbild)

Die Kriminellen fordern ihre Opfer auf, sich „wie gewohnt“ im Kundenkonto anzumelden. Nur so könne der Zugriff wiederhergestellt werden. Wer diesem Link folgt, landet allerdings nicht bei PayPal, sondern meist auf einer gefälschten Webseite! 

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) empfiehlt, solche Betrugsversuche immer unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben, damit Folgemails ebenfalls dort landen.  Vorher aber noch das Mail an die Meldestelle bei Paypal mit der Adresse phishing@paypal.com weiterleiten und danach sofort ab in den Spam-Ordner!

Folgende Punkte erklärt PayPal selbst auf ihrer Homepage:

• Verwendet unpersönliche Anrede, wie z.B. „Sehr geehrter Benutzer“ oder „Sehr geehrt [deine E-Mail Adresse].“ In E-Mails von PayPal werden Sie immer mit Ihrem Vor- und Nachnamen oder unter dem Firmennamen angesprochen. Wir sagen niemals Dinge wie „Sehr geehrter Nutzer“ oder „Hallo PayPal-Mitglied“. 


• Fordert Sie auf, auf Links zu klicken, die Sie zu einer gefälschten Website führen. Überprüfen Sie grundsätzlich Links in E-Mails, bevor Sie darauf klicken. Ein Link könnte vollkommen sicher aussehen wie z.B. „www.paypal.com/SpecialOffers“. Vergessen Sie niemals, mit dem Mauszeiger über den Link zu fahren, um anzuzeigen, wohin dieser wirklich führt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, klicken Sie nicht auf den Link. 


• Enthält unbekannte Anhänge. Öffnen Sie einen Anhang nur, wenn Sie sicher sind, dass er legitim und sicher ist. Seien Sie besonders vorsichtig bei Rechnungen von Firmen und Auftragnehmern, die Sie nicht kennen. Manche Anhänge enthalten Viren, die sich beim Öffnen selbst installieren. 


• Vermittelt ein unbegründetes Gefühl von Dringlichkeit. Phishing-E-Mails sind oft in alarmierendem Ton geschrieben und warnen Sie, Ihr Konto sofort zu aktualisieren. Die Betrüger hoffen, Sie damit unter Druck zu setzen, sodass Sie Warnzeichen übersehen, die darauf hinweisen, dass die E-Mail eine Fälschung ist. Wenn in Ihrem Konto etwas dringend zu erledigen ist, erhalten Sie die entsprechenden Informationen, indem Sie sich bei PayPal einloggen.

Weitere Informationen zur Online-Sicherheit finden Sie bei Paypal:

https://www.paypal.com/at/cshelp/article/wie-erkenne-ich-eine-gefälschte-betrügerische-oder-phishing-e-mail-oder-website-die-vorgibt-von-paypal-zu-stammen—help164

Auch Minikama warnt:

Wenn Betrüger Zugang zu einem PayPal-Konto erhalten, kann dies mehrere ernsthafte Folgen haben:

• Unautorisierte Transaktionen: Betrüger können das übernommene Konto nutzen, um unautorisierte Käufe zu tätigen oder Geld an andere Konten zu überweisen.


• Finanzieller Verlust: Es kann zu einem direkten finanziellen Verlust kommen, wenn Gelder vom Konto oder verknüpften Bankkonten abgebucht werden.


• Identitätsdiebstahl: Betrüger können die gestohlenen persönlichen und finanziellen Informationen nutzen, um Identitätsdiebstahl zu begehen, was zu einer langfristigen Beeinträchtigung der Kreditwürdigkeit führen kann.


• Zugang zu weiteren Konten: Da viele Menschen dieselben Passwörter für mehrere Dienste nutzen, können Betrüger den Zugang zu einem PayPal-Konto als Ausgangspunkt verwenden, um Zugang zu weiteren Online-Konten des Opfers zu erhalten.


• Phishing-Angriffe auf Kontakte: Betrüger können das übernommene Konto nutzen, um Phishing-Angriffe auf Kontakte des Opfers zu starten, indem sie über die vertrauenswürdige Identität des Opfers betrügerische Nachrichten versenden.


• Reputationsverlust: Wenn ein Geschäftskonto betroffen ist, kann dies zu einem Vertrauensverlust bei Kunden und Partnern führen und die Reputation des Unternehmens schädigen.


Mehr Infos dazu bei Minikama:
https://www.mimikama.org/warnung-vor-dieser-e-mail-von-paypal/



Verkehr in Bangkok: Tuk-Tuk, Skytrain oder Khlong Express Boot

Die Verkehrsmöglichkeiten in Bangkok sind vielfältiger als in vielen anderen Städten der Welt. Einige haben wir probiert und über unsere Erfahrungen dabei berichte ich in diesem Blog.

Vom Taxi zum Tuk-Tuk

Wir hatten uns zwar schon vom Flughafen zum Hotel mit dem Taxi durch die Rushhour gequält, die in einer Millionenstadt wie Bangkok noch intensiver ist als in den vergleichsweise kleinen Städten wie Wien oder München, uns aber für die erste Fahrt in die Stadt trotzdem wieder für eines entschieden und dabei auch den spätabendlichen Stau der Millionenstadt „genossen“. Das für mich überraschende war, dass das praktisch ohne Hupen funktioniert, was in Mumbai, Kairo oder Istanbul unvorstellbar ist. Dadurch ist es nicht lauter als in mitteleuropäischen Städten.

Den Retourweg machten wir dann mit einem Tuk-Tuk, um auch dieses Erlebnis gehabt zu haben. Denn neben „Massage?“  und „You want suit?“ ist „You want Tuk-Tuk?“ die Frage aller Fragen in Bangkok oder Thailand. Mit den Tuk-Tuks die ich vor fast zwanzig Jahren in Indien oder noch 2013 in Kuba erlebt habe, haben diese Fahrzeuge nichts mehr zu tun.

Hier zum Nachlesen:

4: Taxis und 3-Wheeler im Streik

Das einzige Gemeinsame sind noch die 3 Räder. Die Thai-Version ist größer, aufgemotzt mit viel Chrom und mit einem starken Honda-Motor mit möglichst lautem Auspuff versehen. Auch wenn die Zahl schon stark abgenommen hat, sind sie aus dem Stadtbild von Bangkok nicht wegzudenken, weil sie noch immer schneller und wendiger als die Autos sind.

Die Preise sollten eigentlich niedriger als für ein Taxi sein, mittlerweile hat sich das aber umgedreht, weil wir Touristen für das „Abenteuer“ gerne mehr bezahlen und sich eine richtige „Mafia“ gebildet haben soll. Ein geflügeltes Wort ist in Bangkok, dass man Taxi- und Tuk-Tuk Fahrern niemals glauben sollte, dass ein Tempel geschlossen sei. Die Ausnahme im November 2025: der Königspalast und der Tempel des Smaragdbuddhas sind wegen des Todes der Königin Sirikrit wirklich geschlossen.

Man muss daher einfach wissen, dass man als Tourist dabei gerne abgezockt wird, weil an sich jeder Preis, den man als Außenstehender angeboten bekommt, prinzipiell überhöht ist. Wenn man das weiß, den Preis vorab ausmacht und nicht überängstlich ist, kann daraus trotzdem ein Erlebnis werden.

