Heimreise 5: In zwei Tagen von Kitzbühel über Lienz und Voitsberg heim ins Triestingtal

Die letzten beiden Rückreisetage habe ich zwar für Besuche bei Freunden und Verwandten genutzt, einige interessante Strecken und Highlights gab es aber trotzdem.

Das gemütliche Abendessen mit Freunden im Restaurant des Hotels „Tiefenbrunner“ in der Kitzbüheler Innenstadt mit einem Schweinsbraten, der ein Gedicht zum Weiterempfehlen war und ein paar Achterl Rotwein in der Leo Hillinger Weinbar waren der richtige Abschluss dieses Tourtages und des ersten Abends wieder in Österreich.

Zwei Pässe im Trockenen, ein langer Tunnel und viel Autobahn

Nach einem guten Frühstück in der gemütlichen Pension Rainhof war ich bald so weit, dass ich meine Crosstourer wieder mit den Koffern bestücken konnte und mich auf die Fahrt zu meinem Zwischenziel Lienz machte.

Vorbei am größten Tennisstadion Österreichs, dem Veranstaltungsort der Generali Open 2026, das erst in der Woche davor stattgefunden hatte, fuhr ich hinaus aus der Stadt Richtung Süden. Einige Ortschaften weiter musste ich einen kurzen Stopp einlegen, die Berge der Kitzbüheler Alpen leuchteten gerade noch in der Morgensonne.

Ab Jochberg, der auch der alte Name des Pass Thurn ist, ging es die schön ausgebaute B161 mit einigen wenigen Serpentinen bis zum Scheitel auf 1273 Metern hinauf.

Von hier weg bis auf den Felbertauernpass quer durch das obere Salzachtal ist es ein kleiner Abstecher ins Bundesland Salzburg. Der Blick ins Tal auf der Südseite des eigentlich recht niedrigen Passes und die gegenüberliegenden Berge vom Grossvenediger bis zum Kitzsteinhorn waren atemberaubend schön.

Ich fuhr weiter vorbei an Mittersill, wo ich erst vor wenigen Wochen auf der Rückfahrt von Sardinien übernachtet hatte, hier im dazugehörigen Blog nachzulesen.

5: Von Savona zum Iseosee, bis über den Stelvio und von Mittersill heim

Von hier aus war es die B108, die durch das Tal hinaufführte, wo der morgendliche Kontrast zwischen dem schattigen Tal und den sonnigen Berghängen noch besonders schön war. Für mich war das beinahe unwirklich, da ich den Felbertauern, ich konnte es fast nicht glauben, das erste Mal ohne Regen erleben durfte. Meine regelmäßigen Leser wissen was ich meine.

Und schon war das Nordportal des Tunnels erreicht. In der Mitte ist wieder die Landesgrenze zu Osttirol und nach fünfeinhalb Kilometern und der Bezahlung der Mautgebühr von 12 Euro ging es wieder hinab Richtung Matrei und Lienz, wo ich mich schon auf meinen ersten Verwandtenbesuch dieses Tages freute.

Einige Stunden später ging es wieder weiter, ich hatte ja noch rund 250 Kilometer bis zu meinem Tagesziel in Voitsberg vor mir.

Dazu gibt es nicht mehr sehr viel zu erzählen, die Strecke führte auf der B100 über Oberdrauburg und Greifenburg bis Spital an der Drau, wo ich bis Villach auf die Tauernautobahn A10 wechselte. Damit wirkte das Kilometerfressen, ich hatte die ersten 100 km bereits hinter mir.

Also beschloss ich angesichts der fortgeschrittenen Zeit weiter auf der Autobahn zu bleiben und wechselte auf die A2 Richtung Wien. Der Verkehr war entlang des Wörthersees ziemlich dicht, auch eine Baustelle bremste den Schwung und so war ich froh, als Klagenfurt vorbei war und ich rasch durch die Tunnelkette Richtung Pack fahren wollte.

Der erste Teil ging ja recht schnell, ich hatte aber vergessen, dass der Abschnitt  zwischen Bad St. Leonhard in Kärnten und Steinberg in der Steiermark, wo ich abfahren wollte, mit drei großen Tunnels generalsaniert wird. Darum gab es hier immer wieder kleine Staus und Gegenverkehrsstücke ohne viele Möglichkeiten zum Überholen. Ich war dann froh, bei der Abfahrt Steinberg zu sein, die auch alle kennen, die gar nicht so oft dort fahren, aber den Ö3 Verkehrsdienst hören.

Hier traf ich auf das nördlichste Stück der Schilcherweinstraße, die nicht nur für die Liebhaber dieser autochtonen Weinsorte Blauer Wildbacher interessant ist, sondern aufgrund der Streckenführung zwischen Ligist im Norden und Eibiswald im Süden auch für uns Motorradfahrer ein landschaftlicher Leckerbissen ist.

