Goa 2 – 29.9.2007

Dieser Blog handelt vom Sightseeing vom katholischen Nationalheiligen zu Hindu-Mandirs, Wasserbüffeln, Shishas und einer Disco mit DJ Ötzi in Goa!

Das Frühstück ist ok, mir hängen zwar die täglichen Cornflakes schon zum Hals heraus, aber andererseits vertrage ich die indischen Gewürze auf nüchternen Magen nicht, wenn ich sie auch sonst noch immer gern esse. Aber auf Schwarzbrot mit Butter und Honig oder ein Schnitzel freu ich mich trotzdem!

Jetzt steht eine Ortserkundung an, außerdem brauche ich ein ATM-Office, das Geld wird schon wieder zu wenig, aber zu viel will ich andererseits auch nicht mehr abheben. Irrsinnig viel Verkehr auf der Dorfstrasse, wie in jedem Fremdenverkehrsort, aber viel chaotischer und lauter durch das ständige Hupen, das hier nicht weniger ist als in Mumbai. Ich entdecke am Hauptplatz einen Hindi-Mandir mit einem schönen Turm davor, so wie ich das in Hyderabad oder Mumbai noch nicht gesehen habe, die haben anscheinend auch ihr Lokalkolorit. Dann gehe ich wieder Richtung Strand und engagiere den ersten Taxifahrer der nicht total penetrant ist für meine Sightseeingtour zu den Kirchen. Wir machen einmal 3 Stunden für 800 Rupies aus, das ist ein fairer Preis hier.

Wir fahren mit seinem Kleinbus aus dem Dorf hinaus, hier muss ich manchmal auch mitbremsen, die Geschwindigkeiten sind höher und es ist trotzdem alles wahnsinnig knapp. Auf einmal bremst der Fahre abrupt, ein kleiner Junge wäre uns fast hineingelaufen, sein Kopf war nur mehr wenige Zentimeter vom Außenspiegel entfernt. Wir sind beide ziemlich fertig und Santiago – so heißt der Fahrer – fährt nun etwas langsamer.

Die Landschaft ist interessant, Palmenwälder, viele Teiche und Seen, Reisfelder und wie ich erst später draufkomme, überall die Sträucher, die die Cashewnüsse tragen. Ich darf nicht vergessen, auch welche zu besorgen, für daheim. Teilweise sind die Strassen schön, aber dann  wieder ärger als unsere schlechtesten Feldwege. Das sind die Gegensätze, überall stehen die Menschen herum und telefonieren mit dem Handy, das passt für unsere Augen nicht zusammen. Santiago möchte mit mir mit der Fähre nach Panaj, der Hauptstadt Goas, hinüberfahren, aber da müssten wir eine halbe Stunde warten. Also nehmen wir die Brücke über den Mandovi-River, das ist genauso schön.

Dann erreichen wir Old Goa, wo wir vor der Kirche Basílica do Bom Jesus des St.Francis Xavier (Hl.Franz Xaver) anhalten. Dieser Nationalheilige – ein Portugiese hat den Katholizismus nach Goa gebracht und sein Leichnam ist in der Kirche zu bewundern. Kaum haben wir angehalten sind schon die ersten Frauen da, und innerhalb von Sekunden hab ich schon Kerzen und Blumenkränze gekauft. Die Kirche mit ihren goldenen Altären, die noch prunkvoller als unsere Barockaltäre wirken, ist sehr beeindruckend und im rechten Seitenaltar ist der Sarkophag von St.Francis Xavier integriert. Irgendwie schwer zu verstehen, warum er so verehrt wird, er war, so wie ich erfahren konnte, nicht gerade zimperlich mit den Methoden seiner Christianisierung.

In Goa leben je rund 40% Katholiken und Hindi, der Rest sind Moslems und kleinere Religionen. Aber auch hier – genauso wie in Mumbai scheint das Verhältnis zu den Moslems nicht ganz friktionsfrei zu sein. In Mumbai gibt es aber speziell bei jungen Leuten aller Religionen Bestrebungen, die Religion im täglichen Zusammenleben hintanzustellen. Es ist zu hoffen, dass das auch so Realität wird.

Gegenüber der St.Francis Kathedrale ist der ehemalige Bischofssitz von Goa, der heute eine Galerie mit modernen christlichen Bildern und vielen Statuen aus der portugiesischen Kolonialzeit. Die Kirche ist Franz von Assisi geweiht und hat an die 10 Seitenaltäre, auch wieder prunkvollst mit sehr viel Gold.

Mein Fahrer schlägt vor, noch einen Hindutempel anzusehen und wir fahren Richtung Mangueshi-Tempel. Unterwegs eine lange Straßenbaustelle, wir fahren über rote Schotterpisten. Auf einmal entdecke ich am Straßenrand einen Wassertümpel, in dem es sich einige Wasserbüffel bequem gemacht haben. Die Zufahrt zum Tempel geht wieder durch eine Gasse mit Verkaufsständen, das ist anscheinend religionsunabhängig. Ich kaufe natürlich wieder einen Blumenkranz zum Opfern, hier sind die Frauen bei weitem nicht so aufdringlich.

Dieser Tempel ist genauso wie uns wir in Europa ein hinduistisches Gebetshaus vorstellen. Ein dunkelgrüner viereckiger Teich davor, ein roter Vorbau und eine Stiege zum Hinaufgehen mit einem schönen Tor. Im Innenbereich ist ein riesiger Hof mit einem wunderschönen Tempel in der Mitte und davor auch wieder ein schöner rosaroter Turm. Ich schließe mich den Menschen, die sich segnen lassen wollen an und gebe ebenfalls meinen Blumenkranz ab. Auf die Segnung verzichte ich, nicht nur aus Glaubensgründen, sondern mehr aus hygienischen Gründen, weil man muss das Wasser das man in die Hand geträufelt bekommt, trinken, sonst wirkt es nicht. Und ich möchte die Wirkung auf meinen Verdauungstrakt nicht wirklich wissen!

Beim Hinausgehen werde ich von einem Mönch in rotem Schurz und nackten Oberkörper mit einer riesigen Narbe auf der Brust angesprochen. Er erklärt mir ungefragt den Tempel und wird für mich beten, damit ich für die nächsten 15 Jahre nur mehr Glück habe. Bin gespannt was er dafür will, bin ja schon etwas gebrannt vom Moscheebesuch in Hyderabad. Also muss ich das noch ausnutzen und mir noch mehr zeigen lassen. Er bringt mich zu einem Seitentrakt wo, die Fahrzeuge für die Umzüge stehen, dort stehen ein bunt bemalter Elefant und ein riesiger Prunkwagen aus Holz, dessen Räder rund 2m Durchmesser haben. Dahinter ist ein weiterer Wagen, der nur um ein Drittel kleiner ist. Mein Mönch lässt sich auch fotografieren und mach auch ein Foto von mir. Dann hält er die Hand auf und ist nach 200 Rupies zufrieden, im Vergleich zu Santiago hat er sich sein Geld leicht verdient!

In der Touristenkarte habe ich einen Wasserfall entdeckt und frage ob wir den auch ansehen könnten. Santiago erklärt mir, dass der jetzt wegen der Regenfälle zu groß sei. Aber er kennt noch einen Zweiten, der ohne zu großen Umweg zu erreichen ist. Der Weg dorthin geht etwas mehr in die Hügel des Hinterlandes über steile Straßen, manchmal liegen auch die Kühe mitten auf der Straße, wir schlängeln uns durch.