Genauso war es dann auch für uns, unser Tuk-Tuk Fahrer bewies uns, dass er mit dem Ausnutzen von Schleichwegen und mit Durchschwindeln auf jeden Fall das Taxi schlagen kann. Es war zwar einige Male gefühlt knapp am Umkippen vorbei und die Bremsen bewiesen ebenfalls, dass sie auch in Grenzsituationen gut funktionieren. Gekostet hat die Fahrt mit 300 Baht gleich viel wie mit dem Taxi.

Am Sonntag wurde uns dann genau so eine Tour angeboten, vor der ich vorhin gewarnt habe: eine Stunde zu 4 Tempeln und einer „Expo“ um extrem günstige 60 Baht, weil das vom Besitzer der Expo subventioniert werde. Also im Prinzip die thailändische Variante der österreichischen Busfahrt zu einem attraktiven Ausflugsziel mit Mittagessen und der „unverbindlichen“ Möglichkeit, ganz günstig Heizdecken oder Angorakissen zu kaufen. Es war logisch, dass nach dem ersten Tempel die „Expo“ angesteuert wurde, wo wir Keramik und Goldschmuck kaufen sollten. Wir nahmen aber nur ein kleines Souvenir, worüber der Fahrer anscheinend schon informiert war, als wir zu ihm zurück kamen.

Beim nächsten Tempel erklärte er uns daher, dass hier die Fahrt enden sollte. So musste ich ihm mit Nachdruck erklären, dass wir vor der Fahrt darauf hingewiesen hatten, dass wir nichts kaufen würden, aber sehr gerne das Angebot für die Rundfahrt annehmen würden und er uns daher zumindest zum Ausgangspunkt zurückbringen müsste. So war es doch noch eine kleine Rundfahrt, wenn auch nur zu zwei Tempeln und die Erkenntnis für den Fahrer, dass der Schmäh nicht immer funktioniert.

Der Blog Faszination Südostasien beschreibt noch viel detaillierter, worauf man sich bei einer Tuk-Tuk-Fahrt in Bangkok einlässt.

Skytrain und Metro

Eine weitaus seriösere Variante um durch Bangkok zu kommen ist der Skytrain der BTS. Da die Station Ratchadamri nur 10 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt war, besorgten wir uns am Schalter in der Station den One-Day Pass für die grüne Linie um 150 Baht. Damit kann man an diesem Datum unbegrenzt of die grüne Linie benutzen. Der Einzelfahrschein kostet 2025 je nach Anzahl der Stationen 17-45 Baht. Wir nutzten unsere Karte um zum Fluss Chao Phraya zu kommen und dort ins Fährschiff umzusteigen und dann nochmals weitere 3-4 Mal. Zu beachten ist, dass die Karte beim Betreten und Verlassen der Bahnstation für die Zutrittsschranke verwendet werden muss, der Einzelfahrschein wird dabei beim Ausstieg gleich eingezogen.

Der Skytrain ist aus unserer kurzen Erfahrung zuverlässig und schnell und einfach zu benutzen, wenn Start und Ziel in der Nähe der Hochbahn liegen.

Die Metro ist das Pendant im Untergrund, die ersten Teile wurden 2004 eröffnet  und sind normalerweise fahrerlos. Es bestehen derzeit (2025) eine jeweils blaue und violette Linie, sowie zwei Einschienenbahnlinien (gelbe und rosa Linie). Eine weitere U-Bahn-Linie (orange) ist in Bau.

Wir nutzten die Metro in der Nacht, weil die Fährschiffe nicht mehr fuhren, um von Chinatown wieder zum Skytrain bei der Station Si Lom zu gelangen.

Boote und Fähren

Nicht umsonst wird Bangkok auch als „Venedig des Ostens“ bezeichnet, hat es doch neben dem Fluss Chao Phraya noch immer eine Reihe von Khlongs, wie die Kanäle in Thailand heißen.

Für die Schweizer ist es nichts besonderes, dass auch Schiffe und Fähren ins normale Netz des öffentlichen Nahverkehrs integriert sind, für uns ist es schon außergewöhnlich, einfach vom Zug bei der Station Saphan Taksin zum Sathorn Central Pier zu gehen und in ein Boot der Chao Phraya Express Linie umzusteigen und um 40 Bath rasch und ohne Staus ins Altstadtzentrum, zu den großen Tempeln oder nach Chinatown zu gelangen. Prinzipiell sind das ganz normale Nahverkehrslinien, es gibt aber auch spezielle Touristenboote. Egal auf welchem Boot ist allein der Blick über den zweitgrößten Fluss Thailands zu den Gebäuden und Tempeln der Skyline links und rechts ein Erlebnis für sich.

Das Saen Saep Express Boot

Ein weiteres wichtiges Verkehrsmittel ist das Saen Saep Express Boot, dessen Pier am gleichnamigen Khlong auch wieder in Fußweg-Nähe von unserem Hotel Renaissance Bangkok Ratchaprasong lag. Dieser Kanal ist mit 53km der längste Thailands und wurde 1837 aus militärischen Gründen gegraben. Heute ist er als Verkehrsweg in der Stadt unverzichtbar.

Wir fuhren das kurze Stück vom Pier Pratunam mit der „Goldenen Linie“ bis zur Endstation Panfa Leelard ganz in der Nähe des Tempels Wat Saket und wieder zurück. Dieses Schnellboot ist auf jeden Fall zu empfehlen, es ist spannend, mit welcher Geschwindigkeit der Kapitän das ca. 10m lange Boot durch den doch recht engen Kanal steuert.

Gut, wenn man weiter vorne steht oder sitzt und sich rausbeugt, kann man auch nass werden, darum schadet da etwas Vorsicht beim Fotografieren nicht. Trotz allem fühlt man sich nach dem geschäftigen Treiben bei den Tempeln oder Shopping Malls wie in eine andere Welt versetzt.

Das Logtailboot

Eine Art von Boot möchte ich noch erwähnen, wenn wir das auch diesmal aus Zeitgründen nicht geschafft haben: ich habe bei meinem Bangkok-Besuch vor 10 Jahren eine Solo-Tour mit einem Longtail-Boot durch einige der vielen Seitenkanäle des Chao Phraya gemacht. Das war und ist ein Erlebnis, wo man als Tourist noch am relativ nächsten an das echte Bangkok herankommt. Am besten macht man bei einem der Piers einen Preis für eine Stunde aus und genießt die Zeit mit allen Eindrücken für Augen, Ohren und Nase. Angeblich kann man mit 1000 Baht (ca 26 Euro) dabei sein. Ein paar Bilder von damals will ich euch auch nicht vorenthalten.

Und weiter geht es zu den Tempeln

Tempel in Bangkok: von absoluter Ruhe bis zu schrillen und farbigen Feiern

„Curated Woods“ oder: Wie man aus Abstraktem Konkretes werden lässt

Mit diesem Blog bleibe ich in meinem Heimatort Enzesfeld-Lindabrunn und beschäftige mich das erste Mal mit einem lokalen Künstler von internationalem Format und einem kleinen aber umso feineren Ausschnitt aus seinem Werk.

Wie meine regelmäßigen Leserinnen und Leser wissen, schreibe ich neben anderen Themen gerne über Ausstellungen, die ich in Wien, Zürich, Dresden oder sonstwo besucht habe. Dabei ist bisher ein Kleinod durch den Rost gefallen. Mein Freund Prof. Christian Kvasnicka macht immer wieder spannende Aktionen oder lässt mich einfach in sein Atelier bei uns in Enzesfeld sehen, aber ich habe noch nie davon berichtet.