Von Ligist waren es dann nur mehr wenige Kilometer auf der Packer Bundesstraße B70 bis zu meinem Ziel dem Hotel Braun im Zentrum von Voitsberg. Nach dem problemlosen Self-Checkin in mein sehr geräumiges und modernes Zimmer setzte ich mich nochmals aufs Motorrad zu meinem nächsten Verwandtenbesuch einige Kilometer entfernt.

Die Route am fünften Rückreisetag

Link in Kuriger: https://kurv.gr/uHHB2

Der letzte Tag der Heimfahrt

Nach einem gemütlichen Frühstück in der Bäckerei Sorger gegenüber meines Hotels bestückte ich wieder die Koffer meiner Crosstourer.

Dabei fiel mir die interessante Fassade des Arik-Brauer-Rathauses auf. Die Front ist mit 120 m2 handgemalten Fliesen des Phantastischen Realisten Arik Brauer bestückt. Während ich schon wieder am Rückweg zu meinen Motorrad war, begann auf einmal ein Glockenspiel mit sechs Keramikfiguren zu spielen. Diese wurden, wie ich später feststellte, ebenfalls vom Künstler gestaltet und verschwinden nach dem Spiel hinter zwei Rollos. Sie stellen Liebe, Gerechtigkeit, Naturschutz, Mut, Frieden und Klugheit dar und passen so sehr gut zur dabei erklingenden Melodie.

Leider war ich trotzdem zu überrascht vom Erzherzog Johann Jodler, dass ich keine Zeit für ein Foto hatte. Er ist zwar keine offizielle Landeshymne, gilt aber als inoffizielle Hymne der Steiermark und kann als Lob an Erzherzog Johann von Österreich (1782-1859) verstanden werden, der die Steiermark entscheidend geprägt hat.

Jetzt begannen die letzten 180 km dieser Tour und ich wollte bis zu Mittag zuhause sein. Darum sollte es zuerst über die Hügel bis ins Murtal bei Gratkorn gehen. Über die L317 und die Ruppbauernhöhe und weiter auf der L316 erreichte ich bald St.Bartolomä mit seinen beiden Kirchen und einigen Serpentinen mitten im Ort. Die Neue Kirche wurde von 1864 bis 1867 im neugotischen Stil als Ersatz für die einsturzgefährdete Alte Kirche errichtet, die um das Jahr 1200 erbaut wurde.

Landschaftlich wunderschön ging es weiter bis Gratwein. Die Grazer Bundesstraße B67 führte mich das Murtal hinauf und ist zwar landschaftlich und fahrtechisch nicht besonders aufregend, auch wegen der parallelen Autobahn A9, von der bald die S35 abzweigt. Ihr folgte ich auf der L121, der Brucker Begleitstraße. In Peggau fiel mir ein moderner Kirchturm auf, der zur 1906 erbauten evangelischen Friedenskirche gehört. Dieser ersetzte im Jahr 1967 mit seinem durchbrochenen und dadurch sehr auffälligen Helm den ursprünglichen viel niedrigeren und gedrungen Turm.

Wenige Kilometer weiter liegt am Hang des gegenüberliegenden Murufers die 900 Jahre alte Burg Rabenstein. Sie ist heute eine exklusive Eventlocation, bei der mir besonders die oberhalb der Burg fast freischwebende „Keusche“ aus Cortenstahl und Glas auffiel. Sie ist mit einem Lift aus der Burg erreichbar. Aber auch die Burg selbst ist vom darunter liegenden Parkplatz mit einem Panoramalift erreichbar. Das Video auf der Homepage dazu ist wirklich beeindruckend. Wer dann noch das nötige Kleingeld besitzt, kann laut Wikipedia gleich das ganze Ensemble um wohlfeile 10 Millionen Euro erwerben.

Die Altstadt von Frohnleiten leuchtete malerisch in der Sonne, als ich die Murbrücke überfuhr. Sie ist sicher eine Besichtigung wert, wieder ein Grund mehr, auch den diesen Teil des rund 450 km langen Murradweges R2 einmal zu fahren.

Den südlichen Teil sind wir 2024 ein schönes Stück gefahren:

In der Südsteiermark

In Röthelstein liegt direkt neben der Straße ein unscheinbarer Bau, der fast nur durch seine thailändische Beschriftung auffällt, der buddhistische Tempel Buddhadham.

Bei Mixnitz nützte anscheinend eine der Einsatzorganisationen den Staubereich des Murkraftwerks für Übungsfahrten mit dem Motorschlauchboot, wie ich bei einer Trinkpause  (dieses Wort kenne ich in der Form auch erst seit der Fußball-WM) beobachten konnte.

Ab dem Knoten Bruck nahm ich die S6 Semmering Schnellstraße bis zur Abfahrt Mürzzuschlag, weil ich die lange Semmering Tunnelkette über die alte Passstraße umfahren wollte.