Genauso faszinierend ist, dass die wild lebenden Hunde auf der Strasse liegen und normalerweise nicht überfahren werden. Nur manchmal gibt es böse Stürze von Motorradfahrern, die zu wenig acht geben. Da gibt es noch eine weitere Falle. An allen Stellen, die langsamer zu befahren sind, gibt es, obwohl der generelle Straßenzustand sowieso katastrophal ist, sogenannte „Speedbreaker“ die so hoch sind, dass man nur im Schritttempo drüber fahren kann. Manchmal sind sie angekündigt, meistens entdeckt man sie im letzten Moment. Das kann dann am Moped peinlich werden.

Wir kommen an einer Kirche vorbei, wo anscheinend gerade die Braut Fotos mit ihren Brautjungfern macht und ich ersuche Santiago, stehenzu bleiben, damit ich sie auch fotografieren kann. Sie freuen sich anscheinend sehr, daß sich ein Europäer für sie interessiert.

Nach einer guten halben Stunde sind wir angekommen, beim Wasserfall gibt es einen Tempel, der den Schlangengöttern geweiht ist, da muss ich nicht wirklich hinein. Der Wasserfall selbst führt derzeit so viel Wasser, dass man gar nicht bis an das Geländer heran kann, ohne bis auf die Haut nass zu werden. Er geht sofort in einen kleinen Fluss, dessen Wasser nicht schmutzig, sondern von der roten Erde braun gefärbt ist, über. Ich erinnere mich an den Wasserfall mitten im Wald im Maltatal, so stellt man sich einen einsamen europäischen Wasserfall vor, der hier ist schon knapp an unseren Vorstellungen, wie so etwas im Regenwald aussieht.

Dann geht’s wieder zurück nach Calangute, unsere Runde hat dann doch 5 Stunden gedauert. Ich bestelle Santiago aber auch gleich für morgen, er soll mir noch einige Strände zeigen und mich dann zum Flughafen bringen.

Eine kalte Dusche (nicht weil ich es will, das Wasser wird einfach nicht warm) macht mich wieder fit und ich bin wieder unterwegs, lasse mir verschiedenste Souvenirs aufschwatzen. habe sicher zu teuer gekauft, aber das ist das Los der ausländischen Touristen. Am Strand werde ich auch von verschiedenen Verkäufern angequatscht, ich bleibe standhaft, bis ein junges Mädchen mit Charme und ohne wirklich aufdringlich zu sein (zumindest im Vergleich zu allen Anderen) mich doch weich bekommt und ich ihr einige Armbänder abkaufe. Dafür mach ich aber auch noch ein Foto von ihr und ihrer Mutter, sie freut sich drüber. Wie ich es mir gedacht habe, werde ich dann weiter von einem anderen Verkäufer verfolgt, auch ihm kauf ich dann doch noch was ab.

Aber das reicht mir jetzt, ich wandere weiter und hab dann doch Ruhe, irgendwie funktioniert die Kommunikation innerhalb dieser Art Mafia ziemlich rasch. Ich genieße den Strandspaziergang, bis es dunkel wird, auch wenn das allein nur halb so viel Spaß macht und der Kopf durch die Erlebnisse mit den Strandhändlern nicht wirklich frei wird. Am Rückweg setze ich mich dann wieder an die Strandbar mit den Shishas.  Zuerst esse ich noch eine Kleinigkeit, dann bestelle ich mir auch eine Wasserpfeife. Ich bin gespannt, wie es mir ergeht, nachdem ich nichts mehr rauche und die letzte Wasserpfeife auch schon an die 10 Jahre her ist.

Aber ich fühle mich gut dabei, es schmeckt und ich hab keine Probleme, so hab ich mir das vorgestellt. Es ist ja fast kitschig, Goa, Sandstrand, ein Bier, Sonnenuntergang und die Zehen im Sand! Es wird rasch stockfinster, heute ohne Regen, da kommt ein Feuerkünstler und schleudert seine Feuerbälle, das  wirkt hier am Strand. Nachdem die Glut für die Pfeife zweimal gewechselt wurde, ist sie nun nach einer Stunde wirklich aus und ich mach mich wieder auf den Weg. Heute ist auch eine Herde Kühe am Strand, wirkt für Europäer sehr eigenartig!

Nachdem es mir gestern so geschmeckt hat, gehe ich wieder in das gleiche Restaurant, so wirklich viele sehr Vertrauen erweckende gibt’s ja doch nicht. Die gemischte Meeresfrüchteplatte ist dann wirklich ein Genuss, und das heißt etwas bei jemandem, der bei Fisch eher reserviert ist. Der Preis ist aber für indische Verhältnisse heavy.

Es ist noch nicht allzu spät, ich gehe wieder Richtung Strand, dort scheint es heute eine Disco auch zu geben, das sehe ich mir an. In einem riesigen Restaurant gibt es in der hinteren Ecke eine Tanzfläche, die gesteckt voll ist. Kaum bin ich drin, traue ich meinen Ohren nicht, der nächste Song ist „Hey Baby“ von DJ Ötzi, und alle scheinen es zu kennen! Nach einer Weile ist es vorbei mit der Disco, dafür kommt eine sehr hübsche junge Inderin mit Livegesang von verschiedenen westlichen Hits, die Gäste sind begeistert. In der Zwischenzeit hat es wieder zu schütten begonnen, ich aber halbwegs trocken zurück.

Nachdem sie zu singen aufgehört hat, geh ich auch ins Hotel, es ist eh schon Mitternacht vorbei und es tröpfelt nur mehr ganz leicht. Gleich nach dem Ausgang versperren einige Hausschweine den Weg, die sich hier ihr Nachtmahl suchen. Kaum bin ich dann nach 10 Minuten im Zimmer, schüttet es wieder los, wie wenn man Kübel ausleert. Ich bin froh, drinnen zu sein!

Zum Weiterlesen

Goa 3 – 30.9.2007 – Der letzte Tag


 

Eine Passionskrippe aus Sizilien in der Basilika Mariatrost in Graz

Während jeder von uns Weihnachtskrippen kennt, sind die Osterkrippen lange in Vergessenheit geraten und kommen erst jetzt wieder mehr ins Bewusstsein zurück. Zu einem besonderen Exponat in der Basilika Mariatrost möchte ich euch in diesem Blog mitnehmen.

Die Passionskrippe stellt den Kreuweg Christi dar

Kreuzwege veranschaulichen den Passionsweg Jesu in Texten und Bildern und in beinahe jeder katholischen Kirche ist eine Darstellung der einzelnen Kreuzwegstationen zu finden. Meist umfasst der Kreuzweg 14 Stationen von der Verurteilung Jesu bis zur Kreuzigung. Diese Passion Christi wird bereits seit dem 14. Jahrhundert in Form von Krippen dargestellt. Seit einiger Zeit erleben diese Darstellungen wieder eine neue Renaissance.

Das private Krippenmuseum am Birglhof in Passeil ist in ihrer Vielfalt und Dimension steiermarkweit beinahe einzigartig und zeigt einen umfassenden Überblick nicht nur von Fasten- oder Passionskrippen sondern natürlich auch von Weihnachtskrippen aus vielen Epochen und Ländern aus der ganzen Welt.