Christian Kvasnicka mit einem seiner Werke in der Spitalskirche

Diesmal war es ähnlich, er machte in diversen Foren und WhatsApp-Gruppen bekannt, dass er in einem weiteren Kleinod in unserem Ort, in der Spitalskirche, die ihm auch sehr am Herzen liegt, eine Bilderserie ausstellt. Mit dem beigefügten Foto war mir sofort klar, dass ich diese Bilder schon vor Jahren am Symposion Lindabrunn gesehen habe.

Schon damals, im September 2010, hatten mich die 10 Bilder unter dem Titel „Curated woods“ im Format 200 x 95 cm fasziniert und so habe ich auch eine Fotoserie davon gemacht, die die Wechselwirkung zwischen Bildern, Bäumen und den Steinskulpturen zeigen sollten.

Der Künstler selbst bezeichnet seine Werke als gestische Synapsen der Sinne. Die scheinbar abstrakten Bilder ergeben laut ihm durch den synaptischen Einfluss Informationen an das Gehirn, das daraus seine eigenen realen Bildwelten zu formen beginnt. Es entstehen dabei immer mehr Traumtänzer, Echsen, Fische und Pflanzen, die sich immer wieder neu definieren und strukturieren.

Ich habe ohne Genehmigung von Christian ein kleines Experiment gestartet und zwei seiner Bilder an jeweils einer Stelle bis ins kleinste Detail seziert und genau das gefunden, was er oben beschreibt.

Das erste Objekt, zuerst am ersten Foto im rechten Teil, habe ich in drei Stufen herausgearbeitet. Ich will euch als Betrachter keine Antwort vorgeben, nur ist das aus meiner Sicht sicher keine Fee. Was ihr aber seht, sei euren Augen und Synapsen überlassen.

Die zweite Serie beginnt ebenfalls mit dem Gesamtbild aus dem Wald. Das rechte Werk am Foto habe ich für mein Experiment genommen, um nach drei Vergrößerungen etwas ganz anderes als beim ersten Mal zu finden, aber doch wieder in die Richtung der Intention des Künstlers zu gehen scheint.

Auch hier gilt: „Ein jeder soll sich daraus selbst ein Bild machen“.

Natürlich ist mein „Experiment“ weder technisch noch fachlich und schon gar nicht künstlerisch fundiert, aber mir macht es immer wieder Spaß, mit etwas Augenzwinkern an ein Kunstwerk heranzugehen, ich hoffe,  Christian, du verzeihst mir!

Der Kraft, die speziell im originalen Umfeld in den Bäumen des Symposions Lindabrunn von diesen Werken ausgegangen ist, wenn man sich dort darauf eingelassen hat, tut das aber keinen Abbruch, im Gegenteil.

Abseits des künstlerischen Wertes hat mich interessiert, wie eine Leinwand ohne Schaden und Farbveränderung die wochenlange Präsentation im Freien bei Wind und Wetter überstehen kann und auch 15 Jahre später keine sichtbaren Veränderungen zeigt. Was für mich dabei spannend ist, dass durch die Tinktur, die Christian verwendete, die Leinwand sehr dicht, aber trotzdem weich und relativ geschmeidig geblieben ist und die Acrylfarben darauf auch nach langer Zeit nicht gebrochen sind.

Und sie zeigt für mich nur eine kleine Facette des Künstlers Christian Kvasnicka, der neben seinem persönlichen künstlerischen Schaffen auch viel Geld für das Rote Kreuz mit der genialen Idee auf die Beine gestellt hat, indem er 25 Jahre lang bedeutende österreichische Maler von Attersee bis Nitsch überzeugte, mit Druckgrafiken leistbare Werke höchster künstlerischer und technischer Qualität zu schaffen und sie dem Art Collectors Club des Wiener Roten Kreuzes zur Verfügung zu stellen.

Sein Engagement in der Gemeinde, wo er unter anderem immer wieder Kinder animiert, zu zeichnen und zu malen ist ebenfalls nicht wegzudenken.

Ich aber werde wieder über Christian berichten, wenn ich meinen Blog zur Schule des Sehens von Oskar Kokoschka schreibe und seine Verbindung dazu erläutern möchte.

Essen in Bangkok: Mai ped oder Ped mak mak?

Ursprünglich wollte ich nur einen einzigen Blogartikel zu unserem Bangkok-Besuch schreiben. Nun ist der über das Essen schon lang genug und es folgen noch weitere zu anderen Themen.

Was macht man, wenn man bis auf einen eintägigen Zwischenstopp vor 10 Jahren noch nie in Bangkok war und jetzt sozusagen 3 Nächte und 2 Tage Zeit hat? Essen gehen, Tempel ansehen, die Öffis nutzen und noch eines der größten Shoppingcenter der Welt besuchen. Das sollen auch die Themen in meinen nächsten Bangkok Blogs sein.

Natürlich essen gehen in China Town

Und das im wahrsten Sinn des Wortes, gehen, schauen, kosten, so wird das Erlebnis komplett. Wenn man aber die asiatische Küche nicht mag (ich bin nicht sicher, ob es so jemanden überhaupt gibt), sollte man sich gut überlegen, nach Chinatown zu gehen. Ausserdem sollte man sich darauf einstellen, dass der Chinese und die meisten Thailänder ums Eck in Europa nur beschränkt als Vergleich herhalten können, sie haben sich schon seit Jahren auf den europäischen Geschmack ausgerichtet. Wobei, in England war ich in einigen auch jetzt im Rückblick sehr authentischen thailändischen Restaurants.

Nachdem wir erst am Abend im Hotel angelangt waren, war es für uns fast naheliegend, gleich Chinatown zu besuchen. Das Taxi brachte uns vom Hotel in die Yaowarat Road, die sozusagen das Zentrum von Chinatown ist.

Die Atmosphäre mit all den Eindrücken, nicht nur optisch,  sondern auch von den Gerüchen her hat uns als „Thailand-Anfänger“ sofort gefangen genommen. Hier gibt es Streetfood im besten Sinn. Eine Garküche reiht sich an der nächsten, Stände mit diversen Snacks zum Probieren bis hin zu gegrillten Insektenspiessen laden die Besucher ein. Gut, so mutig waren wir nicht, obwohl es optisch recht dekorativ aussah.

Aber auf die diversesten Arten von Glasnudeln, Dumplings, Curries oder Wokgerichte kann man sich ohne Probleme einlassen. Da alles vor den Augen der Kunden zubereitet wird, ist die Sauberkeit praktisch kein Thema. Wem das trotzdem zu unsicher ist, der sollte eher in Europa aufpassen, wo die Küchen versteckt werden und Fertigprodukte aufgewärmt werden. Auf die Schärfe der Gerichte kann man sich einlassen, muss es aber nicht. Wichtig sind dabei zwei kleine Worte auf thailändisch, die den europäischen ungeübten Magen und Gaumen überleben lassen: „Mai ped“ – nicht scharf! Der Gegensatz für die Harten unter uns ist „Ped mak mak“ – sehr scharf.

Wenn man erklärt bekommt, dass die Speise nur leicht spicy ist, weiß man spätestens nach dem ersten Mal kosten, dass das zwar für thailändische oder asiatische Zungen gilt, bei manchen Europäern aber schon Verbrennungen und Erstickungszustände hervorrufen kann. Darum, wenn man das nicht gewohnt ist, immer die harmloseste Variante in „Mai ped“ bestellen, Chili und Co zum Nachwürzen gibt es als Zugeständnis an uns Europäer immer und so können sich auch ungeübtere Esser hinprobieren, wo ihre Grenze liegt. Man muss das aber nicht, die meisten Gerichte entfalten auch so oder zumindest für europäische Gaumen eine riesige Geschmacksvielfalt.