Auf der Passhöhe steht das monumentale Carolus-Denkmal, das daran erinnert, dass Kaiser Karl VI mit seiner Gemahlin Elisabeth Christine, seiner Tochter Maria Theresia
und seinem 1500 Mann starken Gefolge am 21. Juni 1728 den Semmering ohne Zwischenfälle überqueren konnte. Dass dafür die gesamte Passstraße in nur 48 Tagen komplett geschottert wurde, ist heute beinahe unvorstellbar.

Für meine nichtösterreichischen Leserinnen und Leser: Am 27. und 28. Dezember 2025 fand der Ski-Weltcup Semmering  2025 der Damen am Hirschenkogel statt und feierte sein 30-jähriges Jubiläum.

Daran dachte ich aber angesichts der 39 Grad nicht, als ich rund eine Stunde später nach 6 Tagen und 1745 Kilometern müde, aber sehr zufrieden daheim eintraf.

Die Route am letzten Rückreisetag

Der Kurviger-Link: https://kurv.gr/AfLXg

Heimreise 4: Vom Hinterrhein über Liechtenstein und den Arlberg bis Kitzbühel

Der vierte Heimreisetag aus der Schweiz bot neben schönen Strecken auch einen Sonnenaufgang am Hinterrhein, ein Kalbsrahmgulasch am Arlberg, eine europäische Wasserscheide, ziemlich viel Inntalautobahn und zum Abschluss einen Schweinsbraten mit Freunden in Kitzbühel.

Der nächste Morgen war angenehm kühl und die Sonne schien bereits auf einige umliegende Berge, daher beschloss ich, noch vor dem Frühstück mit dem Fotoapparat eine Dorfrunde durch Sufers zu machen. Der Sonnenaufgang in diesem Bergtal mit vielen noch sehr ursprünglichen Gebäuden und der Blick über das Hotel Seeblick und den Sufner Stausee waren einfach ein morgendlichen Genuss.

Trotzdem war ich dann einer der ersten beim Frühstück und holte auch bald die Crosstourer aus der Hotelgarage. Dann ging es gefühlt einmal links, einmal rechts der A13 hinunter durch die Viamala bis Thusis, ähnlich wie im Vorjahr, wo ich vom Comosee über den Splügenpass gefahren bin.

Bei einem meiner kurzen Fotostopps im engen Tal des Hinterrheins kam auf einmal eine Kolonne von mindestens zwanzig Militärfahrzeugen entgegen, ich hoffe ich verrate damit keine Schweizer Militärgeheimnisse…

Einen weiteren Stopp beim Besucherzentrum beim Einstieg in die Viamala-Schlucht ließ ich aus, ihr könnt aber hier nachlesen:

Bis Thusis kamen noch einige Kurven und Tunnels der alten Straße. Landschaftlich und wettertechnisch hatte ich wieder ein Riesenglück, wolkenlos!

Links der Straße fiel mir das erste Mal das riesige Kloster Cazis auf, das von Dominikanerinnen bewohnt und bewirtschaftet wird.

Bei Tamins vereinigen sich der Vorder- und Hinterrhein zum Rhein und die Rhätische Bahn kommt aus Chur und teilt sich in eine Linie über Thusis ins Engadin und die zweite über Disentis/Mustér nach Andermatt. Obwohl ich im Blog vom letzten Jahr einige Bilder dazu habe, gibt es hier auch welche, weils so schön war!

Weiter ging es durch Chur, von wo wir erst wenige Tage vorher mit der Arosa-Bahn ins Bärenland gefahren waren, aber dazu wird es einen eigenen Blog geben.

Bei Landquart kreuzte ich die Route vom letzten Tag meiner heurigen Hinfahrt, wer mag kann das hier nochmals nachlesen. Aber ich wollte ja weiter Richtung Liechtenstein.

Bei der Planung meiner Route entdeckte ich eine kleine Straße durch Maienfeld auf Schweizer Boden, die auf direktem Weg an den Bergen entlang nach Liechtenstein führte und das von mir schon mehrmals durchfahrene Bad Ragatz und Sargans im wahrsten Sinn des Wortes links liegen ließ und dabei das nette Maienfeld kennenlernte.

Ein kleiner nur 713 m hoher Sattel, der Sankt Luzisteig, ist diese direkte Verbindung und der kürzeste Weg Richtung Vaduz. Er ist nach Lucius benannt, dem Patron von Stadt und Bistum Chur, der auch seit dem späten 18. Jahrhundert Landespatron des Fürstentums Liechtenstein ist. Auf der Passhöhe befinden sich zwei historische Gebäude, nämlich die Steigkirche und der Steighof, die ich leider beide übersehen hatte. Die Bedeutung des Passes kam davon, dass er bis zur Eröffnung der Rheintaleisenbahn 1858 die einzige befahrbare Verbindung Bündens mit Vorarlberg und dem süddeutschen Raum war.

Auf einmal durchquerte die Straße die alte Festungsanlage Sankt Luzisteig, die auch heute noch vom Schweizer Militär genutzt wird, wenn auch das Bedrohungsszenario heute ein anderes ist.