Die Krippenfiguren der sizilianischen Künstlerin Angela Tripi

Der Sammler und Inhaber des Krippenmuseums, Dr. Bernd Mayer hat heuer ein besonderes Exponat der Basilika Mariatrost zur Verfügung gestellt. Die im Oktober 2024 verstorbene sizilianische Künstlerin Angela Tripi modellierte die Figuren ihrer einzigen Fastenkrippe aus Ton und bekleidete sie nach alter sizilianischer Tradition mit verschiedenen Stoffen.

Bei Dr. Mayer in Passeil wird die Krippe auf einem Kalvarienberg präsentiert, in Mariatrost werden die Kreuzwegstationen in einzelnen Glas-Vitrinen ausgestellt, was das Fotografieren nicht ganz einfach macht. Ich habe es trotzdem versucht, um euch dieses Kleinod nicht vorzuenthalten.

Jesus im Garten am Ölberg

1. Jesus wird zum Tod verurteilt

2. Jesus nimmt das Kreuz auf seine Schultern

3. Jesus fällt zum ersten Mal unter dem Kreuz

4. Jesus begegnet seiner Mutter

5. Simon hilft Jesus das Kreuz tragen

6. Veronika reicht Jesus das Schweißtuch

7. Jesus fällt zum zweiten Mal unter dem Kreuz

8. Jesus begegnet den weinenden Frauen

9. Jesus fällt zum dritten Mal unter dem Kreuz

10. Jesus wird seiner Kleider beraubt

11. Jesus wird ans Kreuz genagelt

12. Jesus stirbt am Kreuz

13. Jesus wird vom Kreuz genommen

14. Der Leichnam Jesu wird ins Grab gelegt

Die Auferstehung

Das Eschenkreuz aus dem Bachbett

Der Künstler Hans Pendl aus St.Rupprecht an der Raab fertigte dieses Kreuz aus einer Esche, die 2 Jahre lang in einem Flußbett vom Wasser umspült wurde.

Fazit

Allein diese besondere Passionskrippe von Angela Tripi weckt das Interesse auf das Krippenmuseum in Passeil, wenn man wie ich Krippendarstellungen mag.

Bloggen aus Leidenschaft

Mein Name ist Reinhold und ich habe als Pensionist diesen Blog gestartet. Warum das auch ein Jahr später noch Spaß macht und ich euch mitnehmen möchte, erkläre ich euch hier mit einem kleinen Ausblick.

Anfang April 2025

Mittlerweile ist es mehr als ein Jahr her, daß ich meine neue „Karriere“ als Blogger gestartet habe. In dieser Zeit ist mein Respekt für professionelle Influencerinnen und ihre männlichen Pendants fast ins Unermessliche gestiegen, weil ich jetzt weiß, wieviel Aufwand dahinter steckt.

WordPress, mit dem ich meine Seite hier gestalte, ist per se kein so schnelles Medium wie Instagram oder TikTok, was mir mehr entspricht, weil ich genau diese Reaktionsgeschwindigkeit nach 20 Jahren Consulting-Berufsleben nicht mehr möchte. Und da ich meine Stimme nicht hören mag und mich in Filmen und seien sie noch so kurz, auch nicht sehen mag, fallen diese für die Kürze noch aufwendigeren Medien für mich ja weg.

Spaß schließt Qualität nicht aus

Ich habe seit meinem Start am 11.März 2024 rund 100 Blogs geschrieben (für die, die nachzählen: Anfang April 2025 waren es 91 veröffentlichte und rund 10 in der Entwurfsphase) und der Aufwand ist größer als ich zu Beginn dachte. Aber wenn man den Anspruch an ein gewisses Niveau hat und ohne KI auskommen will (ja, diese Option gibt es noch immer), ist man auch als „Nano-Influencer“ ohne finanzielle Interessen recht beschäftigt.

Dann braucht es auch eine gewisse Zeit, die Dinge vorher zu erleben, über die ich dann schreibe (oder auch nicht), und ein bisschen Recherche schadet dem Inhalt auch nicht. Was ich aber versprechen kann, daß die Bilder in den Beiträgen zu 99% nicht nachbearbeitet sind, weil es mir einerseits zu aufwendig ist und andererseits so authentischer bleibt.

Ausblick auf die nächsten Inhalte und Themen

Die Themen werden sich auch im zweiten Jahr nicht ändern, meine Palette ist ja sowieso recht groß, wie ihr in den Drop-Down Menüs sehen könnt. Das entspricht zwar nicht immer den Regeln eines erfolgreichen Blogs, aber ich möchte mich da nicht einschränken, auch um zu zeigen, daß Pensionisten oder Rentner breite Interessen haben können, wenn sie wollen.

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt, ist meine Operation für ein neues Hüftgelenk. Hier möchte ich mit meinen Erfahrungen und Erlebnissen helfen, Ängste und Vorbehalte abzubauen. Den Blog dazu gibt es nach Ostern zu lesen.

Die Indien-Tagebücher aus dem Jahr 2007 werden mit Ende April/Anfang Mai 2025 zu Ende sein, dafür wird etwas später unter dem Motto „Vom Lochstreifen zur KI “ eine Serie zu meinen mehr als 40 Jahren in der Welt der Computer kommen.

Kleine Verbesserungen gibt es natürlich auch: Die Links werden wo immer möglich, direkt in den Text eingebaut, so erspart man sich das fortführende Suchen.

Nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten

Auch wenn es der Blogname suggeriert, schreibe ich nicht nur für Pensionstinnen und Pensionisten, sondern für alle, die interessiert an neuen Orten sind, egal ob mit Motorrad oder E-Bike erreicht, gerne ins Museum oder eine Ausstellung mitgenommen werden oder so manche Gedanken nachverfolgen mögen.

In diesem Sinn freue ich mich über viele Followerinnen und Follower, noch mehr Leserinnen und Leser und auch Abonnentinnen und Abonnenten, frei nach dem Motto der Mel in den Videos von Wolf im Youtube-Channel Wolfs Bike on Tour TV: „Es kost‘ nix und den Reinhold freut’s!“

Und über den einen oder anderen Kommentar freue ich mich natürlich auch!

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Vom Kaiserwagen bis zum Autobus – Gräf & Stift bis ÖAF

Dieser Blog erzählt über die lange Tradition der Automobilhersteller in Österreich und eine kleine Sonderausstellung von Gräf & Stift Fahrzeugen in Wr.Neustadt.

Österreichs lange Tradition der Automobilhersteller

Die Liste ehemaliger österreichischer Automobilhersteller ist lang und es finden sich einige klingende Namen darunter. Über die Puch-Werke gab es erst vor kurzem hier einen Blog.

Aber genauso Austro-Daimler, Austro-Tatra und nach dem 2.Weltkrieg Denzel und später Tomaszo und Ledl sind klingende Namen bei Automobilfreunden. Nicht ganz zu vergessen auch das Porsche-Werk im kärntnerischen Gmünd zwischen 1944 und 1950, wo der allererste Porsche, der 356 Roadster Nr.1 entwickelt und gebaut wurde. Helmut Pfeifhofer hat in Gmünd ein äußerst sehenswertes Porsche-Museum aufgebaut.