Sich darauf einzulassen, auf offener Straße im Gewimmel zu sitzen oder auch nur zu stehen und die Nudeln oder das Reisgericht zu genießen, machte nicht nur uns, sondern neben den Einheimischen vielen Menschen aus aller Welt genauso viel Freude wie uns.

Essen in einem zufällig entdeckten Restaurant am Fluss

Bei unserer Heimfahrt von den Tempeln mit dem Fährboot über den Chao Phraya stach uns bei der Station „Ratchawong“ ein Restaurant direkt am Fluss ins Auge, das wir am Abend zumindest wegen seiner Lage unbedingt besuchen wollten, nämlich das Ban Rim Naam. So kehrten wir am Abend zurück und suchten das Lokal. Wenn wir es nicht vom Fluss aus gesehen hätten, wären wir niemals in die kleine Seitengasse des Viertels Talat Noi hineingegangen, an deren Ende sich der Eingang befindet.

Gleich der erste Eindruck gab uns recht, das Lokal ist in eine angeblich 200 Jahre alte Lagerhalle hineingesetzt, mit Blick hinaus auf den auch am späten Abend noch recht geschäftigen Chao Phraya River. Die Einrichtung teilt sich in zwei Bereiche, der traditionelle Teil mit Teppichen und den typischen Dreieck-Polstern, um die Speisen und Getränke am niedrigen thailändischen Tisch zu genießen, der andere Teil ist für weniger gelenkige Personen mit rohen Holztischen und Hockern versehen. In beiden Varianten gibt es Plätze direkt am Wasser um in Ruhe den Booten am Fluss bei der modernen thailändischen Livemusik zusehen zu können.
Die Online-Bestellung mit QR-Code überrascht zwar in einem Lokal wie diesem, passt aber dann doch zur Abgrenzung von total traditionellen Restaurants.

Auch die Speisekarte richtet sich eher an ein junges internationales Publikum als an die traditionellen einheimischen Gäste, was sich sicher auch in den etwas gehobeneren Preisen zeigt.

Wir genossen unser Hühnercurry, den Papayasalat und das Khao Soi mit Blick auf die am Chao Phraya auf und ab fahrenden Partyschiffe.

Übrigens, sogar die Salamander fühlen sich dort wohl! Wir konnten ein kleines Exemplar mit Reis füttern, sodass es immer wieder kam und sich rasch das nächste Reiskorn abholte. Und noch ein kleiner Funfact zum Abschluss: der Kellner erzählte uns, dass das Lokal einem Österreicher gehören würde. Das macht das Wiener Schnitzel im internationalen Teil der Speisekarte wieder logischer…

Essen am CentralwOrld Food Festival

Am letzten Abend sind wir zufällig auf dem Weg zurück zum Hotel bei der CentralwOrld Shopping Mall vorbeigegangen, wo im Bereich davor eine Attraktion auf uns gewartet hat, mit der wir nicht gerechnet hatten. Zur Shopping Mall gibt es einen eigenen Blog, hier konzentriere ich mich nur auf das Streetfood Festival außerhalb der Mall. Wie wir verstanden haben, gibt es dieses schon seit einigen Jahren, immer in etwas anderem Rahmen, diesmal in einem extra dafür gestalten Zelt, wo man die Speisen gleich direkt vor dem jeweiligen Stand an langen Tischen gemeinsam mit anderen Kunden einnehmen kann.

Zuerst muss man aber unbedingt von Stand zu Stand gehen und die Zutaten und vorbereiteten Speisen wirken lassen. Von Gemüse und Obst über Reis und Nudeln, Fleisch jeder Art bis zu Fisch und Meersfrüchten, Süßigkeiten und auch Insekten gibt es für jeden Gaumen etwas, und das immer frisch zubereitet. Da könnten sich manche europäische Streetfood Festivals etwas abschauen.

Wir haben dann köstliche thailändische Frühlingsrollen, Goyzas (hier ein Rezept) mit Schweinefleisch und Shrimps gefüllt, frisch im Wok angebraten und noch einen gebratenen Reis mit Gemüse und Huhn ohne Chilli, eben „Mai ped“, ich habe dann meinen Teil einfach etwas nachgewürzt. Vom frischen Mangosaft konnten wir dann fast nicht genug bekommen.

Auch wenn es nicht die billigste Art von Streetfood in Bangkok ist (ein Gericht kostet 2025 fast quer durch 200 Baht), fanden wir es auf jeden Fall wert, hingegangen zu sein.

Ein Cafe zum Relaxen und Genießen

Noch eine kleine Zufallsentdeckung möchte ich euch auch nicht vorenthalten, das Jedi Cafe in der Boriphat Road, gegenüber des Tempels Wat Saket (Golden Mount). Am Weg zum Tempel sind wir zuerst auch daran vorbeigegangen, es ist uns erst später bei unserer kleinen Runde durch den Park hinter dem Mahakon Fort auf der anderen Seite des Kanals aufgefallen.  Dieses kleine minimalistische Lokal  richtet sich sicher mehr an Touristen, was aber der Qualität keinen Abbruch tut.

Wir haben auf der Terrasse zum Kanal hin zu unserem geeisten Cappuccino einen Makadami Cake und eine Machacreme mit Schokobrownie-Eis genossen.

Einen Bindenwaran konnten wir im Khlong, so heißen die Kanäle, auch vorbeischwimmen sehen. Er muss aber noch sehr jung gewesen sein, sie werden ausgewachsen ja 2-3 Meter lang.

Und ganz aktuell: aufpassen mit Alkohol!

Wie die Bild-Zeitung vom 11.11.2025 mitteilte, ist seit dem 8. November 2025 Alkohol nur noch zu bestimmten Uhrzeiten erlaubt. Für Touristen heißt das: die Uhr im Blick behalten – oder blechen. Die thailändische Tourismuswirtschaft  befürchtet bereits empfindliche Einbußen.

Laut dem neuen „Alcoholic Beverage Control Act (No. 2) B.E. 2568 (2025)“ ist der Konsum von Alkohol nur noch zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 17 und 24 Uhr erlaubt. Wer außerhalb dieser Zeiten trinkt – egal ob am Strand oder auf der Straße –, muss zahlen, und zwar nicht wenig, bis zu 10.000 Baht (ca. 250 Euro) kann die Polizei kassieren.

Im zweiten Teil erzähle ich vom Verkehr in Bangkok

Verkehr in Bangkok: Tuk-Tuk, Skytrain oder Khlong Express Boot

Perplex mit Perplexity

Ich war neugierig, was gängige KI Tools über meinen Blog wissen und wie sie das darstellen. Über die Erfahrungen und einige meiner Schlüsse daraus schreibe ich in diesem Blog.

Die KI wird auch für Blogger immer wichtiger und man kann sich dem immer schwerer entziehen. Was ich für meinen Blog auf jeden Fall garantieren kann, ist, dass meine Inhalte von mir selbst recherchiert und geschrieben werden. Je nach Thema habe ich aber schon einige Male, so auch diesmal, den kostenlosen und daher einfacheren Chat-GPT Bildgenerator verwendet, um meinen Blog zu illustrieren.