Jetzt war das Fürstentum nicht mehr weit, da tauchte links die Burg Gutenstein auf, die auf einem Hügel mitten im Ort Balzers liegt.
Rechts an der Straße, fast zu übersehen, markierte die Grenze zwischen der Schweizer Eidgenossenschaft und dem Fürstentum Liechtenstein ein alter Grenzstein aus dem Jahr 1735. Das rote S am nebenstehenden Stein symboliesiert die Schweiz, auf der anderen Seite markiert ein L Liechtenstein.

Weiter ging es noch recht flott durch einige kleine Ortschaften bis in die Hauptstadt Vaduz.

Da es in der Zwischenzeit schon recht heiß war, ich noch rund 280 km bis Kitzbühel vor mir hatte und wir hier schon vor einigen Jahren eine Sightseeing-Runde gedreht hatten, ließ ich mich nicht aufhalten und fuhr weiter Richtung Grenze zu Österreich, wobei eine Umleitung und ein Baustellenstau mich ziemlich bremsten. Die Schweizer Polizei ist da bei Vorbeifahren an der Kolonne leider nicht nachsichtig und ich wollte natürlich keine „Busse“ zahlen müssen.

Und so hieß es geduldig den Stop-and-Go-Verkehr über Schaan bis an die österreichische Grenze nach Feldkirch zu erdulden. Dort wurde der Stau zwar nicht weniger, aber ich konnte erlaubterweise die Kolonne immer wieder überholen und kam so relativ rasch durch die Stadt.

Ich hatte zwar die österreichische Autobahnvignette, wollte aber zuerst noch die mehr oder weniger parallel zur Rheintalautobahn A14 verlaufende L190 nutzen und auch einen Tankstopp einlegen, das Benzin war ja in Österreich doch etwas günstiger als in der Schweiz.

Erst kurz vor Bludenz fuhr ich auf die Autobahn und dann weiter die Arlbergschnellstraße bis zur vorletzten Ausfahrt in Wald am Arlberg vor dem 14 km langen noch dazu mautpflichtigen Arlbergtunnel.

Da war mir die Passstraße schon lieber, obwohl ich dann gleich nach der ersten echten Serpentine nach Stuben auf zwei Sattelschlepper aufschloss, die ich wegen des regen Gegenverkehrs erst kurz vor der Abzweigung auf den Flexenpass überholen konnte. Wenn ich schon da war, wollte ich diese Passhöhe auch noch erreichen, auch wenn der Großteil der Straße durch Lawinengalerien verlief.

Aber neben dem Simplonpass, der einen Teil der europäischen Wasserscheide zwischen der Rhone (Mittelmeer) und dem Po (Adria) bildet, ist auch der Flexenpass auf 1.773 Metern Höhe eine wichtige europäische Hauptwasserscheide zwischen der Donau (Schwarzes Meer) und dem Rhein (Nordsee). Ich habe nun beide innerhalb weniger Tage passiert.

Dann kehrte ich wieder um, um dann auf den Arlbergpass zu fahren und in St.Anton Mittagspause zu machen. Das Kalbsrahmgulasch als erstes österreichisches Essen nach fast drei Wochen war dann wirklich gut!

Der Rest der Strecke ist dann nicht mehr besonders spannend, da ich das Inntal ohne viele Abzweiger zum Großteil auf der Autobahn durchfahren habe, um mir die Staus in den Ortschaften und der Landeshauptstadt Innsbruck zu ersparen. Ein paar Bilder gibt es doch.

Erst in Kufstein fuhr ich dann von der Autobahn ab und nahm die B170 durch das Brixental bis Kitzbühel, wo ich mich schon auf das gemeinsame Abendessen mit Freunden freute.

Die Route am vierten Heimreisetag

Route in kurviger: https://kurv.gr/xgFGL

Tag 2: Über den Großglockner zu Reinhold Messners Museum in Bruneck

Der zweite Tag meiner Tour in die Schweiz war vom Kopfsteinpflaster auf dem höchsten Pass Österreichs, einem Porsche-Sondermodell, einem Erlkönig, einer 90 Meter hohen Hängebrücke und Reinhold Messner geprägt.

Nach dem vorzüglichen Frühstück im Hotel Steinerwirt in Zell am See bestieg ich in der gegenüberliegenden Tiefgarage meine Honda Crosstourer und fuhr zuerst wieder ein Stück zurück Richtung Norden. Ich wollte den Zeller See auf der Ostseite umfahren, um einerseits nochmals einen schönen Blick auf die Stadt und den See zu erwischen und andererseits dem Morgenverkehr an der Kreuzung der B311 von Saalfelden und der B168 von Mittersill zu entgehen.