Die älteste Marke aber ist Gräf & Stift, die 1896 als Werkstätte gegründet wurde. Die Gebrüder Gräf erfanden den Vorderradantrieb und ließen ihn 1901 auch patentieren, arbeiteten dann aber mit dem Hinterradantrieb weiter.

1971 wurde die Firma von der Österreichischen Automobil Fabriks-AG übernommen, die da aber schon zu MAN gehörte.

Sonderausstellung in Wr.Neustadt

Die Familie Fehr zeigte bis Ende März 2025 in ihrem Oldtimer-Museum in Wr.Neustadt eine sehenswerte Sonderausstellung mit 15 Fahrzeugen von Gräf  & Stift, die die Geschichte dieses altösterreichischen Unternehmens erzählt. In dieser Dichte ist es nicht einfach, alle diese besonderen Fahrzeuge zu sehen, auch wenn es den Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken gibt, der sich speziell um diese Marke kümmert. Das waren die tollen 15 Fahrzeuge:

Gräf & Stift 40/45 6-sitziger offener Tourer, Baujahr 1909

Gesellschaftswagen, Einzelstück

Standard-Modell von Gräf & Stift. Wie zu dieser Zeit üblich, stellte das Unternehmen lediglich das fahrbereite Chassis her, dessen Aufbauten von freien Stellmachern gefertigt wurden. Darum ist dieses Fahrzeug ein Einzelstück.

Gräf & Stift 40/45, Doppel-Phaeton, Baujahr 1914

Kaiserwagen, Staatskarosse für Kaiser Franz Josef, der ihn aber nie benutzte, erst Kaiser Karl fuhr damit und nahm ihn mit ins Exil, 1974 auf einer Auktion von Christie’s wieder aufgetaucht und von der  ÖAF-Gräf & Stift AG nach Österreich geholt und renoviert, heute in der Wagenburg Schönbrunn.

Gräf & Stift  F1, Feuerwehr, Baujahr 1917

Dieses Fahrzeug auf Basis des SP5 der Werksfeuerwehr Ternitz war bis zum 2.Weltkrieg in Verwendung und steht heute im Stadtmuseum Traiskirchen

Austro-Fiat 2 DR, offener Tourer, Baujahr 1917

Lohner-Holzkarosserie mit Licht/Anlass-Anlage

Austro-Fiat 1 C, Runabout, Baujahr 1913

Dieser Typ fuhr als Dritter Wagen in der Wagenkolonne beim Attentat von Sarajevo.

Gräf & Stift VK2 (grau), Stadtwagen, Baujahr 1928

Aus Teilen für den kaufmännischen Direktor von Gräf & Stift zusammengebaut.

Gräf & Stift VK2 (grün), Stadtwagen, Baujahr 1928

Mit Spitzkühler, Restaurierungsobjekt

Gräf & Stift / Steyr XII, Limousine,  Baujahr 1929

Der Steyr XII war ein Pkw der Mittelklasse, den die Automobilfirma Steyr als erstes Modell der „zweiten Generation“ 1925 herausbrachte. Gräf & Stift baute als Einzelstück diese Sonderkarosserie.

Gräf & Stift SP 5, Limousine, Baujahr 1928

Pkw der Oberklasse mit einem 3,9-Liter-Motor mit obenliegender Nockenwelle. Sonderkarosserie, im Erstbesitz des Leihgebers seit 1928!

Gräf & Stift SP 8, Pullman Limousine, Baujahr 1930

Erster in Österreich gebauter 8-Zylinder Alu-Motor, 6-Liter-Version mit 125 PS (92 kW) bei 3000/min., die den 2,5-Tonner auf bis zu 120 km/h beschleunigte. Vom SP8 wurden nur 30 Stück erzeugt.

Gräf & Stift C12, Limousine, Baujahr 1938

Prototyp und Einzelstück mit V-Motor von Lincoln/USA, der letzte bei Gräf & Stift gebaute PKW, er war für Bundeskanzler Kurt Schuschnigg vorgesehen. Stefan Reitgruber, Obmann des Vereines zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken bei der Ausstellungseröffnung: „Das war ein Auto, das eigentlich in der Firma niemand wollte. Am 13. Juli 1935 ist der damalige Bundskanzler Schuschnig mit seiner Familien bei Linz verunglückt, die Gattin des Kanzlers kam zu Tode und der Kanzler, sein Sohn und sein Chaffeur wurden schwer verletzt.“ Schuschnig bekam dann einen anderen Dienstwagen, aber Kreise in der Regierung drängten ihn einen Mercedes anzuschaffen, als Zeichen zu Hitler-Deutschland. Das aber wollte Schuschnigg nicht und so bat er Gräf & Sift um einen typisch österreichischen Wagen.

Gräf & Stift MF 6, Limousine, Baujahr 1936

Scheunenfund, der erste von Gräf & Stift gebauter Lizenzbau. Die Citroën 15 CV aus der Rosalie-Serie wurde in Lizenz als Type MF 6 gebaut, um Kosten zu sparen

Austro Fiat AFL, kleine Pritsche, Baujahr 1936

Ein von ÖAF gebauter Klein-LKW mit 1,25t Nutzlast mit für damalige Verhältnisse geringem Benzinverbrauch von 18l/100km, wurde daher auch im 2.Weltkrieg eingesetzt.

ÖAF DT 55, Kleinbus, Baujahr 1953

Trambus DT 55 Überland-Omnibus mit Schiebedach und der damals ganz aktuellen Panorama-Verglasung, 17 Sitze plus Fahrer

Gräf & Stift SR4 sp, Rennwagen, Baujahr 1925

Dachbodenfund und Einzelstück mit einem 120 PS leistenden Sechszylindermotor mit 7,8 Litern Hubraum, welches 1925 speziell zum Semmering-Bergrennen gefertigt wurde. Dieses wurde indessen inflationsbedingt abgesagt, sodass der geplante Sporteinsatz ausfiel. Das dafür präparierte Auto wurde niemals in größerem Stil eingesetzt.

Ein Museum, in dem man auch Steak essen kann

Ich erinnere mich auch noch sehr gerne an die Steyr-Sonderausstellung vor einigen Jahren, wo mir Ronald Fehr eine umfassende Privatführung gab. Wer ausserdem gerne ein Steak isst,  der ist dort ebenfalls gut bedient, im Route66 kann man nur durch eine Glasscheibe getrennt, mit Blick auf die Oldtimer speisen.

Neugierig bin ich auch schon jetzt, welche Fahrzeuge in der nächsten Sonderausstellung zu sehen sein werden.

Goa 1 – 28.9.2007: An den Stränden von Goa

Wie ich an den Sandstränden von Goa vom Nepal bis zum Matterhorn kam, erzähle ich in diesem Blog.

Abfahrt zum Flughafen, mein Flug geht um 12 Uhr, ich starte mit meinem Taxifahrer, einem Moslem um 11 Uhr vom Hotel. Er erzählt mir alles Mögliche, was ihm an Indien nicht passt, dass er Frieden möchte, dass die Politiker alle korrupt sind und so weiter. Wir fahren an einer Gruppe von Frauen in den tollen bunten Saris vorbei. Da meint er, die indischen Frauen sein zu sexy und haben deswegen zu viele Kinder. Nun weiß ich, dass jede weitere Diskussion, die eigentlich positiv begonnen hat, sinnlos ist. Nachdem das jetzt schon der zweite Taxifahrer mit einer ähnlichen Aussage ist, verstehe ich keine Frau mehr, die „freiwillig“ den Schleier oder ein Kopftuch trägt, schon gar nicht in Europa.