Es wird aber immer wichtiger, nicht nur von den Suchmaschinen an relevanter Stelle gefunden zu werden, sondern auch von Perplexity, Chat-GPT und Co nicht übersehen zu werden. Darum habe ich einen ganz ungefährlichen Selbstversuch gestartet und zwei unterschiedliche KI-unterstützte Fragenbeantwortungs-Systeme, nämlich Perplexity und Chat-GPT mit einer Frage über mich und meinen Blog gefüttert.

Und so lautete meine Frage oder wie es korrekter heißt, mein Prompt:

„Ein österreichischer Pensionist schreibt über Motorrad und Museen. Zeige bitte seine Blogs.“

Ob dieses Prompting optimal gestellt ist, weiß ich nicht, doch das ist die vollständige Antwort von Perplexity:

Es gibt tatsächlich Blogs österreichischer Pensionisten, die über Motorräder und Museen berichten. Besonders hervorzuheben ist der Blog „New Retired On The Blog“ von Reinhold, einem österreichischen Pensionisten, der explizit über seine Ausflüge mit Motorrad, E-Bike und Reisen zu verschiedenen Museen schreibt. Reinhold teilt dort regelmäßig Eindrücke, Bilder und persönliche Geschichten rund um das Leben als aktiver Pensionist mit Interessen an Technik, Geschichte und Zweirädern.

Empfohlene Blogs und Artikel

New Retired On The Blog
Beiträge über Motorradtouren, Museumsbesuche und das Leben als Pensionist. Reinhold berichtet z.B. über Museen in Niederösterreich, Automuseen mit Motorradfokus, sowie Touren mit dem E-Bike.

Tanken wir Geschichte – Motorradmuseum Egelsee (Krems)
Ein Artikel, der von Museumserlebnissen sowie der Leidenschaft für alte Motorräder und Moped-Museen berichtet.

Motorradmuseum Vorchdorf – Ausflug mit Pensionisten
Bericht über einen Gruppenausflug von Pensionisten zum Motorradmuseum in Vorchdorf, mit zahlreichen persönlichen Erinnerungen der älteren Teilnehmer.

Blog-Serie von Reinhold
Reinhold schreibt als aktiver Pensionist und veröffentlicht dabei abwechslungsreiche Berichte, die oft Motorräder, Museen und Ausflüge thematisieren. Persönliche Eindrücke und Erlebnisse stehen dabei im Mittelpunkt. Wer mehr solche Inhalte sucht, findet auf seinem Blog viele Reiseberichte und Fotos aus Pensionisten-Perspektive.

Und die gleiche Frage an Chat-GPT bringt dieses Ergebnis:

Ich konnte einen passenden Blog finden, der einigermaßen zu deiner Beschreibung passt:

Gefundener Blog

New Retired On The Blog
Dies ist ein Blog von Reinhold, der sich selbst als Pensionist bezeichnet und Themen wie Motorradfahrten und Museen / Ausstellungen behandelt.

newretiredontheblog.com

Ein paar Beispiele von Inhalten:
• Er schreibt über Besuche in Museen / Ausstellungen unter dem Schlagwort Museum. newretiredontheblog.com
• Unter „Wr. Neustadt“ schildert er, wie er mit dem Motorrad durch die „Bucklige Welt“ fährt. newretiredontheblog.com
• Er berichtet über das Top Mountain Crosspoint / Motorradmuseum am Timmelsjoch.

Wenn du möchtest, kann ich weitere Blogs/Autoren in Österreich heraussuchen, die genau so schreiben (Pensionist + Motorrad + Museen) — und dir eine Liste mit Links schicken. Möchtest du das?

Und was folgt daraus?

Ich bin vorerst überrascht, wie die beiden Tools einen winzig kleinen unwichtigen Blogger in kürzester Zeit finden und sogar recht gut charakterisieren. Die Suchmaschinen füttere ich anscheinend schon passabel gut, wie die Zugriffe daraus zeigen, obwohl ich kein professionelles SEO (Suchmaschinenoptimierung) betreibe. Wie ich aber damit umgehe, die KI entsprechend zu „motivieren“, mich zu finden, weiß ich noch nicht ganz konkret.

Für meine neugierigen Leserinnen und Leser bedeutet das dabei, dass mein Blog nicht nur über die etablierten Suchmaschinen, sondern auch über die KI-gesteuerten Systeme gefunden wird.

Was ein cloudgesteuertes Bett und die Airbags von VW gemeinsam haben

In den letzten Tagen gingen zwei Meldungen durch die Medien, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber auf den zweiten Blick zeigen sie, dass wir in Europa in den letzten Jahren nicht sehr viel gelernt haben.

Erstellt mit dem Bildgenerator von Chat-GPT

Schon durch Corona waren die Lieferketten mit China, wenn schon nicht immer unterbrochen, doch stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Abhängigkeit von Medikamentenlieferungen aus China löste ebenfalls eine Diskussion über den Aufbau einer europäischen Medikamentenproduktion aus, die aber rasch nach der Besserung der Lieferketten verebbte.

Und nichts ging mehr im Suezkanal

Und dann kam der 23. März 2021, als das Containerschiff Ever Given sich für 6 Tage im Suezkanal verkeilte und erst am 3. April 2021 die letzten 61 von insgesamt 422 im Stau wartenden Schiffen den Suezkanal passiert hatten. Die Blockade führte Schätzungen zufolge zu einem täglichen Transportausfall von Ladungsgütern im Wert von über neun Milliarden US-Dollar. Und wieder wurde über Lieferketten diskutiert, aber mittlerweile ist Europa abhängiger von China oder Indien als je zuvor.

Und dann kommt der Oktober 2025, als zwei unterschiedliche Meldungen durch die Presse gehen

Die erste: Die niederländische Regierung übernimmt die Kontrolle über den Halbleiterhersteller Nexperia. Auf sanften Druck aus den USA, die Nexperia auf die schwarze Liste setzten und nicht mehr beliefern wollten, solange es ein chinesisches Management gäbe, wird dieses abgesetzt. Daraufhin verhängte die chinesische Regierung einen Exportstopp für Nexperia-Produkte. Das Problem dabei, Nexperia beliefert die europäische Autoindustrie mit Chips zur Steuerung zum Beispiel von Airbags. Und das führt dazu, dass unter anderem VW laut über Produktionsstopps nachdenkt, dann aber ein anderer Chiphersteller zumindest teilweise einspringt, den Ausfall aber laut Experten sicher nicht vollständig kompensieren kann.

Der Branchenblog xpert.digital zeigt ein weiteres Beispiel beim Zulieferer Bosch auf, der bis zu 22.000 Jobs abbauen könnte, weil er neben anderen Management-Fehlern voll in die Nexperia-Zwickmühle zwischen den USA und China geraten ist.

Dabei ist das nicht das erste Mal, dass dieses Szenario Eintritt, laut dem Logistik-Branchenmagazin Technik+Einkauf gab es die Halbleiterknappheit bereits nach 2008 und 2021.

Und die zweite: Am 20. Oktober 2025 glauben weltweit viele Benutzerinnen und Benutzer, jemand hätte das Internet abgeschaltet. So einfach ist es dann aber doch nicht. Firmen und staatliche Institutionen können ihre Services nicht mehr aufrufen oder sind selbst nicht erreichbar. Sie können es über Signal oder Teams auch niemanden mitteilen, weil diese Kommunikationstools funktionieren auch teilweise nicht.