Eigentlich könnte man dieses Gebiet auch Porsche-Land nennen. Die Schmittenhöhebahn, mit 27 Bergbahnen, die Schifffahrt samt dem futuristischen Bootshaus für das Flaggschiff MS Schmittenhöhe, das Schloßhotel Prielau, die Porsche Design Studios in einem Gewerbegebiet, eine große Land- und Forstwirtschaft und der Flughafen in Zell am See gehören nämlich den Porsches. Das Schüttgut, der Stammsitz der Familie, liegt oberhalb des Südufers des Sees. Ein 911er-Sondermodell GT3 90 F.A.Porsche erinnert gerade 2026 an die Anfänge hier.

Copyright: porsche.at

Daran dachte ich aber bei der Bootsanlegestelle in Thumersbach, wo in der Nähe auch der Schriftsteller Stefan Zweig in den 1920er und 1930er Jahren seine Sommerfrische verbrachte, nur ganz kurz. Der Blick über den See auf das gegenüberliegende Städtchen und die Schmittenhöhe dahinter und Richtung Süden auf das Kitzsteinhorn und den Großglockner war einfach zu schön.

Mit diesen Eindrücken fuhr ich bei ganz wenig Verkehr über Bruck an der Glocknerstraße bis zur Mautstelle Ferleiten auf der Salzburger Seite.

Die Tageskarte als günstigste Möglichkeit kostet heuer (2026) für Motorräder 36,50 Euro. Nachdem ich es im Vorjahr wetterbedingt nicht geschafft hatte, (siehe: Der Tag der nicht gefahrenen Straßen) begleitete mich heuer Kaiserwetter die Serpentinen hinauf.

Auch der Tunnel beim Hochtor lud sowohl auf Salzburger als auch auf Tiroler Seite zu einem kurzen Fotostopp ein.

Auch auf Kärntner Seite war das Wetter uns Bikern hold, obwohl um ca. 9 Uhr weder von den selbsttretenden als auch motorisierten sehr viele unterwegs waren. So konnte ich die Strecke bis zur Abzweigung auf die Edelweißspitze fast ohne Unterbrechung genießen und mich auf die Auffahrt dorthin freuen. Nur ein Murmeltier meinte, kurz vor meinem Motorrad nochmals die Straßenseite wechseln zu müssen.

Die Edelweißspitze liegt am Ende einer rund zwei Kilometer langen Stichstraße, die beim Fuscher Törl von der Großglockner Hochalpenstraße abzweigt. Die gepflasterte Straße mit sieben engen Kehren ist beinahe ein Muss für Motorradfahrer, ein bisschen Übung schadet aber dabei nicht. Die habe ich nach dem Stilfser Joch und einigen noch mehr herausfordernden Pässen im Mai  (siehe Von Savona bis zum Iseosee und übers Stilfserjoch) auf jeden Fall und so konnte ich mich wenige Minuten später über die Rundumsicht freuen.

Dann ging es flott die Kurven hinunter bis Heiligenblut, wo ein Blick auf die Kirche immer wieder dazugehört. Einen BMW-Erlkönig entdeckte ich auch zufällig.

Die Abfahrt bis zum Iselsberg und weiter über Dölsach nach Lienz war dann flott und gemütlich zugleich. Diesmal durchfuhr ich die Stadt nicht auf der Bundesstraße, sondern zweigte rechts ab um rascher auf die Felbertauernstraße B108 zu kommen. Ich wollte zuerst ins Virgental zu einer interessanten Hängebrücke, bevor ich durch das Deferegental auf den Stallersattel fuhr.

Also ab nach Norden bis Matrei und dann hinauf ins Virgental, von wo es ab Virgen auf einer kleinen Seitenstraße bis zu einem kleinen Parkplatz nahe der Hängebrücke über die Iselschlucht weiterging. Diese Brücke könnte man mit etwas mehr Zeit und geeigneterer Bekleidung auch auf dem Iseltrail erwandern. Ich freute mich aber schon bei der Hitze nach wenigen Metern Abstieg die 90 Meter hohe Stahlkonstruktion über die Isel betreten zu können.

Der Weg ging dann zurück über Virgen und Matrei bis in Huben die Straße ins Deferegental abzweigte. Nach rund 35 km begrüßte mich gleich entlang des Sees unterhalb der Höhe ein mindestens ein Kilometer langer Stau, den ich als Motorradfahrer einfach entlang fuhr und als letzter Biker wenige Minuten vor der Talfahrt beim Schranken am 2052m hohen Stallersattel ankam.

Wir rund 20 Biker fuhren los und ließen die Autokolonne auf der italienischen Seite rasch hinter uns und erreichten nach vielen engen Kurven Antholz mit seinem Stadion für die Nordischen Schiarten.

Der Weg hinaus ins Pustertal war dann unspektakulär und die weiteren Baustellen auf den restlichen 10 km bis Bruneck waren Gott sei Dank nicht so verstaut wie wenige Wochen vorher auf meiner Heimfahrt aus Sardinien.