Dann bin ich endlich am Flughafen, checke ein und es wird bereits bekannt gegeben, dass wir 40 Minuten Verspätung haben, das Wetter ist zu schlecht, es schüttet was runter geht. Aber dann ist es so weit, ich starte nach Goa! Ich bin gespannt, was mich erwartet, meine Kollegen haben mir ja alle zugeredet, diesen Ausflug zu machen, und in Europa hat man so ein verklärtes Hippie-Verständnis von dieser Region.

Die Jet Air wirkt nicht wie eine Billigfluglinie, sondern eher wie die Luxusausgabe von Air Berlin und wir landen pünktlich nach einer Stunde Flugzeit. Ich muss gleich versuchen, meine Tochter anzurufen, sie ist ebenfalls am Flughafen, aber in Schwechat, und mit der Schule unterwegs nach Irland. Aber egal, welchen Provider ich versuche, ich bekomme keine Verbindung, obwohl ich vollen Empfang habe. Also schicke ich ihr rasch eine SMS, hoffentlich bekommt sie wenigstens die.

Dann buche ich ein pre-paid Taxi, das finde ich am angenehmsten hier, wenn man sich nicht auskennt, auch wenn es etwas teurerer ist. Mein Fahrer ist ein junger Mann, der sich sofort als Christ „outet“, aber das habe ich so auch schon bemerkt, weil er einen beleuchteten Jesus am Armaturenbrett hat, die Hindi haben da alle einen Ganesha oder einen ähnlichen Gott stehen. Er erzählt mir, dass er 4 Schwestern hat, zwei davon sind bereits verheiratet, 2 noch nicht, und solange er keinen Mann für die beiden habe, könne er keine Freundin haben und heiraten sowieso nicht.

Er bringt mich wie gewünscht nach Calangute, dem Ort, der mir empfohlen wurde. Der Weg führt durch interessante Landschaften, über einen riesigen Fluss, vorbei an einer Werft, aber auch an Beinahe-Slums. Er zeigt mir 3 verschiedene Hotels, am Ende fahren wir zum zweiten zurück, das sagt mir vom Zimmer her und auch von der Anlage am meisten zu und kostet 2500 Rupies pro Nacht.

Also rasch hinein in die Short und dann auf zum Strand, es ist zwar nicht gar so schön, es könnte jederzeit regnen, aber das stört bei 30 Grad nicht so. Anders als bei uns liegt hier niemand richtig am Strand, die Leute stehen angezogen herum, marschieren hin und her und gehen voll bekleidet bis zu den Knien ins Wasser. Nur vereinzelt sieht man Männer nur in einer Short. Badehosen und Badeanzüge für die Damen überhaupt sind anscheinend bei den Indern – egal welcher Religion – verboten oder unbekannt.

Nachdem ich Durst habe und ja zum Relaxen da bin, setze ich mich bei einer Strandbar unter einen Sonnenschirm und bestelle ein großes Kingfisher-Bier. Daneben findet gerade ein Beachvolleyball-Turnier statt, veranstaltet zum „Int.Tag des Tourismus“ unter dem eigenartigen Motto „Mehr Zugang für Frauen im Tourismus“. Aber die Spieler und Spielerinnen sind trotzdem mit Begeisterung dabei. Als es dunkel zu werden beginnt, wandere ich am Strand Richtung Norden. Vom Sonnenuntergang ist leider nicht viel zu sehen, immer steht genau eine dunkle Wolke davor.

Ich setze mich am Retourweg in bei einer anderen Bar hin und bestelle mir eine Cola, Bier habe ich momentan genug. Hier gibt’s auch eine Wasserpfeife, vielleicht genehmige ich mir morgen eine, heute habe ich etwas Kopfweh. Nachdem ich nicht mehr rauche und die letzte Wasserpfeife auch schon rund 10 Jahre vorbei ist, weiß ich nicht wie mein Körper drauf reagiert. Die Boys sind sehr neugierig und wollen wissen – wie so oft vorher schon – von wo ich komme und wie ich heiße. Sie erzählen mir, dass sie aus Nepal, genauer aus Katmandu kommen und hier 6-10 Monate arbeiten. Das muss ich meiner Tochter erzählen, die ja heuer auch 2 Monate in der Schweiz gearbeitet hat. Die indische Botschaft in Kathmandu schätzt laut Kathmandupost, dass fast 8 Millionen Nepalesen in Indien leben und arbeiten.

Dann geht’s weiter zur nächsten Strandbar, kurz vor Aufgang in den Ort. Eine Inderin, sehr hübsch, mit kleinem Jungen, stellt vom Nebentisch die üblichen Fragen, und sie empfiehlt mir, die Kirchen von Goa anzusehen. Da kommt auch schon ihr Mann, der sich ein Henna-Tatoo machen hat lassen und unser Gespräch ist zu Ende. Kaum ist das Bier gekommen, fängt es an zu regnen. Alle laufen so rasch wie möglich unters Dach, ziemlich urig hier. Ich habe gleich wieder einen Tisch vor mir, aber nachdem es so schüttet, bleibt das Dach nicht dicht und ich muss noch weiter hinein wandern. Dort komme ich mit einem indischen Paar ins Gespräch, die hier einen Kurzurlaub verbringen. Sie kommen aus Dehli, er hat dort eine Papiererzeugung mit mehr als hundert Mitarbeitern. Ihn fasziniert sofort mein Name, lautmalerisch „Reynold“, weil das eine indische Kugelschreibermarke sei, wie auf sein Nachfragen gleich alle Kellner bestätigen.

Dann gehe ich Richtung Hotel und versuche noch ein Restaurant zu finden. Da sehe ich ein eher besser wirkendes, die Tische mit roten Tüchern gedeckt und auch sonst sehr gepflegt und sauber. Die Kellner sehen nicht indisch aus, eher koreanisch oder chinesisch. Nachdem mich einer der Kellner fragt, von wo ich komme, frag ich auch und erfahre, dass sie Inder seien, aus Darjeeling, das ist irgendwo im Nordosten von Indien, jedenfalls rund 7 Tage mit dem Zug entfernt. Es scheint, in Goa gibt’s viele Gastarbeiter. Das bestellte Hühnerbrust-Pfeffersteak ist auch lecker. Da entdecke ich etwas Skurriles: an der Wand hängen gerahmt 2 alte Poster mit dem Matterhorn und Zermatt – das ist ein Foto wert.

Aus dem Nachbarlokal tönen eigenartige Gesänge, nicht ganz richtig gesungene Hits aus älterer Zeit, das muss ich mir ansehen, nachdem es eh schon wieder zu regnen begonnen hat und ich noch nicht ins Bett mag. Es stellt sich heraus, dass sich eine Gruppe älterer EngländerInnen im Karaokegesang übt, zeitweise ziemlich arg, aber lustig, wie sie mit Begeisterung bei der Sache sind. Damit hab ich mit meinen verklärten Vorstellungen von Goa nicht gerechnet!

Ich komme dann doch trocken ins Hotel, erst kurz vor dem Einschlafen beginnt der Regen wieder und am frühen Morgen ist es so arg, dass ich davon geweckt werde.