Bald war klar, es war der Ausfall eines einzigen Server-Clusters der Amazon Web Services (AWS), in einem AWS-Rechenzentrum, nämlich US-EAST-1 im US-Bundesstaat North Virginia. Dort „stolperte“ ein DNS Server, das ist quasi das Telefonbuch des Internets, zumindest ein paar Seiten davon. Ich war bis zu diesem Moment so naiv zu glauben, dass es davon sozusagen einige (virtuelle) Kopien auf anderen Server-Clustern gibt, Multi-Cloud-Szenario genannt, um genau das zu verhindern. Die lokale Hardware-Version hatten wir schon vor mehr als 30 Jahren auf der IBM AS400, RAID5 genannt. Ohne technisch tiefer darauf einzugehen, verhindert das Datenverlust, falls eine Festplatte ausfällt. Multicloud Szenarien können das ebenfalls, aber das ist ja gar nicht das echte Problem.

Nach 3 Stunden war der Spuk vorbei, die AWS Dienste liefen wieder, die Spezialisten der Amazon Web Services hatten die Lage wieder im Griff. Eigentlich könnte man jetzt zur Tagesordnung übergehen, es ist ja wieder alles OK und gedauert hat es ja nur drei Stunden. Es waren zwar Millionen User betroffen, auch tausende Firmen, aber nach so kurzer Zeit war ja nix passiert. Auch die Menschen, die noch im über AWS cloudgesteuerten Eight Sleep Bett eingeklemmt waren, kamen wieder frei.

Chinesische Expansionspläne und ein speziell kreativer Präsident

Doch dann gibt es in den USA einen Präsidenten, der, nennen wir es sehr kreativ ist und immer wieder neue Ideen hat, um „America first“ kommen zu lassen und dabei zumindest der Weltwirtschaft zu schaden, manchmal auch der eigenen. Und so wird Nexperia eben aus China nicht mehr beliefert solange das chinesische Management entmachtet ist und die deutsche Autoindustrie ist zwischen die Fronten von den USA und China gekommen.

Und der ideenreiche amerikanische Präsident könnte jetzt auf die Idee kommen, bei AWS, Microsoft Azure und der Google Cloud Platform die Verbindung eines Services nach Europa zu kappen oder mit seinem Lieblingsspielzeug, einem Spezialzoll zu versehen, falls zum Beispiel die lästigen europäischen Datenschutzgesetze aufrecht bleiben.

Und schon zeigt sich die Abhängigkeit von den USA und China, die mit einem Fingerschnipper die Wirtschaft in Europa zum Stillstand oder zumindest zum Stottern bringen könnten, ohne dass es in absehbarer Zeit eine nennenswerte europäische Alternative sowohl bei Computer-Chips oder Cloud Services geben wird.

Sie meinen, das sei äußerst unwahrscheinlich? Ihr Wort in Trumps Ohr…

Machtpolitik trifft Lieferketten

Auch die Bundeszentrale für Politische Bildung in Deutschland beschreibt das Dilemma zwischen Freihandel und sich ändernden machtpolitischen Gegebenheiten. Jürgen Sandau, Partner und Experte für Lieferketten bei der Unternehmensberatung Deloitte meint dort: „Der Höhepunkt der Globalisierung im Sinne der ökonomischen Verflechtung sei überschritten“. Aber wie damit umgehen? Ist die Investition in den Märkten wie China und den USA wirklich noch ein Allheilmittel? Hilft das den Konsumenten und Arbeitnehmern in Europa wirklich, gibt es noch Investitionssicherheit für die Wirtschaft in dieser Zeit geänderter Interessen und einer immer mehr aufkommenden Schrebergartenmentalität?

Auch xpert.digital beschreibt die Fragwürdigkeit einer Globalisierungsstrategie, die kritische Produktionsschritte in geopolitisch instabile Regionen verlagert hat. Das Packaging von Halbleitern mag in China günstiger sein, doch die Abhängigkeit von chinesischen Produktionskapazitäten macht nicht nur die europäische Automobilindustrie erpressbar. Die Just-in-Time-Produktionsphilosophie, die Jahrzehnte als Inbegriff industrieller Effizienz galt, erweist sich in Zeiten geopolitischer Konfrontation immer mehr als fatale Schwachstelle.

Auch eine Verteidigungs-Strategie: Der Euro-Stack könnte in einigen Jahren Europa unabhängiger machen

Die Debatte dazu wird längst auch auf EU-Ebene geführt. Man sei zu abhängig von Technologie und IT-Dienstleistungen aus dem Ausland, dabei sei neben Halbleitern speziell die Abhängigkeit bei der Cloud- und Daten-Infrastruktur ein Problem. Zu diesem Befund kommt auch eine Bestandsaufnahme der EU-Kommission zur digitalen Transformation. Aber selbst wenn man sofort loslegen würde, um den sogenannten „Euro-Stack“ zu implementieren, braucht das laut Bertelsmann-Stiftung etwa zehn Jahre und Investitionen in Höhe von rund 300 Milliarden Euro.

Also können Trump und die Chinesen mindestens noch ein paar Jahre mit uns in Europa spielen. Die Wörter „Russland“, „Putin“ und „Ukraine“ habe ich dabei nicht einmal erwähnt.

Auf der Diretissima durch Niederösterreich ins Winterquartier

Die heurige Motorrad-Saison ist wieder viel zu schnell zu Ende gegangen und so musste Mitte Oktober meine Crosstourer ins Winterquartier. Der nasse Weg dorthin führte quer durch Niederösterreich.

Vom Wienerwald über die  „Wiener Alpen“, das Ötscherland, das Steirische Almenland bis ins slowenische Bled, die Dolomiten, den Tessin und über die Tremola auf den Gotthardpass und nach Graubünden führten mich meine Ausfahrten im Jahr 2025, nachzulesen in meinen Beiträgen zu meinen Motorraderlebnissen (siehe obige Links oder im Menü). Einige Pläne gingen dann aber doch nicht und so musste ich schweren Herzens mein Bike einwintern.

Aus zeitlichen Gründen fuhr ich um 6:30, noch in der Finsternis, aber ohne Regen daheim in Enzesfeld los, aber schon wenige Kilometer weiter begann es zu nieseln. Und so blieb es auf der B18 durch das gesamte Triestingtal bis über den Gerichtsberg ins Traisental. Mein weiterer immer nasser werdende Weg führte mich über Eschenau und die Tradigist ins Pielachtal und die B39. Von dort ging es talaufwärts bis „Kreuztanne“ an der Kreuzung mit der B28 und dann hinunter nach St. Anton an der Jessnitz und  Neubruck zur B25. Erst hier wurde der Regen wieder schwächer und bis zu meinem Grestner Winterquartier war die Straße wieder trocken.

Und so ging die Motorrad-Saison 2025 nasser als geplant zu Ende. Auch wenn es auch heuer gar nicht so wenige einzelne feuchte Erlebnisse gab, überwiegen die Erinnerungen an die trockenen und sonnigen Strecken.