Im Schloß Bruneck wollte ich mir noch das Messner Mountain Museum Ripa ansehen, davon erzähle ich aber erst später in einem eigenen Blog.

Zwei Stunden später, genau in der abendlichen Rushhour fuhr ich dann durch die Stadt bei stockendem Verkehr ins Tauferner Ahrntal und erreichte bald mein Hotel direkt am Waldrand. Nach Dusche und Abendessen machte ich noch einen kurzen Spaziergang Richtung Dorf und bald nach meiner Rückkehr brach ein Gewitter aus, sodass ich froh war, das Motorrad in der Garage haben zu können.

Die Route am zweiten Reisetag

Route in kurviger: https://kurv.gr/hVdfc

7 – Längs durch Tirol und dabei gleich über drei Mautstraßen gefahren

Zuerst die Zillertaler Höhenstraße, dann der Gerlospass und zum Abschluss nochmals der Felbertauern waren die drei Mautstraßen, die ich mir am zweiten Heimreisetag aus der Schweiz vorgenommen hatte.

Von Nauders am Reschenpass bis Kals am Großglockner

Der Morgen war um 7 Uhr grau und neblig vor meinem Hotelfenster in Nauders. Der Radio-Wetterbericht und auch die Wetterapps versprachen aber fast unisono, dass sich der Nebel im Lauf des Vormittags lichten sollte. Nach dem Frühstück, eine Dreiviertelstunde später, waren es nur mehr einige Hochnebelschwaden vor einem strahlend blauen Sommerhimmel. Da machte das Packen des Motorrads gleich wieder Spaß und ich schwang mich bald hinauf und fuhr den Reschenpass hinunter Richtung Imst.

Nach wenigen Kilometern gab es den ersten erzwungenen Stopp wegen der gefühlt hundertsten Baustellenampel (naja, zwanzig waren es sicher in den letzten 6 Fahrtagen) bei der mittlerweile aus dem Ö3 Verkehrsdienst bekannten Kajetansbrücke. Ich habe aber trotzdem keine einzige fotografiert, obwohl ich bei einigen mehr als genug Zeit dafür gehabt hätte.

Mein Plan war, bei der Abzweigung ins Kaunertal auf die kleinere Strecke über die Pillerhöhe, die mir letztes Jahr so gefallen hatte, zu fahren. Aber irgendwie verpasste ich sie bei meiner Konzentration auf die nächste Tankstelle und so fuhr ich halt durch den knapp 7 km langen Landecker Tunnel und gleich auf die A12, die Inntal-Autobahn Richtung Innsbruck.

Die Abfahrt ins Ötztal verpasste ich dann nicht und so fuhr ich von Ölz aus wie geplant hoch ins Kühtai. Im oberen Bereich befinden sich auch mehrere Almen, daher fühlen sich die Kälber und Jungstiere sehr wohl und beobachten gelangweilt vom Straßenrand oder manchmal auch von der Fahrbahnmitte die vorbeifahrenden Biker mit und ohne Motor, dass es nicht schadet, vorausschauend zu fahren. Die Tiere haben eine Körpermasse, die einen Biker auf jeden Fall stoppt. Die Kuhfladen sind auch zu beachten, neben dem Geruch sind sie auch recht rutschig und werden daher nicht ohne Grund von so manchem Biker „Bauerneis“ (im Gegensatz zum schmackhaften Bauernhofeis) genannt. Aber nein, der Bauer ist zumindest in Österreich nicht dafür verantwortlich, sie sofort zu beseitigen, sondern wir Biker, die ja bewusst die Almstraße befahren, auch wenn die Rechtsprechung in Deutschland laut Internet eine andere ist.

Vom Schi- und Wanderdorf Kühtai ging es dann wieder hinunter ins malerische Sellraintal bis zur Autobahnauffahrt Zirl-Ost und weiter Richtung Innsbruck und dann bis zur Abfahrt Jenbach, wo ich auf der Bundesstraße dem Stau bei der Abfahrt Wiesing und dem Tunnel ins Zillertal größtenteils entging.

Hier stärkte ich mich mit einem riesigen Käsebrot und einem Häferl Buttermilch für die weitere Tour. Ein deutsches Ehepaar, das aus der Gegenrichtung kam, fragte , ob diese Seite auch so schmal und eng sei. Ich konnte nur bejahen, stellte aber dann auf der Weiterfahrt fest, dass mein erster Teil, also ihre zweite Hälfte, bedeutend enger und steiler war.
Bald war auch dieses coole Erlebnis mit vielen Kurven und einem tollen Panorama zu Ende und ich landete in Hippbach wieder auf der Bundesstraße.