Zum Weiterlesen

Goa 2 – 29.9.2007

Links

„Reynolds“ Kugelschreiber

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Darjeeling_(Stadt)

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nepal

https://kathmandupost.com/money/2023/04/22/nepalis-finding-their-fortune-in-shimla

A Better Option than a Prepaid Taxi in India

https://www.tripadvisor.com/ShowTopic-g304554-i4228-k3794044-What_is_a_pre_paid_taxi-Mumbai_Maharashtra.html

13: Mumbai, 2.10.2007 – Sightseeing vor dem abendlichen Heimflug

Dieser letzte Tagebucheintrag ist der einzige, der nicht bereits im Jahr 2007 entstanden ist. Den letzten Tag im Capgemini Office überspringe ich und berichte 17 Jahre später nur mehr von der Besichtigung der größten Moschee von Mumbai, bevor der Flug heim geht.

Haji Ali Dargah

Die Moschee Haji Ali ist das größte Sehenswürdigkeit in Mumbai, daher ist sie am letzten Tag meines Aufenthalts in Mumbai auf meiner ToDo-Liste.


Die Moschee, die im 19. Jahrhundert erbaut wurde, liegt auf einer kleinen Insel vor Mumbai und ist nur über eine Art Damm zu erreichen und steht jeder Religion offen.


Das Inselmausoleum beherbergt den Sarg von Pir Haji Ali Shah Bukhari, einem muslimischen Heiligen, der während einer Pilgerreise nach Mecca verstarb. Der Legende zufolge schwamm der Sarg mit dem Verstorbenen auf wundersame Weise über das Meer und endete an der Küste von Mumbai. Diesem größten islamischen Heiligen seiner Zeit zu Ehren wurde die Moschee Haji Ali erbaut.
Die Haji Ali Dargah ist ein indo-islamisches, architektonisches Meisterwerk und zieht jährlich tausende von Pilgern und Besuchern in ihren Bann.

Das wunderschöne Kuppelgebäude mit dem herrlichen Minarett, das atemberaubend schön geschmückte Innere der Moschee Haji Ali ist einen Besuch auf jeden Fall wert.

Was man als Europäer auch nicht übersehen kann, sind die Bettler und Geldwechsler am Damm hinaus zur Moschee. Die Bettler haben alle möglichen Verkrüppelungen oder sind geistig gehandikapt. Sie warten auf die Almosen der Pilger und Touristen und hier kommen die Geldwechsler ins Spiel. Da die wenigsten Menschen hier 10-Rupies-Münzen in der Geldtasche haben, wechseln sie einen 100-Rupies Schein auf 9 Stück 10 Rupies-Münzen. 10% Kommission – ich denke es ist klar, wer hier wirklich verdient.

Ich bin nach diesen Wochen in Mumbai mit all den Eindrücken, den freundlichen, lebensfrohen Menschen, wo sehr viele danach brennen, mehr zu erreichen und in irgendeiner Form weiter zu kommen, noch immer überwältigt.

Die vielen Farben, Gerüche und Laute lassen einen nicht so einfach aus, aber der extreme Unterschied zwischen arm und Mittelklasse ist für europäische Augen auf Dauer auch nur sehr schwer zu verkraften. Von den wirklich Reichen, die es in dieser Millionenstadt ebenfalls zu tausenden gibt, spreche ich nicht, da ich die nicht wirklich gesehen habe.

Das gleiche gilt auch für die Umweltsituation nicht nur in der Millonenmetropole Mumbai, sonder auch im Umland und auch in Goa, die auch für uns Europäer unvorstellbar ist, hier muß noch vieles passieren, wobei da das Wachstum des Landes und der Wirtschaft die Sache nicht einfacher macht.

Mit Gottvertrauen nach Mariatrost

In diesem Blog erzähle ich von einer weiteren E-Bike-Runde bei Graz und vom Besuch einer der wichtigsten steiermärkischen Wallfahrtskirchen und ihrer Lego-Miniatur.

Der Samstag meines ersten Wochenendes bei meinem Reha-Aufenthalt war ja wunderschön sonnig und wurde von mir zu einem Kurztrip ins Puch-Museum genutzt. Das weckte in mir die Lust, am Tag darauf die Basilika Mariatrost zu besuchen, die Komoot-Route dazu hatte ich bereits daheim gefunden.

Auf einem Höhenrücken Richtung Graz

Kurz nach dem Mittagessen startete ich im Zentrum von Lassnitzhöhe los, diesmal in die quasi andere Himmelsrichtung, denn Mariatrost liegt im Nordosten der Stadt Graz, während sich das Puch-Museum im Stadtteil Puntigam im Süden von Graz befindet.

Über die Landesstraße führte die Route, in diesem Bereich ein Teil der „Grazumrundung Ost“ zur Hönigtalkirche und dort den Weinberg hoch und gleich wieder hinunter in die Höhenstraße.

Entlang der recht vielen Grazer Radwege

Weiter ging es die Höhenstraße und dann steil hinunter nach Ragnitz wo ein breiter Radweg, der Hönigtalradweg R52 die Hauptstraße begleitet, bis er links in eine Siedlung auf einen wunderschönen Weg, an einem Künstleratelier vorbei und weiter den recht idyllischen Ragnitzbach entlang bis zum St.Leonhard- Friedhof mit dem Odilien-Institut, einer fast 150 Jahre alten Hilfseinrichtung für Sehbehinderte, dahinter rechts hinaus bis zum Universitätsklinikum.

Hier stimmte die Komoot-Route mit den bestehenden Straßen nicht mehr überein, anscheinend waren einige Neubauten des riesigen Spitalskomplexes noch nicht berücksichtigt. Ab dem Hilmteich befand ich mich dann auf dem Radweg R23, dem Mariatroster Radweg entlang der Straßenbahnlienie 1 bis zum Tramway-Museum am Fuß des Kirchenberges.

Die Basilika in der Original-Farbe

Die Basilika Mariatrost, die seit der Neufärbelung ab 2021 wieder neben dem historischen Kalkweiß in einem rötlichen Ockerton erstrahlt, das dem Original sehr nahe kommt, ist kurz vorher ins Blickfeld gerückt.

Die letzten Kilometer hatte es zu tröpfeln begonnen und der Himmel über der aufwendig renovierten doppeltürmigen Basilika wurde immer schwärzer. Hier begann das bereits erwähnte Gottvertrauen, daß ich die steile Straße auf den Purberg zur Kirche mit dem Rad hinauf noch halbwegs trocken schaffe, und mir dabei 216 Stufen und das Anziehen der Regenjacke ersparen konnte.

Die Basilika in ihrer ganzen Pracht und eine gar nicht so kleine Lego-Miniatur

Während ich den barocken Kirchenraum einer der berühmtesten Wallfahrtsstätten der Steiermark betrat, wurde der Regen immer stärker, doch ich war im Trockenen. Gleich in einem Seitenaltar rechts fiel mir eine 2x2m große Vitrine mit einer im Bau befindlichen Basilika aus Lego-Steinen auf. Mit einer kleinen Spende kann man mithelfen, sowohl an der kleinen Kirche weiterzubauen als auch die Renovierung des Originals zu unterstützen.