Die Route

KURVIGER: https://kurv.gr/dwyuB

100 Jahre Österreichischer Schilling: Der digitale Euro und das Bargeld

Der letzte Teil meines Schilling-Blogs handelt vom digitalen Euro als zusätzlichem Zahlungsmittel, das nach dem US Genius Act und dem E-Yuan ein Mittel ist, damit Europa und der Euro im internationalen Zahlungsverkehr und auch gegen nichteuropäische Zahlungsdienstleister konkurrenzfähig bleiben. Auch die Echtzeitüberweisungen sollen die Palette der digitalen Zahlungsmöglichkeiten vergrößern. Das Bargeld soll und wird nach dem Willen der EU dabei nicht unter die Räder kommen.

Bargeld oder digitaler Euro?

Auch wenn diese Frage seit Jahren in den sozialen Medien immer wieder gestellt wird, um die Abschaffung des Bargeldes in den Raum zu stellen, wird es dadurch nicht richtiger. Wie schon im letzten Blogbeitrag erwähnt, ist das Bargeld auf keinen Fall ein Auslaufmodell, denn es garantiert der Vertrag über die Arbeitsweise der EU den Erhalt von Bargeld. Artikel 128 bestätigt: „Die (…) ausgegebenen Banknoten sind die einzigen Banknoten, die in der Union als gesetzliches Zahlungsmittel gelten.“ 

Leider verbreiten Rechtspopulisten trotzdem immer wieder Falschinformationen über ein
Bargeldverbot, um Zweifel an den Institutionen der EU und am Euro zu schüren. Andererseits zahlen immer mehr Menschen bargeldlos, nicht mehr nur mit Bankomat- oder Kreditkarten, sondern immer mehr mit Handy-App, hier im Link erklärt von der Sparkasse.

Trotzdem wollen nicht nur die österreichischen Menschen nicht aufs Bargeld verzichten und so muß speziell in ländlichen Gebieten die Nationalbank einspringen um die Versorgung mit Bankomaten zu sichern.

Quelle: oen.at

Darum ist es auch eine Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Bargeldkreislauf, dass Bargeld praktisch überall akzeptiert wird. Überlegungen wie „Bargeld wird nicht mehr angenommen, also brauchen wir auch keine Bargeldbezugsquellen mehr“ widersprechen der Annahmepflicht des Euro als gesetzliches Zahlungsmittel.

Und auch der neueste OeNB-Barometer bestätigt: Bargeld ist in Österreich wegen seiner besonderen und einzigartigen Eigenschaften im Alltag nicht wegzudenken. 

Auch die in der im letzten Blog zu diesem Thema angeführte Bargeldstrategie schlägt in diese Kerbe und die dort verlinkte Bargeldstudie von 2024 (leider nur in Englisch) zeigt auf, dass für mehr als die Hälfte der EU-Bürgerinnen und Bürger das Bezahlen mit Bargeld besonders wichtig ist.

Die digitale Währung als Beitrag zur Unabhängigkeit von China und den USA

Das ist aber trotzdem kein Widerspruch dazu, dass zusätzlich ein digitaler Euro eingeführt werden soll. Dieses Zahlungsmittel basiert wie der Bitcoin auf Blockchain-Technologie, nur mit dem wichtigen Zusatz der verpflichtenden 1:1-Deckung durch Bargeld. 

Dazu ist in letzter Zeit wieder Bewegung in diese Bemühungen gekommen. Mit dem Genius Act wurde von den USA ein Gesetz verabschiedet, das die Förderung von Innovation im digitalen Finanzmarkt, die Sicherstellung von Transparenz, Vertrauen und Anlegerschutz sowie die Stärkung des US-Dollars als digitale Leitwährung sichern soll. Zentrale Vorgabe dieses Gesetzes ist ebenfalls unter anderem eine 1-zu-1-Deckungspflicht. Stablecoins müssen also jederzeit vollständig durch liquide Reserven gedeckt sein.

Aber auch China hat seit 2014 in digitale Währungen und kryptobasierte Zahlungssysteme investiert und hat als erste große Volkswirtschaft eine offizielle Digitale Zentralbankwährung (CBDC), den E-Yuan, eingeführt. Die chinesische Führung sieht darin die Möglichkeit, eine, wenn nicht die führende Rolle bei der Gestaltung von CBDCs zu spielen. Dennoch macht der E-Yuan laut einem Artikel des deutschen Handelsblatt im Jahr 2023 nur 0,16 Prozent des im Umlauf befindlichen Bargelds aus.

Quelle: The Digital Insurer

Auch ist für Peking der digitale Renminbi, wie der E-Yuan in China heißt, eine Möglichkeit, mehr Kontrolle über seine Bürger auszuüben. Seit Staats- und Parteichef Xi Jinping an der Macht ist, hat der den Überwachungsapparat deutlich ausgeweitet. „Eine Digitalwährung könnte nicht nur dabei helfen, Schwarzhandel und Korruption aufzudecken, sondern auch, um soziale Kontrolle auszuüben oder Material zu sammeln, um politische Gegner zu erpressen“, sagt SWP-Experte Hilpert.

Banken wollen einen Euro-Stablecoin entwickeln

Weiters wurde jetzt im September 2025 bekannt, dass neun führende Banken Europas, darunter auch die österreichische Raiffeisenbank International eine gemeinsame Gesellschaft gegründet haben, die einen Euro-Stablecoin entwickeln soll. Die Einführung ist bereits für die zweite Hälfte von 2026 geplant, um so den asiatischen und US-amerkanischen Bestrebungen rechtzeitig entgegenzuwirken. Sie soll auf jeden Fall den EU-Vorgaben der «Markets in Crypto-Assets» (MiCAR) entsprechen und schnelle, kostengünstige Zahlungen rund um die Uhr ermöglichen.

Symbolbild für den digitalen Euro. © EZB

Auch oder gerade weil die Sensibilität beim Datenschutz in Europa eine andere als in Asien oder den USA ist, muss gewährleistet sein, dass die versprochene Anonymität wirklich gewahrt ist, die Sicherheit gegen Cyber-Angriffe gegeben ist und die Menschen einen Mehrwert gegenüber den derzeit verwendeten elektronischen Zahlungsmöglichkeiten erkennen können, wovon man derzeit noch sehr weit entfernt ist. Aber nur so kann es gelingen, den digitalen Euro zu einem relevanten Zahlungsmittel zu machen.

Derzeit fährt der Zug aber langsamer als geplant. War bis vor kurzem eine Einführung des digitalen Euro im Jahr 2027 geplant, scheint es nun das Jahr 2029 zu sein. Die EU-Finanzminister einigten sich im September 2025 auf Obergrenzen für digitale Euro-Bestände als Schutzmaßnahme gegen potentielle Bank Runs und finanzielle Instabilität. Bis 2029 muss auch praktisch überall der digitale Euro im Zahlungsverkehr angenommen werden.

Für Unternehmen wird der europäische Stablecoin aber sicher bald unverzichtbar sein, effiziente grenzüberschreitende Transaktionen, programmierbare Zahlungen und Verbesserungen im Lieferkettenmanagement sowie bei der Abwicklung digitaler Vermögenswerte, von Wertpapieren bis Kryptowährungen sind die Grundgedanken dahinter.

Auch der aktuelle World Payments Report meines ehemaligen Arbeitgebers Capgemini zeigt das rasche Wachstum der verschiedenen digitalen Zahlungen auf. Speziell die Zunahme bei digitalen Zahlungsdienstleistern, die bis auf einzelne alle aus dem nichteuropäischen Raum kommen, ist nicht von der Hand zu weisen.