Die Abzweigung zum Gerlospass verweigerte meine Navi-Susi, weil ich sie instruiert hatte, keine Mautstraße zu fahren. Die Zillertaler Höhenstraße dagegen dürfte ihr auch gefallen haben, da war sie nicht so kleinlich. So fuhr ich gegen ihre Vorschläge, umzukehren, einfach weiter und folgte der kurvigen Straße bis zur Mautstation. Die Maut für Motorräder beträgt 2025 9 Euro, bei PKWs werden 12,50 Euro fällig. Die Eigenbeschreibung  auf der Homepage „Österreichs sanfteste Passstraße“ trifft auf jeden Fall zu, die Kurven sind langgezogen und breit und wirklich für jeden Fahrer prolemlos zu meistern.

Bald erreichte ich den ersten Parkplatz gegenüber der Krimmler Wasserfälle. Man hat hier einen sehr guten Blick auf die größten Wasserfälle Europas. Da wir die Wasserfälle schon vor einigen Jahren besucht hatten, genügten mir für diesmal einige Fotos.

Nun fuhr ich auf der B165, der Gerlosstraße hinunter in den Salzburger Pinzgau. Meinen Plan, heute noch über den Großglockner zu fahren, gab ich auf dem Weg nach Mittersill auf, ich wäre nach bereits gefahrenen 300 km erst um 16:30  bei der Mautstelle gewesen und es um diese Zeit bereits regnen hätte können.

So hatte ich mit dem kürzeren Weg durch den Felbertauern-Tunnel die Chance, noch trocken im Hotel in Kals anzukommen. Und genau so war es, während ich schon unter der Dusche stand, begann es zu regnen.

Meine Freunde, die mich die letzten beiden Tage nach Hause begleiten wollten, wurden auf der Kalser Glocknerstraße noch vom Regen erwischt. Wir konnten aber danach doch noch das gemeinsame Abendessen auf der Terrasse genießen.

Pässeliste und die Route am zweiten Heimreise-Tag

Reschenpass

Kühtaisattel

Zillertaler Höhenstraße

Gerlospass

Felbertauern

Kurviger-Route: https://kurv.gr/RQRWQ

Hier geht’s zur nächsten Etappe

6 – Viele Seen und noch mehr Kurven

Vom Zürisee zum Sihlsee, hoch über dem Walensee, entlang des Heidsees bei Lenzerheide zum Landwasserviadukt und zum Abschluss im Regen noch rasch am Reschensee vorbei führte meine Route am ersten Tag meiner Rückfahrt aus der Schweiz. Dazwischen gab es auch noch ein paar schöne Pässe.

Vom Zürisee bis Nauders

Die Wettervorhersagen für den ersten Tag meiner Rückfahrt waren recht widersprüchlich und so entschloss ich mich, darüber nicht zu viele Gedanken zu verlieren und einfach loszufahren. Mein erstes Ziel war Einsiedeln mit seiner weltberühmten Benediktinerabtei, die wir schon mehrmals besucht hatten.

Aber genau genommen interessierte ich mich für die schmale Brücke über den Sihlsee, die jahrelang Gegenstand von Diskussionen und Verhandlungen war, ob abgerissen oder saniert wird. Die Besitzerin des 80-jährigen Viadukts ist die SBB (Schweizer Bundesbahn), weil die Brücke über den Sihlsee Teil der Konzession für das Etzelwerk ist, das jährlich rund 10 Prozent des Schweizer Bahnstroms produziert. Sie wurde 2024 nach mehrjähriger Renovierung genau einen Tag vor meiner Rückfahrt wiedereröffnet, aber ich konnte damals nicht fahren, weil mich der Regen zwang, die Route abzuändern. Aber diesmal passte es.

Gleich danach kam der nächste Leckerbissen, der außerhalb der Schweiz praktisch unbekannt ist, und zwar der kleine Pass über das Sattelegg. Die recht schmale und kurvige Straße stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und wurde seinerzeit ausschließlich vom Militär genutzt. Heute erschließt sie nicht nur ein kleines Schigebiet, sondern ist auch beinahe ein Geheimtipp bei Schweizer Töff-Fahrern. 

Wenn man so wie ich für einen Kurzbesuch keine Schweizer Jahresvignette für die Autobahn kaufen möchte, ist man oft mehr als in Österreich gezwungen, auf kleine und kleinste Straßen auszuweichen. So auch hier und ich „musste“ die kleine Straße hoch über dem Südufer des Walensees fahren, die aber keinen Pässenamen besitzt.

Nach dem See, ab Walenstadt führt die Bundesstraße 3 bis Chur, wo ich mir in der Altstadt einen Cappuccino gönnte. Von dort führt dann die gut ausgebaute Straße auf die Lenzerheide, wo auch immer wieder der Schiweltcup der Damen Station macht.

Auf dem Weg hinunter kam ich wie im Vorjahr am Dorf Brienz (in Graubünden, nicht zu verwechseln mit dem Brienz im Berner Oberland am gleichnamigen See) vorbei, das auch heuer wieder wegen der drohenden Felssturzgefahr gesperrt und evakuiert wurde. Ich habe versucht, in die Nähe zu fahren, aber die Straße ist rigoros gesperrt, bevor man etwas sieht und ich musste umkehren.