Der Hochaltar mit der Gnadenmutter, die 1695 mit einer barocken Ummantelung aus einer spätgotischen  Marienstatue von 1465 entstannden ist, schimmert in einem zumindest für mich ungewöhnlichem Graublau, das fast mystisch wirkt. Auch die Kanzel ist ein besonderes Barockjuwel aus dem Jahr 1779. Das Kuppelfresko mit der Gottesmutter Maria als Himmelskönigin ist ebenfalls mehr als einen Blick wert. Auch die Wandfresken der Seitenaltäre mit Geschichten des Wallfahrtsortes haben ein besonderes Flair.

Die Fastenkrippe aus Passeil

In einem Seitentrakt wird eine kleine Besonderheit ausgestellt: Eine Passionskrippe aus dem Besitz des Krippensammlers Dr. Bernd Mayer aus Passeil mit allen 14 Kreuzwegstationen ist noch bis zum Sonntag nach Ostern zu sehen. Mehr dazu gibt’s in einem Blog am Karfreitag.

Das Gottvertrauen wurde belohnt

Als ich die Kiche verließ, regnete es noch so stark, daß ich beschloss, unter dem Vordach beim Kirchenshop abzuwarten, bis der Regen zumindest weniger wurde. Gute 10 Minuten später wurde mein Gottvertrauen belohnt und der Regen hörte auf.

So fuhr ich die extrem steile nasse Straßen relativ langsam wieder hinunter und nach rund einem Kilometer war schon wieder alles trocken und das blieb auch so auf dem ganzen Rückweg bis zum Ausgangspunkt auf der Lassnitzhöhe.

Von der Lassnitzhöhe nach Mariatrost und zurück

Links

https://www.freizeitinfo.at/Angebot/2758/Kirche_Hönigtal_in_Kainbach_bei_Graz.html
https://www.odilien.at/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Basilika_Mariatrost
https://www.graztourismus.at/de/sightseeing-kultur/sehenswuerdigkeiten/basilika-mariatrost-graz_shg_1438
LEGO: https://www.katholische-kirche-steiermark.at/portal/home/fotos/gallery/6390.html
https://www.cityradeln.at/grazer-radwege.html
Komoot-Route: https://www.komoot.de/tour/2114896445?ref=aso

12: Mumbai, 27.9.2007 – Auch der Kurs ist zu Ende

Der letzte Kurstag im September 2007 wird nochmals zur Diskussion über kulturelle Unterschiede genutzt, Mailadressen getauscht und Erinnerungsfotos werden gemacht. Nach einigen Stunden sind auch meine Tickets für mein Goa-Wochenende endlich da.

Heute ist der Tag des Abschieds, unser Kursleiter redet uns nochmals ins Gewissen und baut uns trotzdem auf. Ich werde auch gefragt und lobe unser gutes Klima und die Zusammenarbeit in der Gruppe, wir besprechen aber auch einige der Unterschiede zwischen Indien und Europa, und wo jede Seite lernen muss, darauf zu achten. Unser Kursleiter spricht genau dieses Thema der Unverbindlichkeit an, das mich in den letzten Tagen oft innerlich zum Kochen gebracht hat. Dann geht’s ans Verabschieden, alle wünschen sich gegenseitig das Beste, die Mailadressen sind ausgetauscht.

Eine Kollegin, Chetna, möchte sich noch schnell mit mir fotografieren lassen. Die anderen hänseln sie, soweit ich das mitbekommen habe, schon seit Tagen und sagen mir dann, sie habe sich in mich verguckt. Aber beim Verabschieden ist sie dann im Gegensatz zu den letzten Tagen ganz schüchtern und winkt nur kurz bei der Tür und ist schon weg.

Fabian bietet mir an, den Flug nach Goa über Genovate zu buchen, man sieht, er möchte wieder einiges gut machen. Ich nehme dankend an, warte aber dann doch rund 4 Stunden, bis die Internet-Tickets da sind. Ich sitze in der Zwischenzeit halt alleine noch da und schau mir die Customizing-Schirme durch. Fabian gibt mir dann noch die Telefonnummer eines Freundes in Goa, an den ich mich morgen wenden soll.

Der Schneider ist auch mit dem Anzug fertig, ich bin gespannt, wie er passt, nachdem ich gestern bei der Anprobe mit der Jacke noch recht unzufrieden war. Man merkt die Nervosität, aber ich fühle mich gleich wohl und dem Schneider ist auch leichter. Nachdem ich draußen bin, stecken alle die Köpfe zusammen, man sieht förmlich die Erleichterung, weil ich zufrieden bin. ich muss innerlich lachen, er hat ein ähnliches Erfolgserlebnis wie wir nach einem erfolgreichen Golive!

Und morgen gehts nach Goa, was mich da wohl erwartet?

Wenn einer eine Reise tut

Wenn einer am Österreichischen Vorlesetag sich kurz von der Reha abmeldet, bekommt er schöne Geschichten zu hören und lernt neue Autoren kennen, die sogar aus der Heimat kommen und noch dazu gesunde Säfte produzieren und kann darüber in seinem Blog erzählen.

Unter diesem Motto veranstaltete die Kurkommission Lassnitzhöhe am Österreichischen Vorlesetag am 28. März 2025 eine Lesung. Drei bekannte Persönlichkeiten aus Lassnitzhöhe, nämlich Walter Gantner, Sigrid Haydo-Prugger und Bernhard Valta lasen lustige und manchmal nachdenkliche Geschichten, in denen es im weitesten Sinn ums Reisen ging.

Vom Paprika-Äquator zum finnischen Heurigen, was der Rumpelzopf mit seinem Steckenpferd erlebte, über den Urlaub mit Eugen Roth bis zu Uranis Reise um die Welt von Matthias Claudius reichten die Texte die uns als Publikum erfreuten.

Für mich aus dem Bezirk Baden kommend mit einer Schweizer Frau war aber das Tagebuch der Radreise von Christoph Breinschmid und Elisabeth Plöchl von Baden bis nach Marokko unter dem Titel „Jeden Tag etwas mitgehen lassen“ ein besonderer Leckerbissen. Sie produzieren auch gesunde Säfte, die sie in Marokko kennen gelernt hatten.

Die beiden Autoren erzählen mit einem Eintrag von einer ihrer Tagesetappen vom Bodensee bei Konstanz bis in die Schweiz hinein, wie sie ein Schweizer Banker ins „Rhybadi“ Schaffhausen einlud, um in seinem Tagebuch von einer guten Tat berichten zu können, daß der Rheinfall kein Reinfall, sondern einer der größten Wasserfälle Mitteleuropas ist, und von ihrem Preiswert-Quartier in Bau um nur 35 Euro mit allem Komfort im Zimmer mit Komplettausstattung vom Bett über Nachtkästchen, Tisch, Sessel und mit WC und Dusche am Gang.

Bei meiner Motorrad-Fahrt im Juni 2024 in die Schweiz hatte ich in meinem Quartier in der Nähe von Thusis ein ähnlich hochwertiges Zimmer, aber das kostete im Vergleich nicht mehr ganz so günstige 85 Franken.

So ging die kurzweilige Vorlesestunde rasch zu Ende, leider mußte ich zurück ins Reha-Spital eilen um noch mein Abendessen zu bekommen und konnte mich nicht mehr mit den Vorlesenden unterhalten.


In den Links unten könnt ihr aber mehr Details zu den Autoren, Büchern und Texten finden.