Ganz aktuell (23.10.2025) hat auch die Österreichische Nationalbank das Thema Digitale Zahlungen in Europa wieder beleuchtet und erklärt, warum wir mehr Eigenständigkeit und Wettbewerb brauchen, weil wir in Europa von wenigen Kreditkarten-Instituten (mit Sitz in den USA) abhängig sind. So laufen 80 % der Kartenzahlungen über Mastercard und 18 % über Visa.

Auch Leonhard Dobusch vom Momentum Institut erklärt am gleichen Tag den digitalen Euro und entdämonisiert ihn wissenschaftlich untermauert besser, als ich es je hier durch reine Internet-Recherche kann. Und das Momentum Institut ist ja nicht vordergründig als Verteidiger der Banken und der europäischen Institutionen bekannt.

Die Sofortüberweisung (Instant Payment) seit dem 9. Oktober 2025

Instant Payments sind Echtzeitüberweisungen in Euro, die innerhalb von 10 Sekunden im gesamten SEPA-Raum abgewickelt werden. Sie sind jederzeit verfügbar, auch an Wochenenden und Feiertagen, und werden seit 9.Oktober 2025 von allen Banken in der EU als Standard angeboten. Die Kosten dürfen nicht höher als für eine herkömmliche Überweisung sein.

Die bisherige Höchstgrenze von 100.000 Euro entfällt, aber Kontoinhaber können eigene Limits festlegen. Wichtig dabei ist, dass der IBAN-Name-Check obligatorisch ist, bei dem der Name des Empfängers mit der IBAN abgeglichen wird, um die Sicherheit zu erhöhen. Ein Ampelsystem zeigt die Übereinstimmung an, die Zahlung kann aber trotzdem freigegeben werden. Stimmen die Daten nicht überein, wird aber generell empfohlen, die Überweisung nicht durchzuführen, sondern die eingegebenen Daten nochmals zu prüfen oder den/die Empfänger zu kontaktieren. 

Denn ein wichtiger Unterschied zu herkömmlichen Überweisungen ist, dass Echtzeit-Überweisungen nicht einfach gestoppt werden können. Eine Rückholung ist nur mit Zustimmung der Empfängerbank möglich, was im Falle eines versehentlichen Fehlers nicht immer gelingt. 

Vorteile für uns Konsumenten sind zum Beispiel die Möglichkeit, im Restaurant eine gemeinsame Rechnung aufzuteilen, ohne dass Kleingeld oder komplizierte Rechnungsaufteilungen nötig sind. Vergessene Zahlungen können unmittelbar durchgeführt werden und so Mahngebühren vermieden werden. Auch sofortige Zahlungen wie z.B. beim Gebrauchtwagenkauf, wo bisher größere Bargeldsummen abgehoben werden mussten, können so transparent und risikoloser durchgeführt werden.

Phishing – neue Attacken auf ihre Daten und ihr Geld!

Es gibt derzeit wieder eine Reihe von verschiedensten Phishing-Attacken auf unsere privaten Handys oder Mailboxen. Auf einige davon möchte ich in diesem Blog aufmerksam machen, einige Tipps geben und dabei auf die Initiative #10TageGegenPhishing hinweisen.

Mit Chat-GPT generiertes Bild zum Thema Phishing

Die angeführten Links habe ich bewusst nicht hinter einem angepassten Linktext versteckt.

Der Kreditkarten-Provider PayLife warnt aktuell vor 2 Meldungen:

Einmalige Verifizierung Ihres PayLife-Kontos

Doppelte Zahlung bei PayLife

Beide Nachrichten ahmen täuschend echt den Auftritt von PayLife nach und wollen die Empfänger auf einen gefälschten Link leiten um dort persönliche Daten abzugreifen.

Leiten Sie erhaltene Phishing-eMails an stop-phishing@paylife.at weiter und klicken sie auf keinen Fall auf die entsprechenden Buttons!

Ihr Finanzamt kontaktiert sie nicht über WhatsApp oder SMS

Die unten stehenden Nachrichten bekam ich über SMS und alle drei haben gemeinsam, dass sie NICHT vom BMF (Bundesministerium für Finanzen) oder FinanzOnline kommen. Sie appellieren an ihr Gewissen, Vernunft oder Pflichtbewusstsein und haben es nur auf ihre Daten und am Ende auf ihr Geld abgesehen.

Alle drei Nachrichten enthalten Links, die fehlerhaft sind oder Echtheit vortäuschen. Klicken Sie diese Links nicht an, es geht nur darum Ihre Daten zu bekommen!

Der echte Link zur Website von FinanzOnline lautet: https://finanzonline.bmf.gv.at/

Vorsicht bei Jobangeboten über WhatsApp

Ich habe innerhalb weniger Tage diese beiden WhatsApp Nachrichten mit Jobangeboten bekommen:

Wenn Sie ebenfalls eine ähnliche Nachricht bekommen und das Jobangebot annehmen, wird zuerst Geld von ihnen verlangt und diese Spirale dreht sich immer weiter, wie Watchlist Internet genau erklärt:

https://www.watchlist-internet.at/news/vorsicht-vor-jobangeboten-per-whatsapp-sms-oder-telegram/

Die Pensionsversicherung (PVA) warnt ebenfalls vor betrügerischen Nachrichten

Aktuell sind auch betrügerische SMS im Namen der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) im Umlauf. Auch die Pensionsversicherung (PV) warnt davor, niemals sensible Daten bekannt zu geben und verdächtige Nachrichten umgehend zu melden. Wie alle anderen offiziellen Stellen fordert auch die PVA niemals persönliche Daten über SMS, WhatsApp, Telegram oder ähnliche Kanäle ein.

Hier geht es zur entsprechenden Information:

https://www.pv.at/web/ueber-uns-und-karriere/presse/news/warnung-sms-betrug

Was können wir tun?

Seien Sie misstrauisch, wenn sie eigenartige SMS, WhatsApp oder Mails bekommen.

Vertrauen Sie auf Ihren Hausverstand! Klicken Sie verdächtige Links nicht sofort an.

Sehen Sie sich verdächtige Links genau an, viele haben Fehler, oder haben willkürliche Adressen.

Wenn Sie unsicher sind, kontaktieren Sie die angeführten Institutionen über die Standardwege, die Sie sonst auch nutzen, oder rufen Sie an.

Melden Sie verdächtige Telefonnummern über die Meldestelle Rufnummernmissbrauch:

https://www.rtr.at/TKP/was_wir_tun/telekommunikation/konsumentenservice/meldestelle_rufnummernmissbrauch/meldeformular.de.html

Informieren Sie sich hier unten über 10 Phänomene beim Internetbetrug:

#10TageGegenPhishing

Mit 10 Tage gegen Phishing haben das Bundesministerium für Inneres, Banken, Post, A1 und Watchlist Internet nach 2024 auch heuer wieder eine gemeinsame Aufklärungsoffensive gestartet, auf die ich hier hinweise.

https://www.watchlist-internet.at/10tagegegenphishing/

https://www.bmi.gv.at/news.aspx?id=4F314B52435048696A58343D

Broschüre der Hypo NÖ

Gemeinsam mit der Landespolizeidirektion NÖ hat die Hypo NÖ eine Broschüre unter dem Motto „Sicher unterwegs im Internet“ herausgegeben, die im untenstehenden Link heruntergeladen werden kann oder auch in den Filialen der Hypo NÖ zur Abholung bereit liegt.

https://www.hyponoe.at/aktuelles/digitale-fallen-erkennen-hypo-noe-und-polizei-praesentieren-sicherheitsbroschuere