Auch in Google Maps ist das Ausmaß nicht zu übersehen.

Auch die Bundesstraße 3 unterhalb ist stark in Mitleidenschaft gezogen und weist viele Risse und Unebenheiten auf, auch ein Ampelsystem bei Steinschlag-Gefahr ist installiert. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass ich im Juni 2022 bei meiner ersten Motorradfahrt in die Schweiz noch durch Brienz durchgefahren bin, wie das untenstehende Foto an der Belforttobelbrücke beweist. Diese Straße ist heute unpassierbar.

Nur einige Kilometer weiter wartete schon das nächste, jetzt aber komplett positive Highlight, das Landwasserviadukt. Gleich kurz nach der Abzweigung Richtung Davos ist das 65 Meter hohe und 136 Meter lange Bauwerk sehr gut von der Straße aus zu sehen. Zufällig kam auch ein Zug der Rhätischen Bahn, den ich auch fotografieren konnte. Anlässlich meines 50. Geburtstags fuhr ich mit dem Glacier-Express von Zermatt nach St.Moritz auch über dieses Viadukt.

Ich wollte aber näher heran und von der Aussichtsplattform bei Filisur das Geschehen beobachten und fotografieren. Da keine Fahrverbotstafel zu sehen war, beschloss ich, einfach weiterzufahren. Das schmale Sträßchen führte immer weiter den Berg hinauf, bis der Asphalt aufhörte und einige hundert Meter weiter auf einer kleinen Anhöhe endete. Wie an vielen Schweizer Orten gab es dort eine kleine Grillstelle, bei der zwei junge Familien ihr Picknick bei einem kleinen Feuer starteten. Das „Grillieren“ gehört beim Wandern für Schweizer Familien unbedingt dazu, deswegen sind diese Grillstellen auch im Internet verzeichnet, so auch diese am Schönboden.

Ich war aber ein schönes Stück zu weit gefahren und musste wieder hinunter bis zur Abzweigung zur Aussichtsplattform Acatos und von dort das letzte Stück zu Fuß gehen. Da die Kurviger App sich weigerte, diesen Teil der Aufzeichnung auch vollständig anzuzeigen, habe ich sie als Mountainbike-Tour im Komoot nachgebaut.

Von der Plattform aus waren die Züge der Albulabahn optimal zu sehen und ich war überrascht, dass ich die Chance hatte, gleich drei davon zu sehen und zu fotografieren.

Jetzt war es aber Zeit weiterzufahren, ich musste ja noch bis Nauders am Reschenpass kommen und die Wetterapps versprachen verlässlich Regen am späten Nachmittag. Einen Halt in Bergün wollte ich aber dann doch machen, das malerische Dorf ist sehenswert und das letzte Mal vor 3 Jahren bin ich durchgefahren. Außerdem rief nach meinem kurzen Rundgang noch die Terasse des Hotels „Weisses Kreuz“ mitten im Ort mit einem Eiskaffee.

Frisch gestärkt ließ sich der Albulapass viel einfacher „bezwingen“. Ein Stopp auf 2312 m Seehöhe war aber doch obligatorisch, neben dem Motorradfahren darf der Genuss der Landschaft auch nicht zu kurz kommen.

Die Straße hinunter bis Zernez machte definitiv Spaß und so bog ich dort rechts ab Richtung Ofenpass mit seinen 35 km Länge und dem Scheitelpunkt auf 2149 m. Der Himmel nördlich davon wurde immer dunkler und bedrohlicher, aber je weiter ich wieder hinunter kam, desto heller wurde es und darum hoffte ich, noch trocken ins Hotel zu kommen.

Das Val Müstair präsentierte sich noch von der sonnigen Seite und auch noch nach dem italienischen Grenzübergang bei Taufers und auf den Serpentinen bei Burgeis hinauf Richtung Reschensee sah es noch vertrauenserweckend aus.

Kurz vor dem Reschensee begann es zu tröpfeln und immer stärker zu regnen, ich wollte mich aber wegen der letzten Viertelstunde nicht mehr die Regenkombi anziehen. Ein Stopp beim berühmten versunkenen Kirchturm von Graun war aber auch nicht mehr drin. Ich war froh dann ziemlich nass beim Gasthaus Zum Goldenen Löwen in Nauders zu landen. Zuvorkommend wurde mir angeboten, meine nasse Motorradkluft im Heizungskeller zu trocknen, was ich gerne annahm. Auch das Abendessen war ein guter Abschluss des an sich schönen Tages, der so doch wieder warm und trocken ausklang.

Pässeliste und die Route des ersten Heimreise-Tages

Sattelegg
Lenzerheide
Albulapass
Ofenpass
Reschenpass

Kurviger Route: Zürisee-Nauders

Hier geht es am 2.Rückreisetag weiter

7 – Längs durch Tirol und dabei gleich über drei Mautstraßen gefahren