Wer es noch nicht gelesen hat, kann hier auch meine Erlebnisse auf der Fahrt mit dem Motorrad in die Schweiz nachlesen.

1: Mit dem Motorrad in die Schweiz

Links

https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/zrp/lesen/vorlesetag.html
https://www.lassnitzhoehe.gv.at/2025/03/25/oesterreichischer-vorlesetag/

https://www.projekt-gutenberg.org/claudius/gedichte/chap004.html
https://rhybadi.ch/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rheinbadeanstalt_(Schaffhausen)
https://www.besonder.at/collections/lesespass
http://rumpelzopf.at/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Christoph_Mauz
https://vormagazin.at/eine-hommage-an-das-juengste-bundesland/
https://www.deutschelyrik.de/der-urlaub.html

Mit dem KTM-Rad ins Puch-Museum

Das Puch-Museum in Graz ist für Oldtimer-Interessierte genauso spannend wie für jemand, der die Erinnerungen an das Moped der Jugend oder das Motorrad des Vaters oder Großvaters auffrischen möchte. Zusätzlich sieht man viele Innovationen der Grazer Automobilindustrie der letzten Jahre.

Abwechslung zur Reha

Die Reha nach meiner Hüftoperation beschäftigt mich von Montag bis Samstag Mittag, aber das Wochenende will auch genützt werden. Dafür habe ich mein E-Bike mitgenommen und Komoot nach einigen Routenvorschlägen befragt. Dabei habe ich herausgefunden, daß das Puch-Museum nur einige 100 Meter von einer dieser Strecken entfernt liegt.

Die Rad-Anfahrt im Komoot, Link dazu unten

Die Rehaklinik auf der Lassnitzhöhe liegt, wie der Name schon sagt, auf einem Höhenrücken mit toller Rundumsicht, also geht es zuerst vom Ortszentrum einmal den Berg hinunter, diesen Teil bis zum Radweg R49, dem „Mostwärtsradweg“ entlang der Autobahn bin ich am Mittwoch bereits gefahren. So sind die 200 Höhenmeter nach gut 6 km rasch erledigt und ich weiß, daß ich die am Rückweg wieder rauf muss.

Dann geht es wunderschön durch Waldstücke und einen Bach entlang und durch Siedlungsgebiet bis an die Mur, wo ich nach der Überquerung des sogenannten Gasrohrstegs am Murradweg R2 lande und noch einige 100 Meter bis zum neuen Puchsteg mit dem tollen „Stadtstrand“ fahre und dort in der Sonne einen Cappuccino geniesse, bevor ich das Puch-Museum suche.

Ein Museum an historischer Stelle

Das Johann-Puch-Museum befindet sich seit 2012, exakt 100 Jahre nach dem Bau in der letzten authentischen Halle der Puchwerke, der Halle P, die buchstäblich im letzten Moment im Jahr 2003 unter Denkmalschutz gestellt wurde.  In dieser Halle P war Johann Puch noch persönlich tätig. Dort wurde der Puch Alpenwagen gebaut und später der Steyr-Puch Pinzgauer, dort haben sich hundert Jahre Puch-Geschichte ereignet.

Gleich beim Betreten links eine der berühmten Puch 500 Rennsemmeln in Silber, Bergrennen-erprobt, und so geht es immer weiter quer durch die erste Hälfte der 3000 m2 Ausstellungsfläche. Ein wunderschönes weiß-schwarzes Steyr-Baby sticht ins Auge.

Der Steyr-Puch 500

Ein zentrales Objekt dieses Museums ist natürlich der Puch 500. In die Rohkarosserie des Fiat Nuova 500 wurde der von Erich Ledwinka entwickelte luftgekühlte Boxermotor mit rund 16 PS eingebaut und ermöglichte für damalige Verhältnisse gute Fahrleistungen. Dem Fiat 500 mit Reihenmotor war der Steyr-Puch bei gleichem Benzinverbrauch und größerer Laufruhe deutlich überlegen und das vollsynchronisierte Getriebe war fortschrittlich und vorteilhaft auf bergigen Straßen, was die legendären Motorsport-Ergebnisse ermöglichte.

Österreichische Zweirad-Geschichte

Nach den Rollern auf der einen Seite kommen auf der anderen die legendären „Stangl-Puchs“ MS 50 in allen Variationen, die DS 50 und nicht zu vergessen die Puch Maxi aller Generationen, sogar die dreimillionste in Gold ist zu sehen. Die Motorräder, die in den 1950ern den Ton angaben, nämlich die 125er SV in allen Farben und Varianten runden die Palette der Zweiräder ab.

Puch Fahrradtradition

Die Fahrräder waren der Beginn der Fahrzeugproduktion bei Puch. Eine Sammlung vom Waffenrad, Fahrrad mit Hilfsmotor bis zum Rennrad und Mini-Klapprad kann man sich einen Überblick über die breite Palette von Puch-Erzeugnissen machen. Das Konzept eines Verbrenner-Hilfsmotors der Styriette aus dem Jahr 1938 wurde 2010 mit einem elektrischen Radnabenmotor in die Jetztzeit transferiert.

Vom Haflinger zur G-Klasse

Neben den Haflingern und Pinzgauern für die verschiedensten Anwendungsbereiche gibt es auch einige in Graz gebaute Fahrzeuge, wie den Puch G, der zur Mercedes G-Klasse wurde, einen offenen Puch Panda, den VW Bulli 4×4, oder einen Golf Country.

Der koreanische Vinfast President ist eine 2020 gebaute „limited Edition“ deren Stückzahl auf 500 begrenzt wurde, und eines davon steht als Leihgabe im Museum.

Nicht zu vergessen ist das original „Explosionsmodell“ eines Mercedes GT AMG in Aluminium unlackiert.

Magna Design-Studien

Die Firma Magna präsentiert im Museum eine Reihe von Design-Studien, die meisten unter der Marke MILA (steht für Magna Innovative Lightweight Auto) von einer neuen Version des Haflinger über SUVs bis zu spannenden Roadstern, die aber alle nicht über dieses Stadium hinaus gekommen sind.

Mit einem Eintritt von 8 Euro (2025) taucht man in der Orignal-Halle ein in die Welt und in die Historie der Puch-Werke und ihrer legendären Erzeugnisse. Manches weckt Erinnerungen, manches ist Neuland und alles zusammen geschichtsträchtig.

Zurück wieder mit dem Rad

Der Rückweg im Komoot, Link dazu unten

Der Rückweg geht dann überraschenderweise vorbei an der Merkur-Arena, der Heimat von Sturm Graz und GAK, und durch einige Seitengassen wieder auf den R49 und den Berg hinauf auf die Lassnitzhöhe.

Links

https://www.fahr-radwege.com/MostwaertsradwegR49.htm
https://www.graztourismus.at/de/sightseeing-kultur/sehenswuerdigkeiten/stadtstrand-graz_shg_7753
https://www.johannpuchmuseum.at/
https://stangl.stangl.eu/stangl-puch
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Johann_Puch_Museum_Graz
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Steyr-Puch_500

https://elfar.ch/content/produkte/e-bikes/styriette/
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Mercedes-AMG_GT
https://www.tuned1.at/magna-steyr-mila-first-family-member/

Hinfahrt: https://www.komoot.de/tour/2112212018?ref=aso
Rückfahrt: https://www.komoot.de/tour/2112646283?ref=aso